Der Mensch als Baum

 

 

Freitag 15.2.2019 – Die Chronik: Die Passion des KönigsDer Fokus: Lukas 10,25-42Lukas 10,38+39HolgusDie Liebe: Die mehrdimensionale Liebe - Der Mensch als Baum

Liebe umfassend leben, indem wir in Gottes Liebe verwurzelt sind und uns nach ihm, aber auch nach Ausdrucksformen der Liebe suchen und leben, durch die wir Gott, den Nächsten und uns wechselseitig lieben. 

Lukas 10,38+39 Als sie aber weiterreisten, kam er in ein Dorf; ein Weib aber namens Martha nahm ihn auf in ihr Haus. Und diese hatte eine Schwester, welche Maria hieß, die setzte sich zu Jesu Füßen und hörte seiner Rede zu.

Die Liebe beginnt immer dort, von wo sie ausgeht. Jesus und sein Leben ist der Ausdruck der Liebe Gottes in Reinkultur. Wenn wir uns zu ihm setzen und ihm zuhören, dann hören wir der Liebe zu. Dafür werden wir sogar von Jesus selbst geschützt, wenn wir uns immer tiefer auf sein Reden einlassen. Wenn wir ihn so lieben, dann können wir immer mehr von ihm wegsehen und ihn in jedem Menschen, besonders im Geringen sehen, weil er die Liebe besonders nötig hat. Ihm können wir dann etwas geben, weil er es ist, dem wir etwas geben. Zunehmend sehen wir im Anderen nicht nur Jesus, sondern auch uns selbst, dem wir dienen, dass es nicht nur mir gut geht, sondern uns, also auch mir. Wir sehen zunehmend auch in der Erde unserer Lebensgrundlage Dich, die wir lieben und besser bewahren lernen sollten.

Die Liebe ist wie eine Pflanze, die sich immer weiter verzweigt und bei der alles miteinander verbunden ist. Sie ist immer in Gott  gewurzelt und lebt von ihm, um dann selbst geliebt, überall hin Liebe verbreiten zu können. Die Liebe wird dann mehrdimensional, wir können dann überall lieben und lieben in allem Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit unserem ganzen Gemüt. Wir können uns dann fragen, wie unsere Liebe bisher gewachsen ist, wie sie insgesamt aussieht und in welchen Lebensraum sie hinein gewachsen ist?  Holgus 15.2.2019

Freitag 26.10.2018 – Fokus: Jeremia 17-19Jeremia 17,5 - HOLGUS - Der Mensch als Baum - Sprirituelle Stabilität - Zuversicht in Gott - Versorgung von Gott

Zu einem einzigartigen, stabilen und fruchtbaren, in Gott verwurzelten Baum heranwachsen, um so viel wie möglich Frucht bringen zu können.

Die Faszination: Jer 17,7+8 Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist! Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln zu den Bächen ausstreckt. Er fürchtet die Hitze nicht, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen.

Menschen die zunehmend mit Gott leben können, der ihre Zuversicht geworden ist, haben ihn als ihren Grund und Boden gefunden, auf den sie sich mit ihrem ganzen Gewicht stellen und in dem sie sich verwurzeln können. Sie können so von selbst in Balance mit sich selbst bleiben und lassen sich auch nicht von Verbiegungen abbringen, um dann wieder gerade ins Licht zu wachsen, auch wenn sie bedrängt werden. Sie wurzeln in Gott selbst, was eine hohe, zunehmend ununterbrochene Aufmerksamkeit und ganze Hingabe fordert. Dabei kann beim Wurzeln nichts vereinnamt werden, sondern sich nur nach jedem weiteren Halt ausgestreckt werden. Je härter der Boden, desto sicherer der Stand und je weiter verwurzelt werden kann, desto mehr Stabilität kann erfahren werden und desto mehr können Ströme lebendigem Wasser aufgenommen werden.  Wenn die Haltung und Ausrichtung stimmt, wächst die Frucht langsam aber sicher von selbst heran, bis sie reif ist und genossen werden kann. Holgus

