Jakobus 3,11-13+17

Mittwoch 22.7.15 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: Jak.3,13-18 Die Weisheit die von Gott kommt - Jak.3,11-13+17Das Sprechen - ROSSME 733 - Vertiefungskurs „Die Kraft der Worte und Gedanken“

Die Kraft Gottes, die uns weise denken und sprechen lässt, unser Sprechen wie  eine zunehmend gereinigt Quelle Wasser aus uns heraus sprudeln lassen

Die Orientierung:

Jakobus 3,11-13+17 Eine Quelle lässt doch nicht aus derselben Öffnung süßes und bitteres Wasser hervorsprudeln. Ein Feigenbaum trägt doch keine Oliven, meine Geschwister, und ein Weinstock keine Feigen. Und eine Salzquelle kann niemals Süßwasser geben. Wer von euch ist denn weise und verständig? Er soll das durch seinen Lebenswandel zeigen, und zwar in der Bescheidenheit, die aus der Weisheit kommt. Dagegen ist die Weisheit von oben erst einmal rein, dann friedfertig, gütig und nachgiebig. Sie ist voller Erbarmen und guter Früchte, unparteiisch und ohne Heuchelei. Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, sodann friedsam, gelinde, folgsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, nicht schwankend, ungeheuchelt.

Gott ist die Macht, die uns sprechen macht, außer wenn wir lügen oder schwatzen. Kraft dieser lebendigen Macht wissen wir sehr gut, wann wir sprechen, wann wir schweigen, wann wir denken sollen. Lauschen wir nicht auf die Befehle dieser Macht, so wird es uns nur zu leicht begegnen, dass wir ewig weiterreden, dass wir allzu lange schweigen, dass wir uns im Kreise bei unseren Gedanken drehen. Eugen Rosenstock-Huessy aus „Die Sprache des Menschengeschlechts“ Seite 733 - Wenn Gottes Geist in unserem Herzen mehr und mehr Raum gewinnt, wird unser Denken, Reden und Handeln zunehmend von Gottes Kraft bestimmt. Pfarrer Henning Dobers im Vorwort SCHKWG 8

Ja abba Vater, ich will darauf vertrauen, dass ich in mir ein unermessliches und reines Wasserreservoir habe, das ich sprudeln lassen kann, die Weisheit von oben, die in diesem Fall von unten aus meiner Seele kommt. Gleichzeitig ist eine andere Quelle in mir, die giftig salzig ist und so einen negativen Einfluss ausüben möchte. Ich vertraue nun auf Deine Macht in mir, dass sie meinen Mund allein beeinflusst und mein Sprechen zu einer erfrischenden süßen Quelle macht. Wenn ich innerlich still bin und Dir die Macht in mir gebe, dann sprudelt sie. Wenn ich dagegen innerlich laut und unruhig bin, dann mischt sich bitteres oder unreines ein.  

Eine innere Vergiftung bringe ich Dir heute, der innere Ausspruch: Dieses Wort vergesse ich Dir nicht! Ich lasse dieses Wort nun von Dir Heiliger Geist in der Stille auflösen.