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Markus 10,51

Dienstag 14.8.2012 – Der Fokus: Markus 10,46-52 Jesus heilt einen Blinden Markus 10,51 – Die Schöpfung Gottes / Gott  der Regisseur – Anselm Grün GRÜWZL 253 EJWZL

Gott bei jedem Wetter sehen und erkennen lernen, in unserem Leben und im Weltgeschehen, dass wir von ihm eingesetzt werden und seine Rollen ausüben können, die er für uns vorgesehen hat

Die Faszination: 

Markus 10,51 "Was möchtest du von mir?", fragte Jesus ihn. "Rabbuni", sagte der Blinde, "ich möchte sehen können!" 

Die Frage von Jesus hat eine Beziehung des Vertrauens geschaffen. Aus diesem Vertrauen heraus spricht der Blinde Jesus mit der persönlichen Anrede an. Er möchte wieder sehen können. Das griechische Wort „anaplepso“ heißt eigentlich „aufsehen, nach oben sehen“. So ist in diesem Wunsch des Blinden ausgedrückt, dass er nicht nur die Dinge und die Menschen sehen möchte, dass er zum Himmel aufschauen möchte. Sein Sehen soll ebenfalls ein Blick des Glaubens sein. Er möchte aufblicken können, den Himmel über seinem Leben offen sehen können. Denn richtig sehen wird jemand erst dann, wenn er die Menschen, die Ereignisse seines Lebens und die Natur um ihn herum so anschaut, dass er darin den Unsichtbaren wahrnimmt, dass er in allem Gott zu erkennen vermag. - Nur mit solchem Sehen kann er Jesus auf seinem Leidensweg folgen, ohne dass ihm der Blick wieder verdunkelt wird. Wer wie Bartimäus „aufblicken“ kann, der wird im Kreuz den Gott erkennen, der die Toten auferweckt. Anselm Grün aus „Jesus, Wege zum Leben“ Seite 253

Ja abba Vater, ich möchte Dich sehen lernen, in all Deinem Tun, dann kann ich den Himmel offen sehen, wenn ich reines Herzens bin und Dich schauen, auch wenn sich dunkle Wolken davor geschoben haben. Du möchtest durch unser Leben eine wunderbare Geschichte   schreiben, ein Zeichen für Deine Liebe setzen.