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1.Johannes 2,27

Donnerstag 20.5.2021 – Der Fokus: 1.Joh.2,18-29 Christsein auch in Zeiten des Abfalls von Gott leben - 1.Johannes 2,27Die Aktivierung des Heiligen Geistes - Aiden Wilson Tozer 

Die empfangene Salbung durch den Geist Gottes für alle Lebensbereiche in Anspruch nehmen und so das Wunder der Geistesleitung zunehmend zulassen und erleben

Die Faszination: 

Der Mensch Gottes, der wahrhaft vom Heiligen Geist erfüllte Mensch, ist ein fortwährendes Wunder! Er ist durch das Wunder der Wiedergeburt und durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes zur Erkenntnis Gottes gekommen. Darum ist sein Leben auch völlig anders als das der Welt ringsumher. Betrachte mit mir die Worte aus 1. Johannes 2,27: »Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand belehre, sondern wie seine Salbung euch über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge. Und wie sie euch belehrt hat, so bleibt in ihm!« Johannes war ein Lehrer, und er sagt uns, die Erkenntnis Gottes ist nicht von außen gelehrt – sie wurde durch eine innere Salbung empfangen! Was tun wir mit dieser Wahrheit? Wollen wir die Tür unseres Personseins öffnen – ganz weit öffnen? Lasst uns keine Angst vor dem Heiligen Geist haben. Er ist ein Erleuchter. Er ist das Licht tief innen in unserem Herzen. Er wird uns in einem Augenblick mehr von Gott zeigen, als wir in einem lebenslangen Studium ohne Ihn erfahren können. Er wird nichts hinauswerfen, was wir gelernt haben, wenn es die Wahrheit ist – Er wird es zum Brennen bringen, das ist alles! Er wird dem Altar das Feuer hinzufügen. Der gepriesene Heilige Geist wartet darauf, durch das Eingehen auf ihn geehrt zu werden. Er wird Christus verehren, wenn wir Christus verehren. Er wartet – und wenn wir Ihm unsere Herzen öffnen, wird uns eine neue Sonne aufgehen! Ich weiß das aus meinem persönlichen Leben und Dienst. Aiden Wilson Tozer aus Evangeliums.net

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Römer 6,8

Donnerstag 8.4.2021 – Der Fokus: Römer 6,1-13 Die Befreiung von der Macht der Sünde in der Vereinigung mit Christus - Römer 6,8Das Ego sterben lassen - Aiden Wilson Tozer 

Denn alten Menschen immer wieder soweit es bewusst sein kann sterben lassen, dass der neue voller Kraft in Christus aufstehen und agieren kann

Der Lebensstil:

Römer 6,8 Wenn wir nun mit Christus gestorben sind, vertrauen wir darauf, dass wir auch mit ihm leben werden. 

Hast du festgestellt, dass heute sehr, sehr viele die Möglichkeit für selbstverständlich halten, für Christus zu leben, ohne mit Ihm gestorben zu sein? Dies ist ein ernster Fehler, und wir wagen nicht, ihn unwidersprochen zu lassen! Der siegreiche Christ hat zwei Leben kennengelernt. Das erste war sein Leben in Adam, das durch das fleischliche Herz bestimmt wurde und das auf keine Weise und unter keinen Umständen Gott gefallen kann. Es kann nicht bekehrt werden – es kann nur sterben. Das zweite Leben eines Christen ist das neue Leben in Christus. Das Leben eines Christen mit dem Adamsleben zu führen, ist völlig unmöglich. Doch große Scharen sind sich sicher, sie könnten das tun, und stolpern so, Jahr für Jahr, von einer Niederlage in die andere. Das Schlimmste ist: Sie halten diesen halb toten Zustand für normal! Ein anderer Aspekt dieser Haltung zeigt sich in dem Bemühen vieler, geistliches Werk ohne geistliche Kraft zu vollbringen. David Brainerd verglich einmal einen Menschen, der ohne die Kraft des Geistes Gottes versucht, geistliche Arbeit zu leisten, mit einem Mann, der ohne Finger versucht, eine komplizierte Handarbeit auszuführen. Das Bild ist sehr eindrücklich und übertreibt in keiner Weise die Tatsachen. Der Heilige Geist ist kein Luxus, bestimmt für Christen der Extraklasse, so wie ein hübsches Titelbild und ein Ledereinband die Luxusausgabe eines Buches kennzeichnen. Der Geist ist eine unverzichtbare Notwendigkeit. Nur der ewige Geist kann Werke von Ewigkeitswert schaffen! Aiden Wilson Tozer aus Evangeliums.net

