Jakobus 4,5

Mittwoch 27.5.2020 – Der Fokus: Hohelied 7-14 Das Liebespaar im Zwiegespräch  - Hohelied 7,11 / Jakobus 4,5Die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist - Frederick Brotherton Meyer

Dem Verlangen des Geistes nachgeben, der nach unserer Aufmerksamkeit und nach seiner liebevollen Führung verlangt, wie Verliebte bei der Vereinigung beim Tanz

Die Faszination:

Hohelied 7,11 Ich gehöre meinem Geliebten, und sein Verlangen gilt mir. 

Bist du Dir darüber klar geworden, dass dein Freund nach dir verlangt? Du liebst Ihn; aber Er liebt dich unendlich mehr. Du verlangst nach Ihm; aber sein Verlangen nach dir ist so viel stärker, als das Sonnenlicht glänzender ist, als der Mondschein. „Wisst ihr nicht,“ sagt Jakobus, „dass der Geist, der in euch wohnt, nach euch begehrt und eifert?“ Jakobus 4,5  Jesus verlangt nach unserer ganzen Liebe, Er will unsere ganze Energie haben, alles, was wir besitzen, damit wir ewig, einzig, völlig sein Eigentum sind. Wie haben wir diesem Verlangen entsprochen? Ach, auf sehr unbestimmte, unbefriedigende Weise. Zuweilen haben wir eine Flamme reiner Gegenliebe empfunden; aber gar bald haben Wolken von Rauch sie erstickt, oder sie ist ausgegangen vor Mangel an Öl.

Unser Geliebter will mehr von unserer Zeit für sich haben; wir sollen uns öfters zurückziehen von dem geschäftigen Treiben des Alltags und den Interessen unseres Lebens, die uns ganz in Anspruch nehmen wollen, damit Er ungestört mit uns verkehren kann. Er verlangt mehr Liebe von uns, dass Er uns lehren könne seine Liebe zu erwidern. Er will uns, als seine Miterben lehren, Anteil zu haben an seinem Reichtum, mit Ihm an himmlischen Orten zu sitzen, in der Kraft seines Geistes zu arbeiten. Frederick Brotherton Meyer aus Evangeliums.net

Ja Heiliger Geist, Deinem Verlangen und Deinem Einfluss möchte ich bewusst mehr Raum geben, wie meinem Liebhaber. Ich möchte mich mehr in die Zweisamkeit mit Dir zurückziehen. Dir soll meine volle Aufmerksamkeit gehören. Es tut gut mit Dir zusammen zu sein. Du sollst mich ganz erfüllen können.

Jakobus 4,8

Montag 4.11.2019 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: Jakobus 4,1-11 Herausfinden aus Unfrieden und OberflächlichkeitJakobus 4,8Gott suchen und erleben Carl Eichhorn

Zunehmend mehr die Nähe mit Jesus suchen und genießen, indem wir uns durch nichts von ihm abbringen lassen und so die Fülle Gottes zunehmend erleben

Die Orientierung:

Jakobus 4,8 Nähert euch Gott, dann wird er sich euch nähern. Wascht die Hände, ihr Sünder, reinigt eure Herzen, ihr Zwiespältigen!

In Jesus naht sich uns Gott. Woran merken wir dies? Erstens daran, dass uns nun Gott groß und herrlich wird. Solange wir von einem Gegenstand entfernt sind, sehen wir ihn nur undeutlich und verschwommen. So ist es auch mit Gott. Solange wir ferne von ihm weilen, fehlt uns die klare Anschauung von seinem Wesen. Erst wenn er uns naht, erblicken wir seine Herrlichkeit. Gott wird uns volle Wirklichkeit. Verlieren wir uns dann etwa wieder zu viel in das Irdische und Eitle, so ist es gerade, als ob Gottes Bild verblasst. Es wird undeutlich in unserer Seele. Denn die Sünde trübt und verdunkelt das Angesicht Gottes vor uns. - Sein Nahe sein zeigt sich zweitens darin, dass wir unter dem Strom seines Segens stehen. Denn wenn Gott uns naht, kommt er nicht mit leeren Händen. Es öffnen sich die Fenster des Himmels. Gott lässt unablässig Gutes auf uns herabkommen. - Es ist ein unverbrüchliches Gesetz: Nahst du dich zu Gott, so naht er sich zu dir. Mancher klagt, dass er so nichts vom der Nähe Gottes spürt. Nähere dich ihm nur mit aufrichtigem Ernst, so kann sich Gott dir nicht entziehen. Er ist dir bereits nahe, auch wenn du seine Nähe nicht fühlst. - Ein jeder befindet sich entweder in der Bewegung zu Gott hin oder in der Flucht von Gott weg. In welcher Richtung bewegst du dich wohl? Es soll doch so sein: Näher, mein Gott, zu dir, näher zu dir! Carl Eichhorn aus Evangeliums.net

Ja mein lieber Rabbi, Du wartest geduldig auf mich, auch wenn ich mich wieder meist unbewusst von Dir habe abdrängen lassen. Nur gut, dass ich mich immer wieder reinigen und schön machen kann für Dich. Es gibt nichts schöneres, wenn ich in Deiner Nähe sein und leben kann.