Warnung vor der Heuchelei und der Habsucht - Lukas 11,53-12,21 - Nov.29 nach Christus

Foto Fotolia

Mit Jesus schweigend oder redend möglichst ununterbrochen in Beziehung bleiben und dabei seine vollkommene Freundschaft zu uns erleben.

Dienstag 19.12.2017 – Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Lukas 11,53-12,21 - Lukas 12,4 / Johannes 13,23 - DEIAGD 80 - Die Bilder von Jesus: Jesus der Freund 

Die Faszination:

Lukas 12,4 Ich sage aber euch, meinen Freunden: - Ich  bitte sie, denken Sie an das, was ich ihnen empfohlen habe: dass sie bei Tag und Nacht, bei allen ihren Beschäftigungen, Andachten und sogar bei ihren Vergnügungen oft an Gott denken. Er ist stets bei ihnen: lassen sie ihn nicht allein. Ist es nicht unhöflich, einen Freund, der sie besucht, allein zu lassen? Warum wollen Sie sich dann von Gott entfernen und ihn allein lassen? Darum vergessen Sie ihn nicht! Denken Sie oft an ihn, beten Sie ihn ohne Unterlass an, leben sie mit ihm und sterben sie mit ihm. Das ist die schönste Beschäftigung eines Christen; mit einem Wort: das ist unser Handwerk, und falls wir es nicht können, dann müssen wir es eben lernen. Ich will Ihnen dabei mit meinem Gebet helfen, und bin in unserem Herrn. Bruder Lorenz zitiert in DEIAGD Seite 80 – Beim Abschiedsmahl liegt Johannes „an der Seite Jesu“ Joh.13,23. Die Kunst hat diese Szene  die sogenannte Johannesminne daraus gemacht. Der Lieblingsjünger sitzt auf dem Schoß Jesu. Es ist ein vertrautes Miteinander, das Urbild von Freundschaft. In diesem Bild haben Künstler ihren Traum von Freundschaft ausgedrückt: Einer trägt den anderen. Zwischen beiden fließt die Liebe hin und her. Anselm Grün - Jesus, Wege zum Leben Seite 43 

Ja mein lieber Rabbi, Du bist der beste Freund und sollst es auch bleiben. Nach Dir kommt nicht viel. Mir scheint es, dass wir trotz großer Sehnsucht keine wirklichen Freunde finden können. Ich ruhe mich jetzt wie Johannes bei Dir aus und möchte Dich während des Tages neben mir nicht allein lassen, sondern mit Dir durch alles was ich tue in Beziehung bleiben.

Foto Fotolia

Freitag 24.8.2018 – Lesung: Lukas 12,13-21Lukas 12,20+21RAGDGJ 53 – Der Umgang mit Geld und Besitz - HAUSKREIS FO180823

Alles was geht in Gott und seine Anliegen investieren, um zu erleben wie sein Kurs in meinem Leben zunimmt und dies wahrnehmbar wird.

Die Orientierung: Lukas 12,20+21 Da sagte Gott zu ihm: 'Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man das Leben von dir fordern! Wem gehört dann alles, was du dir aufgehäuft hast? So geht es jedem, der nur auf seinen Gewinn aus ist und nicht reich ist in seiner Beziehung zu Gott."

Das ist das Geheimnis: Aus Gott reich sein! Gott allein gewährt das wahre Leben. Gott allein gibt Sicherheit. Gott allein vertreibt die Sorge. Gott allein gibt Freude. Gott allein auch Macht – echte Macht. Auch echte Ehre. Gott allein macht reich. Durch Gott allein kommt man über den Mammon hinaus. Das verkündet Jesus auch in der Bergpredigt, wo er von den Vögeln des Himmels und den Lilien des Feldes redet. Wer aber wissen will, was es heißt aus Gott reich zu sein, der gehe zu Jesus größtem Jünger in dieser Beziehung, zu Franziskus von Assis, der als reicher Kaufmannssohn die Armut zu seiner süßen Braut und Herrin erwählt.  Leonhard Ragaz RAGDGJ 53

Ja Vater, danke für den Hauskreis gestern zu diesem Text, auf den wir durch eine Predigt aufgewärmt wurden. Meine Aussage war, dass ich mehr Fragezeichen als Ausrufezeichen zu diesem Thema habe, weil meine Einstellung zu Geld und Besitz noch nicht so ausgereift ist, dass ein überzeugender Lebensstil sichtbar wird. Wie dick soll das Polster für die Rentenzeit sein, war eine Frage die ich mir stellen musste? Eines wurde mir wichtig Vater, dass Du mein Reichtum bist und dass ich in Dich investiere, in Deine Anliegen des Reiches Gottes. Am Liebsten wäre es mir, wenn ich zwei Bräute hätte die Armut und den Reichtum, dass ich vom Reichtum nicht verführt werde, sondern ihn für das Reich Gottes als Armer einsetze.