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Matthäus 4,11

Donnerstag 7.1.2021 – Der Fokus: Matthäus 4,1-11 Die Versuchung von Jesus in der Wüste - Matthäus 4,11Jesus das schöpferische Wort Gottes - Aiden Wilson Tozer

Die natürlich guten und die himmlischen Kräfte wahrnehmen, die durch Christus geschaffen sind, um dann den eigentlichen Feind wahrnehmen und ihm widerstehen zu können, dem Satan

Die Orientierung:

Matthäus 4,11 Da ließ der Teufel von Jesus ab, und Engel kamen und versorgten ihn.

Jesus Christus kam in unsere Welt, als die Zeit dafür gekommen war, und Seine eigene Welt - in das Reich der Natur - nahm Ihn auf, obwohl Ihn Sein eigenes Volk ablehnte. Ich habe das Gefühl, dass die ganze Natur Jesus entgegenging, um ihn zu begrüßen, als Er auf diese Erde kam. Das Vieh im Stall von Bethlehem behelligte Ihn nicht. Das, was Ihm in der erschaffenen Natur gehörte, empfing Ihn und nahm Ihn auf. - Dr. G. Campbell Morgan meinte, dass Jesus, als Er 40 Tage in die Wüste ging, um vom Teufel versucht zu werden, dort mit den wilden Tieren 40 Tage und Nächte verbracht hat. Dr. Morgan hält es für abwegig, zu meinen, dass Jesus durch Engel vor den Tieren hätte geschützt werden müssen. - Jesus war dort vollkommen sicher. Er war der Schöpfer und Herr der Natur. Jesus war in vollkommener Harmonie mit der Natur. Und ich bin der Meinung, dass wir uns desto mehr in Übereinstimmung und Harmonie mit der natürlichen Welt um uns herum befinden werden, je tiefer unser Christsein wird. Aiden Wilson Tozer aus Evangeliums.net

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Mittwoch 26.8.2020 – Der Fokus: Kolosser 2,9-13 Der uns alles zur Verfügung stellende Christus - Kolosser 2,9+10 / 2.Korinther 2,14  - Die Fülle durch Christus - Aiden W.Tozer

Die Fülle an Leben, Erkenntnis und Charismen durch Christus wahrnehmen, annehmen und verbreiten, dass sich die Düfte über die ganze Welt verbreiten

Die Faszination:

Kolosser 2,9+10 Denn in Christus allein wohnt die ganze Fülle des Göttlichen und durch die Verbindung mit ihm seid auch ihr mit diesem Leben erfüllt. Er ist der Herr über alle Herrscher und alle Mächte.

Christus ist so wunderbar vieles für Sein Volk und bringt ihm solche Reichtümer und Segnungen, dass der Verstand sie nicht erfassen und das Herz sie nicht in Worte kleiden kann! Ein weiser Mann sprach in seinen Schriften von einem »Duft, der sich aus den Segnungen Gottes zusammensetzt, an die man sich erinnert«. Dieser Duft ist leider sehr selten! Jeder Christ sollte nach diesem Parfüm duften – denn haben wir nicht alle mehr von Gottes Freundlichkeit erfahren, als wir uns je hätten vorstellen können, bevor wir Ihn kennenlernten und selbst entdeckten, wie reich und großzügig Er ist? Dass wir aus Seiner Fülle Gnade um Gnade empfangen, wird niemand leugnen können, doch kommt der Duft nicht vom einmaligen Empfangen, sondern von der immer tieferen Verbindung mit ihm. Leicht verändert Aiden W.Tozer aus Evangeliums.net

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Dienstag 29.10.2019 - Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: Jak.2,14-26 Glaube durch Werke verwirklichen - Jakobus 2,22 - Der Glaube, der sich durch Werke verwirklichtAiden W.Tozer

Als Gottes Mensch, wie ein Baum aufwachsen und zur rechten Zeit kleine und große Früchte bringen, die von ihm und von Menschen genoßen werden können

Die Herausforderung:

Jakobus 2,22 Du siehst, dass bei ihm der Glaube und die Werke zusammenwirkten und dass erst durch die Werke der Glaube vollendet wurde.

