Lukas leitet sein Evangelium mit der Voraussage der Geburten von Maria und Elisabeth - Lukas 1,1-38 - ca. 7 vor Christus

Lukas 1,13-25 Die Ankündigung und das Erleben der Geburt von Johannes dem Täufer

Lukas 1,24+25 / Sprüche 3,12Die Arbeit Gottes zulassen - HOLGUS

Lukas 1,26-33 Die Ankündigung der Geburt von Jesus

Lukas 1,26+27 Als Gesandter Gottes leben - Jan von Lingen

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Donnerstag 20.9.2012 – Die Chronik: Gott wird MenschDer Fokus: Lukas 1,13-25 Die Ankündigung und das Erleben der Geburt von Johannes dem TäuferLukas 1,24+25 / Sprüche 3,12Die Arbeit Gottes zulassen - HOLGUS

Sich in Demütigungen immer mehr auf Gott konzentrieren und für leibliche, geistliche oder berufliche Kinder beten, sie erwarten, um dann deren Zeugung, deren Geburt und Aufwachsen erleben zu können.

Die Faszination:

Lukas 1,24+25 Bald darauf wurde seine Frau Elisabet schwanger und zog sich fünf Monate völlig zurück. Sie sagte:"Der Herr hat mir geholfen. Er hat meinen Kummer gesehen und die Schande meiner Kinderlosigkeit von mir genommen."

Es scheint, so, dass gerade dort, wo Gott etwas tun will, er dies mit Demütigungen vorbereitet. Nur so werden wir dafür geöffnet, uns nach Gott auszustrecken, um dann sein Wirken zu erleben. Das sind sicher lange Prozesse, bis wir so weit sind und auf Gott ausgerichtet bleiben können. Elisabeth und Zacharias waren alt geworden, genauso wie Sara und Abraham, wobei Sara Gottes Wirken nicht abwarten konnte, sondern lieber ein Kind von Abraham durch ihrer Magd wollte und deshalb weitere Demütigungen erleiden musste. So kann unter Umständen eine regelrechte Demutsspirale entstehen, bis wir endlich nicht mehr uns, sondern Gott zur Wirkung kommen lassen wollen. Demütigungen, die wir als Kinder Gottes erleben, sind deshalb keine Schicksalsschläge, sondern Erziehungsmethode Gottes für unser Leben, um ihn durch unser Leben erleben zu können, dass es über unser Leben verherrlicht wird. So bewahrheitet sich das Bibelwort von Sprüche 3,12 Denn wen der Herr liebt, den erzieht er, und zwar wie ein Vater den Sohn, an dem er seine Freude haben will. Holgus 13.12.2019

Ja abba Vater, jedes Gebet hörst Du und immer mehr konzentrierst Du unser Gebet auf das Eine, dass Du verherrlicht wirst. Je größer die Demütigung, umso größer die Verherrlichung. Deshalb sage ich ja zu den Demütigungen meines Lebens, weil sie mich allein auf Dich ausgerichtet haben und weiter ausrichten. Wie schnell setzen wir Menschen Kinder auf die Welt, ob nun leibliche, aber auch Unternehmen und Projekte, die sich dann nicht zu Verherrlichungen von Dir entwickeln. Wenn Du die Kinder die Dich verherrlichen in uns gezeugt hast, dann können wir in aller Ruhe und in großer Freude deren Geburt erwarten, nämlich dann, wenn das Kleine auf die Welt kommt. So übergebe ich Dir das Projekt, an dem ich gerade arbeite und lass es einfach in mir wachsen, bis es auf die Welt kommt und Dich verherrlicht. INJVBZVFDAJ! 1710 191213

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Lukas 1,26+27

Dienstag 22.12.2020 – Der Fokus: Lukas 1,26-33 Die Ankündigung der Geburt von Jesus - Lukas 1,26+27Als Gesandter Gottes leben - Jan von Lingen

Ganz Ohr für Gottes Wort werden, dass es uns ansprechen kann und der Heilige Geist kommen kann, um es in uns zu zeugen und durch uns als Bote, wieder anders zur Welt kommen kann

Die Faszination:

Lukas 1,26+27 Als Elisabet im sechsten Monat schwanger war, sandte Gott den Engel Gabriel nach Galiläa in eine Stadt namens Nazareth zu einer jungen Frau, die Maria hieß. Sie war noch unberührt und mit einem Mann namens Josef verlobt, einem Nachfahren Davids.

Im Kern verstehe ich das so: Wir können uns die Weihnachtsbotschaft nicht selber sagen. Ein anderer muss uns ansprechen, die Botschaft mitteilen. Wir brauchen Boten, die uns erreichen – mitten im Alltag, zwischen dem was, zu tun ist oder gelassen werden könnte. Wo verrutscht unser Teppich im Alltag, weil uns eine himmlische Nachricht berührt? Wo halten wir im geschäftigen Tag inne, weil uns plötzlich wie aus heiterem Himmel klar, worum es Advent und Weihnachten eigentlich geht? Wann legen wir das Buch und das Laptop zur Seite, weil ein Stück Himmel auf die Erde kommt? Oder DAMIT ein Stück Himmel die Erde berührt?

Ich entdecke hier etwas, das zu unserem evangelisch-lutherischen Bekenntnis gehört. Die Antworten des Glaubens liegen nicht in uns selbst verborgen, so dass wir nur meditieren müssten, um zu Gott zu finden. Es geht vielmehr um das Wort Gottes, das uns gesagt werden muss. Das Wort, die Schrift – darauf baut sich unsere Kirche auf. In unserem Predigttext nimmt das Wort Gottes Gestalt, kommt in den Worten eines Engels. Es ist ein Gruß, ein Zuspruch, ein Versprechen, das uns erreicht zwischen Hausarbeit und Gottesdienst, zwischen Alltag und Festtag. Jan von Lingen aus seiner Predigt über Lukas 1,26-38 19.12.2010 in der Marktkirche Hannover

Danke Vater für den Boten in meinem Leben, der neben mich getreten ist, mich angesprochen hat und mir das Evangelium vermittelt hat. Danke für Dein Wort, dass mich immer wieder in meinem Leben durch Deinen Heiligen Geist ansprechen konnte. Wenn Dein Wort zur Wirkung kommt, dann kommt der Heilige Geist über uns, wie über Maria und zeugt etwas in uns. Danke für die vielen Zeugungen meines Lebens. Sie möchte ich austragen und real als Dein Bote zur Welt kommen lassen.