Das tägliche Leben aus Gottes Hand empfangen

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Jesaja 22,22 / Offenbarung 3,7

Donnerstag 11.11.2021 – Der Fokus: Jesaja 22,15-25 Prophetien über Schebna und Eljakim - Jesaja 22,22 / Offenbarung 3,7Das tägliche Leben aus Gottes Hand empfangen - Frederick B.Meyer

Gottes Führungen vertrauen, der vor uns die Türen verschließt und öffnet, wie und wenn er es will, um uns zu seinem Werk zu machen, das ihn verherrlicht, wenn wir die sich öffnenden Räume voll ausfüllen

Die Faszination:

Jesaja 22,22 Ich vertraue ihm die Schlüssel zum Palast der Nachkommen Davids an. Was er öffnet, wird kein anderer verschließen, und was er verschließt, wird keiner mehr öffnen. 

Hinter dem irdischen Vorbild steht in diesen Worten der göttliche Menschensohn in majestätischer Schönheit. „Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut und niemand schließt zu, der zuschließt und niemand tut auf; siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene Tür.“ (Offenbarung 3,7)  Worte von unvergleichlicher Schönheit, die wir auch auf uns anwenden dürfen!

Jesus will uns jeden Tag einführen in seinen Dienst, jede Türe zu den Seelen anderer, jede neue Seite des Lebens, der Erkenntnis uns aufschließen; und Er, der uns die offenen Türen gibt, Er weiß unsere Werke und kennt unsere kleine Kraft. Er wird uns niemals eine Türe öffnen zu einem neuen Lebensweg, der für unsere Schritte zu schwierig wäre. Die offene Türe wird uns Ziele zeigen, die zu erreichen wir nicht für möglich gehalten hätten, – und ist einmal eine Türe geöffnet, dann wagen wir es nur, durchzudringen, ob sie auch von Gewappneten belagert wäre, wie in Bunyans Gesicht, und wenn auch ein starker Gegendruck sich fühlbar machte, – wagen mir es trotz allen Hindernissen, im Vertrauen auf die erhabenen Worte: Niemand wird zuschließen. Wiederholen wir es uns immer wieder: niemand wird zuschließen.

Aber der Herr schließt zu. Der heilige Geist erlaubte den Aposteln nicht, durch Bithynien zu ziehen. Wir mögen zuweilen durch einen langen Korridor an lauter geschlossenen Türen vorbei geführt werden. Das Herz will fast brechen, wenn die mit: Freundschaft, Liebe, Heimat überschriebenen Türen uns verschlossen sind; aber an ihnen vorbei führt uns der Weg zu der einen unverschlossenen Türe, durch die wir zum wahren Leben eingehen. Verliere nicht den Mut und die Hoffnung, wegen der, verschlossenen Türen deines vergangenen Lebens. Folge Ihm nach, der die Schlüssel hat. Frederick B.Meyer aus Evangeliums.net

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Johannes 3,26+27

Dienstag 19.1.2021 – Der Fokus: Johannes 3,22-36 Das letzte Zeugnis von Johannes dem Täufer über Jesus - Johannes 3,26+27Das tägliche Leben aus Gott empfangenCarl Eichhorn

Was wir durch unser Leben nehmen und geben können, von Gott empfangen, weil nur er in der Lage ist wesentlich zu helfen und zu befähigen

Der Lebensstil:

Johannes 3,26+27 Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseits des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm. Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel.

Wie außerordentlich tief und weitgreifend ist dieses Wort! Bei der Nachricht: "Jesus tauft, und jedermann kommt zu ihm", gibt Johannes nicht dem Neid Raum, sondern überwindet ihn mit diesem Wort: „Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel.“ Es gibt zweierlei Standpunkte: Entweder will man sich alles selbst nehmen, oder man lässt sich als Bittender von oben geben. Weil der Neid aus der selbstsüchtigen Gier stammt, ist er unausbleiblich bei denen, die alles an sich raffen wollen. Arme Menschen, sie kommen doch nie zum gewünschten Ziel! - Wie anders, wenn ich nach oben blicke! Dann kann der Neid nicht aufkommen. Wenn ich um mich schaue, schleicht er sich in meine Seele ein. Wenn ich aber auf den Geber aller guten Gaben schaue, dann weiss ich, dass er es auch dann mit mir gut meint, wenn er mir dieses und jenes versagt. Es würde mir gewiss zum Schaden ausschlagen, wenn ich das hätte, was dem andern zuteil geworden ist. Jeder bekommt, soviel er tragen kann. Alles, worin ich hinter anderen zurückstehe, muss zu meinem Besten dienen. Es ist eine Schule der Demut. - O, wie herrlich ist es, wenn man alles von oben nimmt und sich geben lässt! An Stelle des finsteren Neides treten dann erquickender Dank für das, was andern gegeben ist, und Freude über ihre reicheren Gaben. Man sieht selbst in den Widerwärtigkeiten eine Gabe. Der ganze Heiland wird allen zuteil, die von Herzen nach ihm verlangen. Carl Eichhorn aus Evangeliums.net