Richtig verstanden ist Glaube nicht ein Ersatz für moralisches Verhalten, sondern das Mittel dazu. Der Baum steht nicht anstelle der Frucht, sondern er ist es, der die Frucht hervorbringen soll. Aber Frucht, nicht Bäume sucht Gott in Seinem Garten – darum ist Frucht das Ziel des christlichen Glaubens! Einen Gegensatz zwischen Glaube und Werken herzustellen, bedeutet, die Frucht zum Feind des Baumes zu machen. Und genau das haben wir fertigbekommen – die Folgen sind katastrophal!

Das richtige Verständnis unserer geistlichen Grundlagen wird das falsche und gekünstelte »Entweder – oder« zerstören. Dann werden wir nicht weniger glauben, aber mehr gottgewirkte Werke haben – nicht weniger beten, aber mehr dienen – keine feurigen Worte sprechen, sondern heilige Taten tun – kein schwächeres Bekenntnis haben, sondern mutigeres Besitzergreifen an den Tag legen – nicht Religion als Ersatz für Taten ansehen, sondern Religion in geisterfüllten Taten leben! Und was bedeutet das anderes, als dass wir dann zur Lehre des Neuen Testaments zurückgekehrt sind? Aiden W.Tozer aus Evangeliums.net

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Freitag 13.9.2019 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: 1.Mose 30,25-43 Jakob bekommt den verdienten Lohn1.Mose 30,29+30 / Epheser 1,3Den Segen wirken lassen - Aiden W.Tozer

Sich in Christus zunehmend mehr heimisch machen und alle Segnungen von ihm wahrnehmen, um immer fruchtbarere Spuren für unsere Nächsten, bei jedem Schritt zu hinterlassen

Der Lebensstil:

1.Mose 30,29+30 Jakob aber sprach zu Laban: Du weißt, wie ich dir gedient habe und was aus deinem Vieh geworden ist unter mir. Du hattest wenig, ehe ich herkam; nun aber ist ist’s geworden zu einer großen Menge, und der Herr hat dich gesegnet auf jeden meiner Schritte – Epheser 1,3 Gepriesen sei unser Gott, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Denn durch Christus hat er uns Anteil gegeben an der Fülle der gesitlichen Segens in der himmlischen Welt.

Diese geistlichen Segnungen in der Himmelswelt, die wir in Christus haben, kann man in drei Gruppen teilen: Die ersten sind solche, die wir sofort erhalten, wenn wir der Errettung glauben. - Die zweite Gruppe besteht aus unserem Erbteil, das wir aber erst tatsächlich nach der Wiederkunft unseres Herrn genießen können. - Die dritte Gruppe besteht aus den geistlichen Schätzen, die uns durch das Blut der Versöhnung zuteilwurden, die wir aber erst erfahren, wenn wir es ernstlich wollen. Dazu gehören die Befreiung von den Sünden des Fleisches, der Sieg über uns selbst, dass der Heilige Geist unsere Persönlichkeit durchflutet, Fruchtbarkeit im Dienst für Christus, das Bewusstsein der göttlichen Gegenwart, Wachstum in der Gnade, ein zunehmendes Bewusstsein vom Einssein mit Gott und ein Geist, der ununterbrochen Gott anbetet. Dies alles ist für uns, was das Verheißene Land für Israel war und in das wir hineinkommen können, soweit unser Glaube und unser Mut reichen. Aiden Wilson Tozer aus Evangeliums.net

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Donnerstag 29.11.2018 – Fokus: Offenbarung 4Offenbarung 4,9-11Aiden W.Tozer - Der SchöpfergottWirtschaftswoche 13.6.2018 - Klimawandel – Antarktis-Eis schwindet immer schneller

Die Natur als Schöpfung Gottes wahrnehmen und ihn darüber anbeten, um dann in diesem Bewußtsein wahrzunehmen, dass seine sehr gut Schöpfung degeneriert wie die Eisberge an der Antarktis

Die Faszination:

Offenbarung 4,11 Du bist würdig, unser Herr und Gott, Herrlichkeit und Ehre und Macht entgegenzunehmen. Denn du hast alle Dinge geschaffen, weil du es wolltest, sind sie da und wurden sie geschaffen.

