Dienstag 2.7.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Hebräer 4,1-13 Die Ruhe Gottes für sein VolkHebräer 4,9-11 - Augustinus / Johannes vom Kreuz - Die Ruhe Gottes / In die Ruhe Gottes eingehen und in ihr bleiben

Die Verheißung Gottes in ihm Ruhe zu finden annehmen, wahrnehmen und erleben, dass er auch in uns zur Ruhe kommen kann

Die Faszination:

Hebr 4,9-11 Es gibt also noch eine besondere Ruhe für das Volk Gottes. Denn wer in diese Ruhe hineinkommt, wird sich von all seiner Arbeit ausruhen, so wie Gott von der seinen ruht. Wir wollen deshalb alles dransetzen, zu dieser Ruhe zu gelangen, um nicht wie jene frühere Generation durch den gleichen Ungehorsam zu Fall zu kommen.

So wie Du jetzt in uns wirkst, wirst Du in uns ruhen. Das wird Deine Ruhe sein, während jetzt all unser Wirken Dein Wirken durch uns ist. Augustinus - Man muss dem Inneren die entspannte Ruhe zugestehen, auch wenn man überzeugt ist, die Zeit im Nichtstun zu verlieren. Das Einzige, was man in diesem Zustand tun kann, ist dies: Man soll das Innere frei lassen von Wahrnehmungen und Gedanken, Meditationen und Erwägungen und sich ausschließlich hingeben an ein liebevolles und friedvolles Innewerden Gottes. Johannes vom Kreuz

Montag 10.9.2018 – Fokus: 1.Korinther 11.Korinther 1,28KREJOHDie Leere

Völlig leer von uns und Gottlosem, zu Nichts besser zu einer Schale werden, um zu erleben wie Gott auf seine törichte Weise aus uns etwas macht und uns erfüllen kann.

Die Umkehrung: 1.Kor 1,28 und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt und das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist;

Echte Spiritualität steht völlig quer zu unserer üblichen Lebensart, denn man kann sie nicht kaufen und verkaufen, nicht messen und nicht beweisen. Sie ist genaugenommen nichts. Wer möchte schon in dieser Welt nichts sein? Unsere Welt ist ganz darauf angelegt, daß wir etwas werden, alles werden, Freunde gewinnen und Einfluss ausüben.

Der heilige Johannes vom Kreuz hat das so ausgedrückt: "um zu der Freude zu gelangen, die du noch nicht kennst, musst du einen Weg gehen, der dir nicht gefällt. Um zu einem Wissen zu gelangen, das du noch nicht kennst, musst du einen Weg gehen, den du nicht kennst. Um etwas zu erlangen, was du nicht hast, musst du einen Weg gehen, auf dem du nichts hast. Um das zu werden, was du nicht bist, musst du einen Weg gehen, auf dem du nichts bist" (Aufstieg zum Karmelberg 1, 13, § 10).

Natürlich haben wir Angst vor dem Nichts-Sein. Deshalb haben wir ja auch Angst vor dem Tod. Aber das Nichts-Sein, vor dem wir uns so fürchten, ist in Wirklichkeit der Schatz, nach dem wir uns sehnen. Wir sehnen uns nach dem Ort, an dem wir nichts beweisen und nichts verteidigen müssen; wo ich bin, wer ich bin, und wo das genügt. Johannes vom Kreuz