Matthäus 4,17 / Markus 1,14-15 / Lukas 4,14-30 / Johannes 4,43-54 - Jesus in Galiläa - ca. Mai 28 nach Christus

Lukas 4,14+15 Jesus wandert durch Galiläa von einem Ort zum anderen

Lukas 4,14

Dienstag 4.2.2020 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Lukas 4,14+15 Jesus wandert durch Galiläa von einem Ort zum anderen - Lukas 4,14Die Kraft des Reiches Gottes - SCHEVA 197 - Es ist die Kraft des Herrn …

In der Kraft des Geistes leben, um wie Jesus in unserem Umfeld helfend und heilend abzugeben wie er, durch unser Sein, aber auch körperlich, durch Gebet auch in der Ferne

Die Faszination:

Lk 4,14 Und Jesus kehrte in der Kraft des Geistes zurück nach Galiläa; und das Gerücht von ihm verbreitete sich durch die ganze umliegende Landschaft.

Lukas sagt von Christus, er sei in der Kraft des Geistes nach Galiläa gekommen. Der Gang, den er jetzt tut bis zum Tag seiner Auferstehung, bleibt eine unverständliche Sache ohne dieses: „in der Kraft des Geistes“. Und der Logos war Fleisch. Das darf keinen Augenblick vergessen werden von dem, der diesen Lauf beschreibt. Eine Wolke von Kraft steht unsichtbar um ihn her, wo auch immer er geht. Die alte Christenheit wusste das noch. Für sie war es das schlechthin Selbstverständliche, dass diese Wolke um ihn stand. Sie hat das mit einem einfachen Zeichen zum Ausdruck gebracht, das wir den Heiligenschein nennen. Sie verstand diese Kraft des Geistes noch so realistisch, wie sie tatsächlich ist. – Nicht einer der ihm nachgefolgt wäre und ohne diesen Glanz geblieben wäre! Auf allen leuchtet er auf, der Königsglanz der Macht. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 197

Ja mein lieber Rabbi, ich möchte auch in der Kraft des Geistes vorgehen wie Du. Es scheint so, dass ich in ihr bleiben muss und sie nicht um mich. Die Kraft des Geistes hat also etwas vor und ich habe nur in ihr zu wirken. Das wäre ja eine Lebensführung in der Kraft. Ja lehre Du mich sie wahrzunehmen und in ihr zu bleiben.

Lukas 4,16-21

Mittwoch 2.10.2019 – Die aktuelle StudieDer Fokus: Lukas 4,16-30 Der Prophet Jesus in seiner VaterstadtLukas 4,16-21 / Jesaja 61,1Gott der seine Zusagen erfülltSCHEVA 78f

Eintauchen in die Erfüllung des Wortes Gottes in der Bibel, um selbst ein Teil von ihr zu werden und zu erleben, dass die Zeit still steht und Gott gegenwärtig sein kann

Die Faszination:

Lukas 4,16-21 So kam er auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war. Wie gewöhnlich ging er am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um aus der Heiligen Schrift vorzulesen, reichte man ihm die Schriftrolle des Propheten Jesaja. Er rollte sie auf und fand die Stelle, wo es heißt: "Der Geist des Herrn ruht auf mir, weil er mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Armen gute Botschaft zu bringen, den Gefangenen ihre Freilassung zu verkünden, den Blinden zu sagen, dass sie sehend werden, den Unterdrückten die Freiheit zu bringen und ein Jahr der Gnade des Herrn auszurufen." Er rollte das Buch zusammen, gab es dem Synagogendiener zurück und setzte sich. Alle in der Synagoge sahen ihn erwartungsvoll an. "Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, in Erfüllung gegangen", fing er an.

Im neuen Testament findet sich das klassische Modell der Entschlüsselung, das uns Jesus selbst gegeben hat. Es findet sich im Evangelium nach Lukas 4,16f. In der Synagoge zu Nazareth faltet er die Jesajarolle auf. Sein Blick fällt auf folgende Stelle Jesaja 61,1: „Der Geist des Herrn ist bei mir“. „Ist“ steht da. Dieses Ist meint das Jetzt und Hier dieser Anwesenheit, seiner „Parusie“ in der Zeit. – Und seine Auslegung hat nur einen Satz, und dieser Satz nur ein Wort, in dem es gipfelt: „Heute“. Heute ist diese Schrift erfüllt im prophetischen „Ist“. – Es gibt Augenblicke im Leben von Jesus Christus, da bricht dieses Heute der erfüllten Zeit durch alle Vorstellungen hindurch und überflutet sein ganzes Bewusstsein. So entschlüsselt sich das Inkognito, das durch die Bibel geht. Alles steht auf das Jetzt und Hier, das meines ist. Wo die Stimme vernommen wird, da sind die Zeiten aufgehoben, da ist das Einst anwesendes Heute, da ist das Jenseits inseits geworden. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 78f

Ja Vater nach nichts sehne ich mich mehr. Dein Wort soll sich bewahrheiten und erfüllen. Wenn sich Dein Wort erfüllt, dann bist Du spürbar gegenwärtig und dann stellst Du uns vor die Wahl ein Teil dieser Erfüllung zu sein oder ein Teil der Verhinderung dessen, was sich daraus entwickeln soll. Ja ich möchte ein Träger Deiner Gegenwart sein, das kann ich, wenn sich Dein Wort auch durch mich erfüllt. Lehre mich in den wunderbaren Zusammenhängen zu leben, die Du bildest und sie auszudrücken.

Lukas 4,18+19

Freitag 6.11.2011 zu Der Prophet Jesus in seiner Vaterstadt: Lukas 4,16-30 und zu GRÜWZL 341     

Frei von den Konditionierungen der Gedankenwelt, innerlich ganz still im Jubelleben Christus leben und andere Menschen in diesen Lebensstil hineinziehen. Foto Fotolia                                                                       

Das faszinierende Programm: Lk 4,18+19 Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, den Armen frohe Botschaft zu verkünden, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu predigen und den Blinden, daß sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen; zu predigen das angenehme Jahr des Herrn.» - Jesus fasst seine Sendung zusammen im Ausrufen des Gnadenjahres. Das Gnadenjahr ist das jüdische Jubeljahr. In diesem Jahr, das immer nach neunundvierzig Jahren stattfand, sollten die Israeliten als Sklaven freigelassen werden, alle Schulden erlassen und die Felder brach liegen lassen. Das sind wunderbare Bilder für das Wirken Jesu. Wo Jesus auftritt werden Sklaven freigelassen, da können in sich versklavte Menschen aus dem inneren Gefängnis ihrer Angst- und Fremdbestimmung ausbrechen und ihre menschliche Würde wieder finden. Anselm Grün GRÜWZL 341

Ja abba Vater, dies ist die lang vorbereitete Revolution, die Du durch Jesus Deinen Sohn in die Wege geleitet hast. Die soll mich entzünden und nicht mehr in Ruhe lassen. Entfache Du dieses Feuer ab heute zunehmend in mir. Danke dass ich beginnen konnte, jeden Morgen durch meine Stadt zu gehen und zu singen: „Setz die Herzen in Brand“. Dieses eine Jubeljahr dauert nun schon knapp 2000 Jahre und wir Christen sind sicher vorangekommen, die Sklaverei wurde immer mehr zurückgedrängt, aber die psychische und geistliche Sklaverei greift immer wieder neu um sich. Fange bei mir an und befreie mich noch weiter von allen Bremsen und Bindungen, die mich noch lähmen können.