SONNTAG 21.7.2013 - Jesus erklärt sein Wirken: Johannes 5,17-46 - Joh.5,19 -Jesus und das Leben mit seinem Vater - SCHDKL 142

In großer Abhängigkeit und Demut, die Bestimmung interpretieren, die Gott für uns komponiert hat. Foto Fotolia

Die Faszination: Wir sollen durch unser Leben zu Interpreten Gottes werden. Unsere Demut soll sein, die Intentionen Gottes herauszuarbeiten. Denn seine Ideen sind besser als die eigenen. Das aber muss aus einem tiefen Verständnis kommen. Jesu Leben war von der Demut durchdrungen, die Intentionen Gottes herauszuarbeiten. Diese Demut war zugleich seine Vollmacht. So sagte er: „Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleichweise auch der Sohn“ Johannes 5,19 – Wenn wir eigensinnige und misstrauische Wege gegen Gott gehen, werden wir das Heilige verletzen, zu dem wir berufen sind. Frere Roger, der Gründervater der Gemeinschaft von Taize, sagt: „Eines fasziniert an Gott: Die Demut seiner Gegenwart. Jede herrschsüchtige Geste würde sein Antlitz entstellen.“ Martin Schleske SCHDKL 142

Ja abba Vater, inspiriert von diesem Text muss ich radikal umkehren. Vergib mir dass ich allzu oft Dein Wirken außer Acht gelassen habe. Danke dass sich heute Morgen dieser Wunsch nach einer langen Zeit des orientierungslosen Fragens herauskristallisiert hat, dass ich das tue, was ich Dich tun sehe. Dein Handeln ist entscheidend, nur wenn wir uns es einlassen, werden wir deine Wunder sehen. Wir haben nur die Melodie abzuspielen, die Du für uns komponiert hast.