Sacharja 8,19

Dienstag 8.12.2020 – Der Fokus: Sacharja 8,9-19 Aufforderungen auf die Propheten zu hören - Sacharja 8,19Das Gebet als Fasten - Jakob Kroeker

Die Trauer- und Fastentage werden sich zu Festtagen wandeln an denen wir jubelnd feiern können, wenn wir auf die Botschaft der Propheten zur Umkehr und für ein besseres Leben hören lernen

Die Ermutigung:

Sacharja 8,19 So spricht Jahwe, der allmächtige Gott: Die Fast- und Trauertage im Januar, Juli, August und Oktober werden den Juden zu fröhlichen Festtagen mit Jubel und Freude werden. Doch Wahrheit und Frieden müsst ihr lieben!

Genau wie beim Osterfest, das in der Alten Kirche schon früher als Weihnachten gefeiert wurde, sollte es auch auf das Geburtsfest hin eine Vorbereitungszeit in Form von Fasten und Buße geben. Und wie bei der österlichen Bußzeit diente dafür ein ganz bestimmtes Ereignis als Vorbild: das 40-tägige Fasten Jesu in der Wüste, von dem die Heilige Schrift berichtet (Mt 4,2). Vom Weihnachtstermin am 25. Dezember rechnete man dementsprechend sechs Wochen zurück, sodass die vorweihnachtliche Fastenzeit nach dem 11. November begann. Verschiedene Synoden erließen Gesetze über das gebotene Fasten in diesen Wochen – so etwa die Synode im gallischen Mâcon im Jahr 581, die Fastentage jeweils montags, mittwochs und freitags zwischen 11. November und Weihnachten vorsah. Aus katholisch.de

Das war die positive, große, gewaltige Gotteskunde für ein seufzendes, innerlich zerrissenes Volk. Was sollte durch dieses Wort geschehen? Doch nichts anderes, als dass der Blick der Trauernden einmal hinweggelenkt werden sollte von dem Gegenwärtigen hin zu dem Kommenden. Der wesentliche Inhalt dieser großen Gotteskunde war nichts Geringeres als jene gewaltige Heilsbotschaft, dass die Auferstehung des Neuen aus den Trümmern der Vergangenheit noch viel herrlicher sein wird, als das Untergegangene gewesen ist. Daher werden die einstigen Fasttage zu Gedenktagen der Freude und Wonne gemacht werden. Denn nicht dem Tode, dem Leben gehört die Zukunft. Nicht dem Gericht, der Gerechtigkeit gehört die Erde. Nicht der Verelendung, sondern der Erlösung gehört der Mensch und seine Kultur. Jakob Kroeker aus Evangeliums.net

Ja mein Gott, am Ende des Coronajahres 2020 und in der Krise der Christenheit beginnt bei mir die Sehnsucht zu fasten. Die Alte Kirche hat es vorgemacht, sechs Wochen vor Weihnachten zu fasten. Wir mussten in diesem Jahr viel verzichten, vor allem auf Beziehungen. Ja ich möchte jetzt jeden weiteren Verzicht zum Fasten und zur Umkehrzeit machen, dass wieder eine bessere Zeit kommt. Ja lehre Du uns doch wieder zu verzichten, dass das eigentliche Leben Wahrheit und Liebe wieder stärker in den Vordergrund kommt.