Dienstag 10.7.2018 – Studie „Kostbare Erde" zur Schöpfungsverantwortung“03 Stimmen der Anklage - Jona 2,6+7 / Psalm 1,3ZINKOE 27 – Die Depression

Den Willen Gottes erkennen und erwidern, auch durch die Schöpfung Erde, dass unser Leben tief gewurzelt ist in seiner Wirklichkeit und nicht wurzellos depressiv verstimmt wird.

Ein Zeichen der Zeit: Jona 2,6+7 Die Wasser umringten mich bis an die Seele, die Tiefe umgab mich, Meergras umschlang mein Haupt. Zu den Gründen der Berge sank ich hinunter; die Erde war auf ewig hinter mir verriegelt; - da hast du, HERR, mein Gott, mein Leben aus dem Verderben geführt! – Ps 1,3 Der (Gerechte) ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht verwelken, und alles, was er macht, gerät wohl.

Denn was wir gegen den Willen Gottes und gegen das Gesetz, das er dieser Welt eingestiftet hat, tun und unternehmen, hat seine Folgen für unsere Umwelt, es schlägt aber auch auf uns Menschen zurück. – Jeder zehnte Mensch in Westdeutschland leidet unter Depressionen und depressiven Verstimmungen. Was spricht sich darin aus? – Man kann die Depression als eine Art „Wurzellosigkeit“ erklären. Die Seele hängt im Leeren und sucht nach einem Grund, in dem sie wurzeln kann. Sie senkt ihre Wurzeln immer tiefer hinunter in ihren Untergrund und findet doch keine Erde, kein Wasser und keinen warmen Grund. Sie lotet mit ihren Wurzeln tiefer und tiefer und hängt doch immer noch in der Luft. Das Licht das von oben kommt, hat sie verloren, und den warmen, haltenden Grund hat sie nicht gefunden. Sie hängt im Dunkeln und im Leeren. Jörg Zink ZINKOE 27

Mittwoch 13.7.2011 - Fokus: Psalm 1 - Psalm 1,3 - Paul Gerhard - Der Mensch als Baum

Ununterbrochen wurzelnd in lebendigem Wasser und mich ausstreckend zu Licht, immer standhafter werden und zunehmend wertvollere Frucht bringen.

Der Königsweg:

Ps 1,3 Der (Gerechte) ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht verwelken, und alles, was er macht, gerät wohl. -

Mach in mir Deinem Geiste Raum, / dass ich Dir werd ein guter Baum / und lass mich Wurzel treiben / Verleihe, dass zu deinem Ruhm / ich Deines Gartens schöne Blum / und Pflanze möge bleiben / und Pflanze möge bleiben. Paul Gerhardt 14.Vers aus „Geh aus mein Herz“

Mittwoch 15.12.2010 - Fokus: Offenbarung 11,1-14 - Offenbarung 11,3+4 - SCHWZM 131 - Der Mensch als Baum

Aufwachsen als wunderbarer Ölbaum, der ausgereifte Früchte bringen oder ein Zeuge von Gottes Gericht werden kann!

Die Faszination:

Offb 11,3+4 Und ich will meinen zwei Zeugen verleihen, daß sie weissagen sollen tausendzweihundertsechzig Tage lang, angetan mit Säcken. Das sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen. 

Die Zeugen sind wie zwei Ölbäume. Öl war immer das Bild des heiligen Geistes. Er ist ihnen in Vollmacht gegeben. Sie wirken mit ihrer Botschaft von Christus, wie zwei hell brennende Fackeln. Sie beugen sich vor keinem Menschen. Sie stehen nur vor ihrem Herrn, dem Herrn der Welt und empfangen von ihm ihre Befehle. Erich Schnepel - Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus? Seite 131