Matthäus 16,4

Samstag 27.10.2018 – Fokus: Jona - Jona 1,14-2,1 / Matthäus 16,4HOLGUS - Kursstudie: Kostbare Erde - 12 Zwischenbilanz

Nicht mehr auf dem sinkenden Schiff bleiben, wo wir ernten was wir gesät haben, sondern so schnell wie möglich über Bord gehen, um im Wal, in der Erlösung Gottes, für einen neuen Lebensstil vorbereitet zu werden, der souverän umgesetzt viel Frucht bringt. 

Die Herausforderung: Jona 1,14-2,1 Da riefen sie Jahwe an und sagten: "Ach, Jahwe! Lass uns doch nicht umkommen wegen dieses Mannes und rechne uns seinen Tod nicht als Blutschuld an! Denn du, Jahwe, hast getan, was du wolltest." Dann packten sie Jona und warfen ihn über Bord. Sofort wurde das Meer ruhig. Da bekamen die Männer große Angst vor Jahwe. Sie brachten ihm ein Schlachtopfer und legten Gelübde ab. Der Herr schickte einen großen Fisch, der Jona verschlang. Drei Tage und drei Nächte war Jona im Bauch des Fisches. – Matthäus 16,4 Das böse und ehebrecherische Geschlecht fordert ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als nur das Zeichen des Propheten Jona. Und er verließ sie und ging davon.

Wenn wir Menschen unserem Auftrag nicht mehr treu sind, dann müssen wir früher oder später die Folgen tragen, wir ernten, was wir gesät haben. Und dann kann es sein, dass wir über Bord gekippt werden oder selber ins Meer springen müssen. Wenn wir Menschen Gottes sind, dann verwandelt sich dabei etwas, der Sturm lässt nach oder wir werden von einem Walfisch gerettet. Der Walfisch wird die Rettung von uns und des Auftrages, den uns Gott gibt. Es dauert wohl mehr als drei Tage in der Gemeinschaft mit Gott, um unseren Auftrag voll zu erkennen und dann  auch überzeugend zu tun. Der Walfisch ist wie Kreuz und Auferstehung in den drei Kairos-Tagen der Weltgeschichte, nur in ihm können wir umkehren, uns mit Gott versöhnen und neues Verhalten empfangen, das wir wenn wir ausgespuckt sind, dann auch tun können. Dein Wort drückt klar unsere Aufträge aus, die wir umzusetzen haben, das ist klar. Die Schöpfung drückt aber genauso klar aus, welche ökologischen Aufträge wir umzusetzen haben. Der Walfisch ist gleichzeitig unsere Rettung, aber auch der Ort, wo alle unsere Aufträge so weit reifen, dass wir sie auch tun können. Die Zeit im Wal ist also gut, bis zum Zeitpunkt wo er uns ausspuckt. Je früher wir über Bord gehen, uns von ihm retten und transformieren lassen, desto überzeugender können wir unsere Aufträge in Gott ausführen und desto mehr Frucht werden sie bringen. Holgus

Ja abba Vater, heute kann ich es annehmen, dass Du nicht nur Aufträge für uns durch Dein Wort der Bibel hast, sondern auch durch die Schöpfung. Nur gut dass ich sie nicht aus mir selbst tun kann und muss. Ich liege nicht mehr auf dem Deck und genieße die Zeit, sondern ich gehe über Bord, um von Dir umgewandelt zu werden, um meine mir zugedachten Aufträge zu erfüllen. Wir tun so vieles unreif, deshalb ist unser Reden und Tun nicht ausgereift und ist somit auch nicht wirksam genug, um etwas wirklich ändern zu können. Transformiere bzw. verwandle mich weiter und spuk mich zu den Aufträgen aus, die Du vorbereitet hast.