Wir begehen einen Fehler, wenn wir es nicht lernen, Gott in allen Dingen zu bestaunen, in den kleinen und in den großen. In unserem Bewusstsein würde sich ein großer, schöner Raum auftun, wenn wir es lernten, Gott in der Natur genauso zu erkennen wie in der Gnade! Freilich bejahen wir, dass der Gott der Natur auch der Gott der Gnade ist, und wir preisen Gottes erlösende Gnade nicht weniger als Seine Macht, mit der Er alles erschuf und erhält. Als Christus kam, um uns zu erlösen, betrat Er den Bereich der bereits existierenden Natur. Wenn wir Gott gehorchen und Ihm glauben, so können wir die engen Schranken unserer geistlichen Welt soweit nach außen schieben, bis sie die ganze Schöpfung Gottes umschließen! - Der englische Kaufmann und Dichter William Blake stand einmal da und beobachtete, wie die Sonne aus dem Meer emporstieg. Die große gelbe Scheibe der Sonne tauchte auf, glitt empor über das Wasser und verzierte den Himmel mit Tausenden von Farben. »Ah, ich sehe Gold!«, rief einer neben ihm aus. Blake antwortete: »Ich sehe Gottes Herrlichkeit! Und ich höre eine Menge himmlischer Wesen rufen: >Die Erde ist voll von Seiner Herrlichkeit.« Aiden Wilson Tozer aus Evangeliums.net

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Mittwoch 5.9.2018 – Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Fokus: 2.Thessalonicher 2,1-12 Das Auftreten des Antichrist2.Thessalonicher 2,9-12Aiden Wilson TozerDer Antichrist

Die Wahrheit intensiv an uns wirken lassen und lieben, dass wir die Täuschungen in unserem Umfeld, aber auch in der Welt erkennen und ihnen nicht erliegen

Die Orientierung:

2.Thessalonicher 2,9-13 Dieser Gesetzlose wird mit Satans Hilfe auftreten und alle möglichen Machttaten, Zeichen und Wunder vollbringen und die Menschen verblenden. Alle, die ins Verderben gehen, wird er mit seinen Verführungskünsten zum Bösen verleiten. Sie werden ihm erliegen, weil sie es abgelehnt haben, die Wahrheit zu lieben, die sie gerettet hätte.  Aus diesem Grund liefert Gott sie der Macht der Täuschung aus, dass sie der Lüge glauben. Denn alle, die der Wahrheit nicht geglaubt und Gefallen am Unrecht gefunden haben, werden verurteilt werden.  

Es gibt Gebiete christlichen Denkens – und wegen des Denkens auch des Lebens –, in denen Gleichheit und Unterschied so schwierig zu trennen sind, dass es oft schwerfällt, nicht ganz und gar betrogen zu werden! Überall in der Welt reisen Irrtum und Wahrheit auf der gleichen Straße, arbeiten auf denselben Feldern und in den gleichen Fabriken, sie besuchen die gleichen Gemeinden, benutzen die gleichen Flugzeuge und kaufen in den gleichen Geschäften ein. Der Irrtum kann so geschickt die Wahrheit imitieren, dass beide dauernd verwechselt werden. Man braucht heute ein scharfes Auge, um zu erkennen, welcher Bruder Kain und welcher Abel ist!

Darum ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass Christen vollen Gebrauch von allen Hilfsmitteln machen, die Gott ihnen bereitstellt, damit sie nicht betrogen werden. Die bedeutsamsten von ihnen bilden zusammen einen sicheren Schutzschild: Glaube, Gebet, beständiges Nachdenken über die Heilige Schrift, Gehorsam, Demut, viel ernstes Überlegen und die Erleuchtung des Heiligen Geistes. Aiden Wilson Tozer aus Evangeliums.net