Das Abendmahl

3.Mose 17,11

Dienstag 3.11.2020 – Die Lesung: 3.Mose 15-17 – Der Fokus: 3.Mose 17,10-16 Die Bedeutung des Blutes - 3.Mose 17,11- Das Blut des Menschen / Das Abendmahl -Frederik B.Meyer

Sich durch den Wein beim Abendmahl stärken, indem wir das Wesen, die Seele, ja das Leben von Jesus in uns aufnehmen und durch unser Blut fließen lassen, um ihn durch unser Leben zum Ausdruck zu bringen

Die Faszination:

3.Mose 17,11 Denn die Seele des Menschen ist in seinem Blut. Ich habe bestimmt, dass es auf den Altar gegeben wird, um Sühne für euch zu erwirken. Denn das Blut bewirkt Sühne durch das Leben darin. 

In diesen Worten liegt wahrscheinlich eine tiefere Bedeutung, was je ein Mensch geahnt hat. Statt „Leben“ steht im Grundiert das Wort „Seele“. Woher doch jene Achtung vor dem Blut, jener Schrecken, wenn es, durch Mörderhand vergossen, hervorquillt, jener beständige Hinweis der Heiligen Schrift auf das Blut Christi? Vermutlich erhielten wir Antwort auf diese Fragen, wenn wir die in diesen merkwürdigen Worten enthaltene Behauptung vollkommen verstünden. - Wir haben die Gewohnheit, oft von dem Blut Jesu, als von Seinem Leben zu reden, das Er als Stellvertretendes Opfer für uns in den Tod gab. Der Sünder erfasst dieses Blut im Glauben, und macht es vor Gott für sich geltend. Verlangt die Übertretung des Gesetzes nach Genugtuung, nach Anerkennung? Hier haben wir sie in diesem reinen, kostbaren, sündlosen Blut, das nie befleckt, nie durch Leidenschaft erhitzt war. Dieses ausgegossene Leben sühnt deine Sünde! Um des auf dem Altar dargebrachten Opfers willen, können wir nun zuversichtlich bitten: „Gott sei mir Sünder gnädig!“ - An dem Tische unsers Herrn trinken wir Sein Blut; dadurch verbinden wir uns mit Seinem Tode und überliefern unsere sündlige Natur dem Kreuz. Ja noch mehr, wir bezeugen dadurch unser Verlangen, immer mehr von der Seele und dem Leben unsers Herrn und Meisters in unser Wesen aufzunehmen, so dass wir in Ihm bleiben mögen und Er in uns. Frederik B.Meyer

2.Mose 12,26-28

Mittwoch 1.6.2011 – Der Fokus: 2.Mose 12,14-28 Die Einsetzung des Passahfestes2.Mose 12,26-28Gott der Richter / Das Abendmahl - MACFBM 301f

Das Abendmahl zu uns nehmen, wie zum ersten Mal die Israeliten, als Schutz-, Friedens- und Festmahl für unsere Befreiung aus dem versklavtem Leben durch unser Ich

Die Faszination:

2.Mose 12,26+28 Und wenn euch eure Kinder fragen, was das bedeutet, dann erklärt ihnen: 'Es ist das Passaopfer für Jahwe, der in Ägypten an den Häusern der Israeliten vorüberging und uns verschonte, als er den Schlag gegen die Ägypter führte.'" Da warf sich das Volk zur Anbetung nieder. Dann gingen die Israeliten und machten alles genauso, wie Jahwe es Mose und Aaron befohlen hatte.

Es ist wohl ein vollendetes Bild, das wir hier vor uns haben! Das Volk Israel ist unter dem Schutz des Blutes in Frieden versammelt und ißt am Feuer gebratenes Lamm mit dem ungesäuerten Brot und mit den bitteren Kräutern. Da war keine Furcht vor dem Gericht, keine Furcht vor dem Zorn des Herrn, vor der schrecklichen aber gerechten Rache, die um Mitternacht über Ägypten kommen würde. Hinter den mit Blut bestrichenen Türpfosten war Friede. Die Israeliten hatten nichts von draußen her zu fürchten; und auch im Inneren konnte sie nichts beunruhigen, es sei denn der Sauerteig, der ihrem Frieden und ihrem Glück ein Ende bereitet hätte. Welch ein Bild für die Kirche und für die Christen! Es lohnt sich, darüber nachzudenken und daraus zu lernen. C.H.Mackintosh aus „Die fünf Bücher Mose“ Seite 301f