Auf sich selbst acht haben

Habt acht auf euch selbst. -> Apostelgeschichte 20, 28.
Habt acht auf euch, wenn ihr Erfolg habt. -> Lukas 10, 17 - 20.
Habt acht auf euch, wenn eine wichtige Arbeit glücklich vollendet ist. -> 1. Könige 13, 11 - 22.
Habt acht auf euch, wenn euch die Welt Ehre erweist. -> 2. Könige 20, 12 - 19.
Habt acht auf euch, wenn euch besondere Gnade zuteil wird. -> Daniel 2, 19 - 23.
Habt acht auf euch, wenn Gott andere Wege als bisher einschlägt. -> 4. Mose 20, 2 - 13.
Habt acht auf euch, wenn ihr von anderen gereizt werdet. -> Psalm 106, 32. 33.
Habt acht auf euch, wenn Glaubensproben kommen. -> 4. Mose 20, 2 - 13.
Habt acht auf euch, wenn etwas Unangenehmes euch trifft. -> 1. Samuel 8, 5.
Habt acht auf euch, dass ihr wahr bleibt. -> Galater 2, 11 - 14.
Habt acht auf euch im Blick auf die besonderen Gefahren für "Älteste". -> 1. Petrus 5, 2. 3.

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2.Chronik 26,16

Mittwoch 7.Juli 2021 – Der Fokus: 2.Chronik 26,16-23 Der Abfall Usias und das Gericht über ihm2.Chronik 26,16Die Demut / Auf sich selbst acht habenAlfred Christlieb

Die Gefahr des Erfolgs und der Anerkennung wahrnehmen, indem wir mit beiden Beinen auf dem Boden der Dankbarkeit und Demut stehen bleiben, wenn wir beginnen abzuheben

Die Mahnung:

2.Chronik 26,16 Der Ruhm Usias drang bis in die Ferne, denn er empfing außergewöhnliche Hilfe. So wurde er immer mächtiger. Doch die Macht stieg ihm zu Kopf. Er wurde überheblich und verging sich an Jahwe, seinem Gott, indem er in den Tempel Jahwes eindrang, um Weihrauch auf dem Räucheraltar zu verbrennen.

 Die Geschichte Usias ruft uns auch ein ernstes "Habt acht auf euch selbst" zu. Dieser reichgesegnete König erfuhr nach außen und innen Gottes Hilfe in seiner Regierung. Nach außen gelang ihm die Niederwerfung der feindlichen Volksstämme. Nach innen konnte er seinem Lande allerlei Verbesserungen und Befestigungen geben. Seine Erfolge waren derart, dass er weithin berühmt wurde. ("Sein Ruhm drang bis in die Ferne, denn er empfing außergewöhnliche Hilfe." 2.Chronik 26,15).
 
Dieses Bekanntwerden seines Namens brachte ihn in die Gefahr des Selbstbewusstseins und Stolzes. Es konnte ihm nicht verborgen bleiben, mit welcher Achtung man allenthalben bis weit über die Grenze seines Landes hinaus von ihm sprach. Solche Berühmtheit wurde ihm schädlich. 
"Sein Herz er hob sich"
. Er blieb nicht in dem Bewusstsein, dass jeder Erfolg allein der unverdienten Barmherzigkeit Gottes zu verdanken war. Er fing an, sich selbst etwas zuzuschreiben. Er gab Gott nicht allein die Ehre. Alfred Christlieb aus Evangelium.net