07 Die Tempelsäuberung: Johannes 2,13-22

Die Tempelsäuberung: Johannes 2,13-22

Johannes 2,14-16  - Johannes 2,17

Dienstag 8.1.2013 - Joh.2,17 - GRÜWZL 478 - EJWZL

Den Eifer Gottes, den Heiligen Geist unser Tempelbewusstsein immer wieder neu, immer vollkommener herstellen lassen, dass Gott uns erleuchten und segnen kann.

Die Herausforderung: Jh 2,17 Es dachten aber seine Jünger daran, dass geschrieben steht: «Der Eifer um dein Haus verzehrt mich.» - Der Tempel Gottes ist weit im Gegensatz zur Markthalle, wo alles eng und überfüllt ist. Wenn ich mich unter dem Bild des Tempels meditiere, dann erlebe ich meine Würde und meine Schönheit. Ich weiß, dass Gott in mir wohnt und Gottes Herrlichkeit in meinem Leib aufstrahlt. Der Tod Jesu reinigt uns von allem, was unser Menschsein trübt. Er stellt den Leib Gottes wieder her. Anselm Grün GRÜWZL 478

Ja mein lieber Vater, nicht nur wir haben Sehnsüchte, sondern auch Du, nämlich in uns Menschen zu wohnen. Du kannst aber nur in einem Tempel wohnen, der abgeschlossen ist, der still ist, in dem Kerzen brennen und in dem die Bundeslade steht, wie in der Stiftshütte. Ununterbrochen sucht Dein Eifer unsern Leib zu Deinem Tempel zu machen. Dein Geist ist gerade dazu geschaffen, unser Tempelbewusstsein herzustellen, das unser schwaches und schwankendes Selbstbewusstsein ersetzen kann. Wenn ich mich einschließe und von allem abschotte, wenn ich still werde, dann dauert es keine drei Tage, bis Du unser Tempelbewusstsein herstellen kannst, in dem Du umgeben von Deiner Herrlichkeit wohnen kannst, weil Dein Christus auf unserem Thron sitzt. Da kannst Du segensreich wirken, wie durch die Bundeslade, da sind dann alle Zimmer unserer Lebensbereiche erleuchtet. Wo Du Vater wohnen kannst, da passiert etwas.   

Veröffentlicht am Montag 4.6.2018 zu Johannes 2,13-22 und zu GRÜWZL 478

Wunderbarer Tempel Gottes werden, indem Jesus zunehmend unser Leben erfüllen und es Gott zu Gefallen führen kann. Foto Fotolia

Die Alternativen: Johannes  2,14-16 Und er fand im Tempel die Verkäufer von Ochsen und Schafen und Tauben und die Wechsler, die dasaßen. Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus, samt den Schafen und Ochsen, und den Wechslern verschüttete er das Geld und stieß die Tische um und sprach zu denen, welche die Tauben feilboten: Traget das von dannen! Machet nicht meines Vaters Haus zu einem Kaufhaus! - 

Markthalle oder Tempel Gottes zu sein, das ist die Alternative. Beide Bilder drücken jeweils eine andere Selbsterfahrung des Menschen aus. Die Markthalle erinnert uns an den Lärm, an das vergebliche Bemühen, das innere Chaos zu bändigen. In der Markthalle ist es eng, da ist alles angebunden. Sie verweist auf Menschen, die in sich verkrampft sind, weil das innere Durcheinander sie sonst zerreißen würde. Der Tempel Gottes ist weit. Wenn ich mich unter dem Bild des Tempels meditiere, dann erlebe ich meine Würde, meine Schönheit. Ich weiß dass Gott in mir wohnt und Gottes Herrlichkeit in meinem Leib aufstrahlt. Zu dieser Erfahrung des Menschseins will uns Jesus durch seine Menschwerdung und durch seinen Tod führen. Anselm Grün GRÜWZL 478 

Ja abba Vater, danke dass Du mich zu Deinem Tempel gemacht hast, leider wird sie im Alltag immer wieder zu einer Markthalle. Ja mein lieber Rabbi, Du lebst auch in mir, um mich zu inspirieren und zu reinigen. Wie wunderbar ist es, wenn ich wahrnehme, dass Du mein Leben führst. Nur Du und dein Wirken durch mich kann Gott gefallen. Danke für diese Wahrnehmungen gestern. Ja Vater, ich möchte Dir heute wieder gefallen, durch das Wirken Deines Sohnes in mir.