Die Verklärung von Jesus auf einem Berg und die Heilung eines Jungen - Matthäus 17,1-21 / Markus 9,2-29 / Lukas 9,28-43 - ca. Sommer 29 nach Christus

Markus 9,14-29 Jesus heilt einen kranken Jungen und lehrt seine Jünger über Vollmacht 

Markus 9,23+24 – Die Entstehung von  Glauben - BITBSS 221

Lukas 9,28-36 Mit Jesus auf dem Berg seiner Verklärung 

Lukas 9,33-35 – Gebet als auf Jesus hören - Holgus   

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Markus 9,23+24

Donnerstag 4.3.2021 – Der Fokus: Markus 9,14-29 Jesus heilt einen kranken Jungen und lehrt seine Jünger über Vollmacht - Markus 9,23+24Die Entstehung von  Glauben - BITBSS 221

Den Glauben aus dem Unglauben in den Herausforderungen des Lebens gebären, wie ein Kind, das von selbst aber durch Wehen zur Welt kommen will

Die Orientierung: 

Markus 9,23+24 "Wenn du etwas kannst?", erwiderte Jesus. "Was soll das heißen? Für den, der Gott vertraut, ist alles möglich!" Da schrie der Vater des Jungen: "Ich glaube ja! Hilf mir bitte aus dem Unglauben!"

Wir haben es hier mit einem Glauben zu tun, der in den Geburtswehen liegt. Der Vater schreit gleichsam nach der Hebamme, weil der Glauben zwar schon da, aber noch nicht geboren ist. Das Kind mit dem Namen „Glauben“, oder besser „Vertrauen“, ist schon fertig gebildet und wird nun durch die Wehen „Unglauben“ hindurch geboren. Glauben wird auch bei sogenannten „gläubigen“ Christen nicht anders geboren als durch die Wehen des Unglaubens hindurch. Bei jedem neuen Glaubensakt heißt es, dass wir uns an Gott klammern. Wer zu sagen wagt: „Ich glaube“, der kann das nur sagen im Vertrauen darauf, dass ihm Gott jeweils neu zum Glauben verhilft. Von uns aus können wir nicht vertrauen. Dazu sind wir zu oft im Umgang mit Menschen enttäuscht, hintergangen und betrogen worden. Das überträgt sich sich auch auf unser Verhältnis zu Gott. Wenn uns Gott trotzdem die Möglichkeit schenkt, zu vertrauen, dann ist das jeweils wie eine neue Geburt, es ist sein Werk nicht unsere Leistung. Arnold Bittlinger aus „Biblische Seelsorge“ Seite 221

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Lukas 9,33-35

Dienstag 3.3.2015 – Der Fokus: Lukas 9,28-36 Mit Jesus auf dem Berg seiner Verklärung - Lukas 9,33-35Gebet als auf Jesus hören - Holgus   

Im Nebel der Unsicherheiten, das Licht von Jesus wahrnehmen und auf sein Wort hören, dass sich der Nebel wieder lichtet und wir uns wieder besser orientieren können

Die Faszination: 

Lukas 9,33-35 Als diese gerade weggehen wollten, sagte Petrus zu Jesus: "Rabbi, wie gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen: eine für dich, eine für Mose und eine für Elija." Doch Petrus wusste selbst nicht, was er da sagte. Und noch während er redete, fiel der Schatten einer Wolke auf sie. Als die Wolke sie dann ganz einhüllte, bekamen sie Angst. Da sagte eine Stimme aus der Wolke: "Das ist mein Sohn, mein Auserwählter, hört auf ihn!" 

Gott verhüllt sich in besonderen Situationen in einer Wolke, wie auf dem Berg Sinai bei der Übergabe der zehn Gebote an Mose oder mit Jesus auf dem Berg seiner Verklärung. Er ist dann wie in einem dichten Nebel, der jede Weitsicht nicht mehr zulässt. Dann kann man sich an nichts anderes mehr freuen, als an ihm allein. Wir sind dann nicht mehr abgelenkt, sondern können uns ganz auf ihn einlassen und hören was er uns zu sagen habt, für den Moment oder so für alle Zeiten: Dies ist mein lieber Sohn; auf den sollt ihr hören! (Lukas 9,35) Gut, dass er es sich vorgenommen hat durch einen Menschen zu reden, aus Fleisch und Blut. Gut, dass er nach seiner Auferstehung und seiner Himmelfahrt nun bei uns ist, alle Tage bis an der Welt Ende. Dann können wir nicht nur seine Worte von vor 2000 Jahren eingehen, sondern können ihn - verbunden mit dem Geist Gottes – überall persönlich wahrnehmen. Er kann dann auch zu uns sprechen, auch wenn er nichts konkretes spricht, bis wir wahrnehmen was er meint. Holgus 3.3.2015