Markus 1,35

Montag 25.1.2021 – Der Fokus: Markus 1,35-39 Jesus zieht durch Galiläa - Markus 1,35Gebet als Stille - HALBET 69/70

Jeden Morgen und so oft wie möglich von Gott in der Stille in die Andacht geführt werden und darin in der Gegenwart Gottes bleiben, dass er durch uns wirken kann

Der Lebensstil:

Lukas 1,35 Früh am Morgen, als es noch völlig dunkel war, stand er auf und ging aus dem Haus fort an eine einsame Stelle, um dort zu beten.

Sogar Jesus, der zu jeder Zeit am Tag in ununterbrochener Verbindung mit seinem Vater stand, musste sich von der Menge und vom Lärm zurückziehen, um allein zu sein und Stille zu haben. Die Welt und die Menschen stören und zerstreuen unseren Geist. Darum sollten wir uns in regelmäßigen Zeitabständen von allem dem entfernen, damit unsere Seele die Stille und innere Sammlung wahrnehmen kann, welche erforderlich ist, um Gottes Stimme zu hören. – So bedeutet die rein äußerliche Stille, viel für die Neuorientierung der Seele. Erst wenn sich alles aufgelöst hat, was sonst unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht oder ziehen kann, ist die Seele für innere Aktivität frei. Sobald das äußere Leben seinen zerstreuenden Einfluss auf unser Seelenleben verliert, stimmt Gott selbst unsere Seele bei Beten, indem er uns in eine andächtige Haltung versetzt. Sie ist mit Gottes Vorreiter zu vergleichen, der uns seine Ankunft meldet. – Gib Gott Zeit für das Präludium an Deiner zerstreuten Seele. Ole Hallesby leicht verändert aus „Vom Beten“ Seite 69/70

Ja mein lieber Vater, danke für die Einübung in die Stille in den vergangenen Jahren, Danke auch für die Stille heute Morgen, wo Du mich in eine Andacht hineinführen konntest, die eigentlich sich den ganzen Tag durchziehen sollte. Aber welcher arbeitende Mensch mit Familie hat Morgens eine halbe Stunde Zeit? Ja in Deiner Gegenwart und in dieser von Dir geschenkten Andacht möchte ich bleiben, dass ich Dir dienen und Du Dich verherrlichen kannst.