Jeremia 31,33+34

SONNTAG EXAUDI 28.5.2006 – Der Predigttext: Jeremia 31,31-34Jeremia 31,33+34Als Jünger auserwählt und bevollmächtigt 

Unser Herz vom Geist Gottes programmieren lassen, dass es automatisch das tut was Gott verherrlicht und Wege zu ihm für andere Menschen eröffnet

Die Faszination:

Jeremia 31,33+34 Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und es in ihren Sinn schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; und es wird niemand mehr seinen Nächsten oder seinen Bruder lehren und sagen: «Erkenne den HERRN!».

Diese Verheißung spricht Gott in eine Zeit, in der der alte Bund in seine größte Krise kam. Die Stadt Jerusalem und der Tempel sichtbares Zeichen des alten Bundes waren in Gefahr und die Juden konnten die Prophetien Jeremias nicht hören. Zu radikal waren Jeremias Aufforderungen zur Umkehr. Er verlangte nicht nur eine radikale Umkehr zu Gott, sondern auch soziale Maßstäbe ernst zu nehmen und umzusetzen. Zudem verlangte er den Juden eine Übung ab, die die meisten nicht bereit waren durchzuführen, nämlich sich dem Joch Nebukadnezars dem König der Babylonier zu ergeben. An Pfingsten wurde diese Verheißung dann Wirklichkeit: Der Herzensbund den Gott mit seinem Volk schloss. Die exoterische, die von außen inspirierte Spiritualität hatte der esoterischen Spiritualität Platz gemacht. Von einem Moment auf den anderen – so schien es – schrieb Gott sein Gesetz in die Herzen die auf diese Verheißung warteten. Die christliche Revolution begann von innen her die Nationen und Kulturen zu durchdringen, sie war stärker als die Religionen, die sich um Äußerlichkeiten drehten und war dann auch stärker als alle Ideologien die die Religionen ablösten. Verfasser unbekannt