Auf die Erziehung Gottes und sein Klopfen an unser Leben eingehen - Offenbarung 3 - ca. 70 nach Christus

Offb.3,1 Sendschreiben an die Gemeinde von Sardes  

Offenbarung 3,7 Sendschreiben an die Gemeinde von Philadelphia

Jesaja 22,22 / Offenbarung 3,7 – Das tägliche Leben aus Gottes Hand empfangen - Frederick B.Meyer

Offb.3,14 Sendschreiben an die Gemeinde von Laodizea. 

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Jesaja 22,22 / Offenbarung 3,7

Donnerstag 11.11.2021 – Der Fokus: Jesaja 22,15-25 Prophetien über Schebna und Eljakim - Jesaja 22,22 / Offenbarung 3,7Das tägliche Leben aus Gottes Hand empfangen - Frederick B.Meyer

Gottes Führungen vertrauen, der vor uns die Türen verschließt und öffnet, wie und wenn er es will, um uns zu seinem Werk zu machen, das ihn verherrlicht, wenn wir die sich öffnenden Räume voll ausfüllen

Die Faszination:

Jesaja 22,22 Ich vertraue ihm die Schlüssel zum Palast der Nachkommen Davids an. Was er öffnet, wird kein anderer verschließen, und was er verschließt, wird keiner mehr öffnen. 

Hinter dem irdischen Vorbild steht in diesen Worten der göttliche Menschensohn in majestätischer Schönheit. „Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut und niemand schließt zu, der zuschließt und niemand tut auf; siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene Tür.“ (Offenbarung 3,7)  Worte von unvergleichlicher Schönheit, die wir auch auf uns anwenden dürfen!

Jesus will uns jeden Tag einführen in seinen Dienst, jede Türe zu den Seelen anderer, jede neue Seite des Lebens, der Erkenntnis uns aufschließen; und Er, der uns die offenen Türen gibt, Er weiß unsere Werke und kennt unsere kleine Kraft. Er wird uns niemals eine Türe öffnen zu einem neuen Lebensweg, der für unsere Schritte zu schwierig wäre. Die offene Türe wird uns Ziele zeigen, die zu erreichen wir nicht für möglich gehalten hätten, – und ist einmal eine Türe geöffnet, dann wagen wir es nur, durchzudringen, ob sie auch von Gewappneten belagert wäre, wie in Bunyans Gesicht, und wenn auch ein starker Gegendruck sich fühlbar machte, – wagen mir es trotz allen Hindernissen, im Vertrauen auf die erhabenen Worte: Niemand wird zuschließen. Wiederholen wir es uns immer wieder: niemand wird zuschließen.

Aber der Herr schließt zu. Der heilige Geist erlaubte den Aposteln nicht, durch Bithynien zu ziehen. Wir mögen zuweilen durch einen langen Korridor an lauter geschlossenen Türen vorbei geführt werden. Das Herz will fast brechen, wenn die mit: Freundschaft, Liebe, Heimat überschriebenen Türen uns verschlossen sind; aber an ihnen vorbei führt uns der Weg zu der einen unverschlossenen Türe, durch die wir zum wahren Leben eingehen. Verliere nicht den Mut und die Hoffnung, wegen der, verschlossenen Türen deines vergangenen Lebens. Folge Ihm nach, der die Schlüssel hat. Frederick B.Meyer aus Evangeliums.net

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Montag 17.6.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Der Fokus: Kolosser 2,1-4 Der Dienst des ApotelsKolosser 2,1+2 / Offenbarung 3,17HÖHLAL  27 – Die Voraussetzungen um Liebe leben zu können - Selig sind die Armen

Schwach vor Gott werden, um sich ihm hingeben zu können, dass er die Menschen durch uns lieben kann    

Die Mahnung:

Liebe und die Bereitschaft arm zu sein, hängen eng miteinander zusammen. Doch von Natur aus bin ich nicht gerne „arm“. Ich komme nicht gerne in Verlegenheit oder ans Ende meiner Weisheit. Ich möchte stark sein und aus dem Vollen schöpfen. Und ich möchte einen guten Eindruck machen, das Leben, auch das christliche Leben, im Griff haben. Aber jetzt spüre ich deutlich, dass mich Jesus einlädt, auf eine neue, mir bisher wenig vertraute Weise „arm zu werden“ und den Weg der Liebe zu wagen. – wenigstens weiß ich, dass ich mit meinen Kämpfen nicht allein bin. Jesus legte es schon der satten Gemeinde in Laodizea ans Herz, ihren falschen Reichtum zu durchschauen und loszulassen: Du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts, und weißt nicht, dass du elend,  bemitleidenswert, arm, blind und bloß bist (Offenbarung 3,17) Ging es Jesus bei den Laodizeern wohl um die Liebe? Eine andere Stelle, deutet jedenfalls in diese Richtung, an der Paulus die Kolosser wissen lassen will, welch großen Kampf ich um euch habe, um euch und die in Laodizea und alle, die mein leibliches Angesicht nicht gesehen haben, damit ihre Herzen ermutigt werden, vereinigt in Liebe (Kolosser 2,1-2) – Arm werden, um lieben zu können – ich habe den Eindruck, dass ich etwas ganz Entscheidendem auf der Spur bin.

