Der Arzt Jesus

Freitag 15.6.2018 – Der Fokus: Jesus heilt einen Gelähmten - Markus 2,4+5DREMEE 230 – Der Arzt Jesus

Menschen die ein Wunder brauchen  unabweisbar, unübersehbar und zwingend zu Jesus bringen, dann bei ihm lassen, bis es geschieht. Foto Fotolia

Die Herausforderung: Mk 2,4+5 Und da sie wegen der Menge nicht zu ihm herankommen konnten, deckten sie dort, wo er war, das Dach ab, und nachdem sie durchgebrochen, ließen sie das Bett, darauf der Gelähmte lag, herab. Als aber Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! – In gewissem Sinne ist diese Hilfeleistung der Leute wie ein Gebet. Worum auch immer Menschen beten, sie beten um ein Wunder. Jedes gebet läuft schließlich darauf hinaus, „dass zwei mal zwei nicht vier sei“. Nur ein solches Gebet ist echt von Angesicht zu Angesicht mit Gott. Und diese Männer lassen sich nicht aufhalten. Sie wissen, dass es jetzt unbedingt darauf ankommt, alle äußeren Widerstände zu überwinden, um zu Jesus durchzudringen, mit dem Kranken in seinem Interesse. Man muss die äußeren Sperren ihm aus dem weg räumen; man muss ihn, auf welchem Weg auch immer, unmittelbar vor Jesus stellen; man muss ihn Jesus überlassen, indem man ihn dem Mann von Nazareth ganz buchstäblich vor die Füße legt, unabweisbar, unübersehbar, zwingend. Mehr als diese Leute hier versuchen, kann kein Mensch, kein Seelsorger, kein Arzt, kein Priester, für den anderen tun. Eugen Drevermann DREMEE 230 

Mittwoch 8.11.2017 – Die Chronik: Der wahre König tritt auf - Der Fokus: Lukas 4,31-37 Jesus zeigt seine Macht gegen das Böse - Lukas 4,35 - Der Arzt Jesus - Christus in uns - GRÜWZL 342

Jesus in unserer Seele auftreten lassen, dass alle verstörenden Vorgänge in uns  aufgelöst werden und seine Präsenz fruchtbar in unser Umfeld einwirken kann. Foto Fotolia

Die Faszination: Lk 4,35 / Lukas 7,36-50 Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! Da warf ihn der Dämon mitten unter sie und fuhr aus von ihm und tat ihm keinen Schaden.

Wo Jesus auftritt, da werden Sklaven freigelassen, da können in sich versklavte Menschen aus dem inneren Gefängnis ihrer Angst und Fremdbestimmung ausbrechen und ihre menschliche Würde wieder finden. – (Lukas 7,36-50) Wo Jesus auftritt, da entsteht ein Freiraum, in dem die Menschen wieder aufatmen können. Das ist wohl mit dem Bild gemeint, dass man die Felder brach liegen lässt. Jesus vermittelt den Menschen, dass sie nicht ständig an sich arbeiten müssen, sondern dass sie den Acker ihrer Seele auch einmal brach liegen lassen, dass sie vertrauen sollen, dass Gott seinen guten Samen da hinein sät. Dann wird von Gottes Gnade her der Acker hundertfache Frucht bringen. Anselm Grün aus "Jesus, Wege zum Leben" Seite 342