Gott als Regisseur

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Lukas 2,1

Mittwoch 29.12.2021 – Die aktuelle Studie – Der Fokus: Lukas 2,1-7 Die Geburt von Jesu in Bethlehem - Lukas 2,1Gott als Regisseur / Die Schöpfungsakte Gottes durch besondere Geschehen - ENGGOA 141

Das ist eine aktuelle und gleichzeitig eine durch den Leseplan - durch das Lukasevangelium - geführte Studie zugleich. Gestern war ich davon eingenommen Gott Regie in und durch mein Leben führen zu lassen und nun lese ich von einer Regie ganz besonderer Art, wie sie die Welt in der Zeit des Kaisers Augustus bis heute durch ein Geschehen - durch die Geburt von Jesus - verändert hat. Und dies alles geschieht jetzt nur deshalb, weil ich eine Bibelstelle mit den drei Worten suchte „Es begab sich …“ und sie in meinem Text fand, der für heute dran ist. 

Den Regisseur des Lebens – Gott – wahrnehmen, der dem Leben scheinbar freien Lauf lässt und doch gleichzeitig sein Drehbuch - durch uns seine Darsteller - durch Christus und besondere Akte in Szene setzt, um seine Genialität und Liebe durch uns auszudrücken

Die Faszination: 

Lukas 2,1 Es begab sich aber in jenen Tagen, das ein Befehl ausging vom Kaiser Augustus, dass alle Welt sich sollte schätzen lassen.

Wie sieht das praktisch aus, wenn Gott Regie führt? Es wird dann immer gelten: „Und es begab sich …“, wie es in den Berichten über Jesus oft heißt. Wenn Gott Regie führt, gewinnt das Leben eine Folgerichtigkeit zu gewinnen, die mit Gottes finalem Denken zu tun hat. Diese innere Logik können wir im Moment oft nicht erkennen, aber beim Rückblick über bestimmte Geschehen packt uns dann ein großes Staunen über Gottes weise Führung. Durch diese Erfahrung lernen wir, uns der Leitung des Heiligen Geistes immer mehr anzuvertrauen, auch wenn er uns ungewohnte Wege führt; Gott ist oft so überraschend! Es ist Ausdruck seines schrittweisen Führens, dass er die Dinge immer erst dann ans Licht zieht, wenn er sie bearbeiten will; er liefert uns keine Auftragsliste. - In den Akten, in denen Gott Regie führen konnte, ist es mir im Rückblick immer gleich ergangen. Wenn wir die durch unsere Arbeit bewirkten Veränderungen zusammentrugen, wurde jedesmal klar, dass die Frucht das, was sich durch unser Gespräch erklären ließ, weit übertraf. Das Staunen über Gottes überreiches, gnädiges Wirken führte dann jeweils ganz natürlich zu einer gemeinsamen Lob- und Dankzeit. Manfred Engeli leicht verändert aus seinem Buch „Gottes Angebote“ Seite 141