Die Prophet in seiner Vaterstadt: Johannes 2,13-22

Der Prophet Jesus in seiner Vaterstadt: Lukas 4,16-30

Lukas 4,18+19

Freitag 6.11.2011 zu Der Prophet Jesus in seiner Vaterstadt: Lukas 4,16-30 und zu GRÜWZL 341     

Frei von den Konditionierungen der Gedankenwelt, innerlich ganz still im Jubelleben Christus leben und andere Menschen in diesen Lebensstil hineinziehen. Foto Fotolia                                                                       

Das faszinierende Programm: Lk 4,18+19 Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, den Armen frohe Botschaft zu verkünden, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu predigen und den Blinden, daß sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen; zu predigen das angenehme Jahr des Herrn.» - Jesus fasst seine Sendung zusammen im Ausrufen des Gnadenjahres. Das Gnadenjahr ist das jüdische Jubeljahr. In diesem Jahr, das immer nach neunundvierzig Jahren stattfand, sollten die Israeliten als Sklaven freigelassen werden, alle Schulden erlassen und die Felder brach liegen lassen. Das sind wunderbare Bilder für das Wirken Jesu. Wo Jesus auftritt werden Sklaven freigelassen, da können in sich versklavte Menschen aus dem inneren Gefängnis ihrer Angst- und Fremdbestimmung ausbrechen und ihre menschliche Würde wieder finden. Anselm Grün GRÜWZL 341

Ja abba Vater, dies ist die lang vorbereitete Revolution, die Du durch Jesus Deinen Sohn in die Wege geleitet hast. Die soll mich entzünden und nicht mehr in Ruhe lassen. Entfache Du dieses Feuer ab heute zunehmend in mir. Danke dass ich beginnen konnte, jeden Morgen durch meine Stadt zu gehen und zu singen: „Setz die Herzen in Brand“. Dieses eine Jubeljahr dauert nun schon knapp 2000 Jahre und wir Christen sind sicher vorangekommen, die Sklaverei wurde immer mehr zurückgedrängt, aber die psychische und geistliche Sklaverei greift immer wieder neu um sich. Fange bei mir an und befreie mich noch weiter von allen Bremsen und Bindungen, die mich noch lähmen können.