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4.Mose 6,12b

Montag 16.11.2020 – Die Lesung: 4.Mose 5+6 - Der Fokus: 4.Mose 6,1-21 Regeln für die Gottgeweihten - 4.Mose 6,12bDas tägliche Leben aus Gott empfangen - Frederick B.Meyer

Sich jeden Morgen vom Geist Gottes inspirieren lassen, um an jedem Tag durch unseren Dienst Gott in dieser Welt – durch die Gelegenheiten - ein besonderes Gesicht zu geben

Der Lebensstil:

4.Mose 6,12b Aber die vorigen Tage fallen dahin, weil seine Weihe verunreinigt worden ist. 

Wie viele Tage unseres Lebens sind schon vergeblich gewesen. Tage, an denen wir keinen Fortschritt in der Erkenntnis Gottes gemacht haben, keinen Zugang zu Ihm hatten, keine hilfreiche Tat vollbracht, kein liebevolles Wort zarter Teilnahme gesprochen haben. Es ist überaus wichtig, dass auch unsere Tage der Ruhe von tätiger Arbeit, Tage sind, an denen wir tiefere Blicke tun, und Neues empfangen aus der Fülle unseres Gottes. - Jeder neue Tag wird uns von Gott dargereicht, einem weichen Metalle gleich, dem wir unsere Schrift aufdrücken sollen; oder dem geschmeidigen Ton gleich, aus dem wir irgend ein Gefäß zur Zierde oder zum nützlichen Gebrauch bilden können. Jeden Morgen wird uns die Tafel übergeben, auf die wir schreiben, die Leinwand, die wir bemalen sollen. Aber nur zu oft verlieren wir unsere guten Gelegenheiten, und alles, was wir vorweisen können, ist ein verworrenes, beflecktes und verunstaltetes Bild. - Willst du dies vermeiden, so lass dir von Gott den Tagesplan machen; folge der Leitung Seines Geistes; tue alles, was dir in die Hände kommt, mit aller Macht und zu Seiner Ehre; lege jede erkannte Sünde ab und scheide alles Böse aus; lerne in allen Dingen dich Seiner Führung zu ergeben und dich Seiner treuen Bewahrung zu überlassen. Dann wird jeder Tag etwas Bleibendes vorweisen können und gleich sein einem Kelch, der bis an den Rand gefüllt ist, mit heiligem Dienst. Frederik B.Meyer aus Evangeliums.net

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Johannes 3,26+27 / Johannes 1,16

Freitag 31.1.2020 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Johannes 3,22-30 Das letzte Zeugnis von Johannes dem Täufer über Jesus - Johannes 3,26+27 / Johannes 1,16Das tägliche Leben aus Gottes Hand empfangen - Adolf Schlatter

Uns nur das herausnehmen, was uns Gott an Gnaden und Gaben gibt, Werk um Werk, Projekt um Projekt, Aussage um Aussage, dass unser Leben zunehmend als Geschenk von oben erkannt wird und Gott verherrlicht

Der Lebensstil:

Johannes 3,26+27 Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseit des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm. Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel.

Nehmen und empfangen darf ich unbeschreiblich viel, darf aus seiner Fülle Gnade um Gnade nehmen und dies so, wie ich es für jeden Tag bedarf. Ich brauche nicht zu verdursten, sondern darf kommen und trinken, muss mich nicht dem Tod überlassen, sondern darf das Brot des Lebens holen, brauche nicht töricht zu verfahren, sondern darf um Weisheit bitten. Aber nehmen kann ich nur, was mir gegeben wird. Ohne göttliches Geben gibt es kein menschliches Nehmen. Wir Menschen meinen es anders und bilden uns ein, unsere gierigen Griffe reichten aus, um uns reich zu machen. - Nun aber, wenn die göttliche Gabe dich besucht, und nimm, nun gib deiner Hand Kraft, dass sie greife, und Festigkeit, dass sie bewahre. Wenn Gott spricht, nun höre. Wenn Gott dir dein Werk zeigt, dann steh. Wenn Gott dir seine Gnade gibt, dann handle. Dazu gibt Gott, dass du nimmst. Er gab aber nicht deshalb, weil du nimmst oder nehmen möchtest. Darin, dass wir das haben, was wir empfingen, und nichts anderes bekommen, als was uns gegeben wird, ist Gott offenbar. Adolf Schlatter aus Evangeliums.net