Ja Vater Du bist Liebe und wie wenig kann diese Liebe doch unter uns Menschen ausrichten, weil wir meinen, sie nicht brauchen zu müssen. Wir glauben, dass wir stark und fähig genug sind, das Leben ohne Dich zu meistern. Heute Morgen habe ich mich zum ersten Mal Dir hingegeben, dass Du die Menschen durch mich lieben kannst. So weit hast Du mich nun durch Deine harte Erziehung gebracht und ich weiß noch nicht, wie sich das vollziehen kann. Heiliger Geist komm, mach mich weiter arm und reich an Dir!

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Mittwoch 28.11.2018 – Fokus: Offenbarung 3Offenbarung 3,17+19HOLGUSGottes allmächtiges Wirken zulassen

Gottes Erziehung zulassen und uns auf die Pfaden der Umkehr führen lassen, um nicht von ihm beschämt zu werden, sondern ihn zu erkennen wie er ist, in den Tiefen, Höhen und Weiten.

Die Orientierung:

Offenbarung 3,17+19 Du sagst: "Ich bin reich. Ich habe alles, was ich will. Ich brauche nichts!" Und du merkst nicht, dass du erbärmlich und bemitleidenswert und arm und blind und nackt bist. - Wen ich liebe, den weise ich zurecht und erziehe ihn streng. Bleibe nicht gleichgültig, sondern kehre um!

Die Umkehr zu Gott ist nicht ein einzelner Akt, sondern ein lebenslanger und fruchtbarer Prozess bis zum letzten Tag unseres Lebens, den Gott selbst anschiebt und und fördert, indem er seine Geliebten hart erzieht. Wer sagt er hat alles was er braucht, ich habe alles was ich will und brauche nichts ist in größter Gefahr abzufallen. Wer dagegen hart erzogen wird oder noch besser werden will, der kommt ab vom breiten und sinnlosen Weg, er wird auf Pfade geführt, wo dauernd Orientierung von Gott her notwendig wird und die Abhängigkeit von ihm zunimmt. Da gehören auch Traumen dazu, durch die wir hindurch geführt werden, Abstürze ins Bodenlose unserer brennenden Seele. Er führt uns auch im Kreis herum, bis wir es leid sind auf der Stelle zu treten und endlich ausscheren können auf den Weg, den er für uns vorgesehen hat. Dann zeigt er uns Tiefen und Höhen, die uns staunen lassen über seine Genialität. Holgus 28.11.2018

Ja danke mein lieber Rabbi und König, ich danke Dir für die schweren Wege meines Lebens, auf denen ich gehen konnte und nicht ausscheren mußte auf wege ohne Dich. Ich gehe weiter die Wege, die Du mir zeigst, auch wenn sie schmal sind und ich alleine gehen muß. Ich werde Dich jetzt bei jeder harten Erziehung anbeten, weil sie für mich gut ist. Was kann doch eine harte und ungerechte Kritik eines Mitmenschen gut für uns sein! Sie macht uns völlig leer, dass Du die Leere ausfüllen kannst.

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Freitag 16.6.2017 – Fokus: Offenbarung 3 - Offenbarung 3,20 / Jesaja 65,24 - HALBET 5 - Das Gebet als Jesus herein lassen

Jesus zum ersten Mal wie Sauerstoff in uns hereinlassen und durch ihn leben, aber dann zunehmend nicht mehr das Atmen, das Gebet aussetzen, sondern intensivieren.

Die Orientierung:

Offb 3,20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Nachtmahl mit ihm einnehmen und er mit mir. - Jes 65,24 Und es soll geschehen, ehe sie rufen, will ich antworten, wenn sie noch reden, will ich sie erhören!

Beten ist Jesus einlassen. Hier hören wir zunächst, dass es nicht unser Gebet ist, das Jesus in Bewegung setzt. Sondern es ist Jesus, der uns dazu bewegt, zu beten. Er klopft an. Damit gibt er zu erkennen, dass er zu uns hinein will. Unser Gebet ist immer eine Wirkung davon, dass Jesus bei uns anklopft. Dadurch fällt ein neues Licht auf das alte Prophetenwort: „Ehe sie rufen will ich antworten, während sie noch reden will ich antworten,“ Jes. 65,24. Ja, wahrhaftig, ehe wir rufen, lenkt er unsere Sinne auf die Gabe, die er uns schon vorausbestimmt hat. Er klopft an um uns zu bewegen, durch Beten bereit zu werden, die uns zugedachte Gabe anzunehmen. Schon immer hat man das Gebet als das Atemholen der Seele bezeichnet. Ein ausgezeichnetes Bild! Die Luft, die unser Körper braucht, umgibt uns von allen Seiten und sucht in uns einzudringen. Es ist bekanntlich schwerer, die Luft anzuhalten, als zu atmen. Denn wir brauchen nur unsere Atemorgane offen zu halten, dann geht die Luft in unsere Lunge  und tut ihren lebensspendenden Dienst für den ganzen Körper. Ole Hallesby HALBET 5

Ja mein lieber Rabbi, danke dass mein Gebet in den letzten Monaten wie Atmen geworden ist. Aber immer noch zu lange halte ich die Luft an und mein Gebet setzt aus und mein geistliches Leben erlahmt. Ach wie schön ist es, mich immer wieder neu sich für Dich zu öffnen und Dich in mir zur Wirkung kommen zu lassen. Du bleibst ja in mir, aber Dir geht auch die Luft aus, wenn Du keinen Sauerstoff erhältst. Lehre mich ununterbrochen zu beten, wie zu atmen!