Dienstag 30.8.2011 - 1.Korinther 8 - 1.Korinther 8,1 - BÜRILH - Die Wahrheit 

Die Wahrheit, die absolute aber auch die eigene, in die Liebe eintauchen und sie so zum Ausdruck bringen. Foto Fotolia 

Die Orientierung: 1.Kor 8,1 die Erkenntnis bläht auf, aber die Liebe erbaut. 

Erkenntnis ohne Liebe bläht den Hochmut des Menschen auf. Der (Liebes)-Eifer ohne Erkenntnis bleibt befangen in den eigenen Zielen. Die Wahrheit kann überhaupt nur liebend festgehalten, festgestellt und bewahrt werden. Die Wahrheit vermag ohne Liebe nicht wahr zu bleiben, wie der Fisch ohne Wasser nicht zu leben vermag. Hans Bürki BÜRILH 43

Mittwoch 9.12.2015 - Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Lukas 22,39-46 - Lukas 22,42 - BÜRILH 67-69 - Dein Wille geschehe

Den Willen Gottes tun zu wollen proklamieren, um ihn dann vertrauensvoll an uns geschehen zu lassen, bis wir es genießen oder erleiden können ihn ununterbrochen - auch als Paar - zu erleben.

Die Orientierung:

Lukas 22,42 Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

Gehorchen ist nicht eine schwere Leistung, sondern ein leichtes gewähren, ist nicht eine kraftvolle Willensanstrengung, sondern ein Geschehenlassen. „Dein Wille geschehe.“ Gehorchen wollen ist noch lange nicht dasselbe wie gehorchen. – Wir dürfen dem Kampf, der dem Gehorsamsschritt vorausgeht, nicht verwechseln mit dem Gehorsam selbst. Solange wir nicht bereit sind zum Gehorsam, stehen wir in einem entsetzlichen Kampf; wir sind unter einem Zwang, der uns zu zerstören droht. Doch wenn wir bereit werden, dann weicht der Zwang unserer Freiwilligkeit, wie der Nebel der Sonne, und im Lichtglanz der Liebe Gottes strahlt unser ungeteiltes Ja auf. Wir frohlocken im Geist. - Der Gehorsam ist ein stilles Geschehen, bis der Mensch sich vertrauend dem Willen Gottes öffnet, bis er erfüllt ist von dem freien Ja der Liebe: Mir geschehe nach deinem Wort. Hans Bürki aus "Im Leben herrschen" Seite 67-69

Freitag 24.11.2017 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: 1.Petr.3,1-6 Die faszinierende, reife und erfüllte Frau - 1.Petrus 3,3+4 - Die Natürlichkeit - BÜRILH 118

Als Frau, aber auch als Mann, unser Wesen in der Stille vor Gott und vor allen Herausforderungen, von aller Unnatürlichkeit lösen lassen, um unsere, dann gereinigte Natürlichkeit dann gere, Gott zum Dienst zu weihen

Die Faszination:

1.Petrus 3,3+4 Ihr sollt nicht durch äußerlichen Schmuck wirken wollen, durch aufwendige Frisuren, durch Gold oder prächtige Kleider. Vor Gott ist der Mensch wertvoll, der das, was man nicht sehen kann, sein Herz, mit den unvergänglichen Werten eines sanften und stillen Geistes schmückt.

Manche Menschen sind ständig unruhig, unsicher, unzufrieden, aber es ist nicht die gesunde Unruhe eines bewegten und wachen Herzens. Sie sind in der falschen Bewegung begriffen, weil sie vor sich selbst fliehen, ihr Leben kann nicht gestaltet werden. Sie fliehen das Alleinsein, sie können sich nicht selbst ertragen. Das Geistliche kann bei ihnen nicht natürlich werden, schlicht, einfach, kindlich, menschlich. Ihr geistliches Leben ist unlebendig, gekünstelt, angestrengt, bewusst von außen über das natürliche gestülpt. Warum? Sie haben das natürliche nie aus Gottes Händen angenommen und Gott geweiht zum Dienst. – Alles Natürliche muss geistlich und alles Geistliche muss natürlich werden. Wie wird das geschehen? Im Stillsein vor Gott wird er die Umgestaltung an uns vollziehen, dann wenn er uns bei unserem Namen ruft, dann, wenn wir Du zu uns sagen lernen. Hans Bürki aus „Im Leben herrschen“ Seite 118 

Donnerstag 4.10.2018 – Fokus: 1.Korinther 161,Korinther 16,8-10BÜRILH 119 – Die geistliche Arbeit

Jeden Wind des Geistes und sich öffnende Türen nutzen, um trotz Widerstand den Einfluß Gottes in dieser Welt zu erweitern.

Der Königsweg: 1.Kor 16,8-10 Bis Pfingsten bleibe ich aber zunächst in Ephesus, denn der Herr hat mir die Tür für eine wirksame Arbeit geöffnet und es sind auch eine Menge Widersacher da. Wenn Timotheus zu euch kommt, achtet darauf, dass er ohne Angst bei euch sein kann! Denn er arbeitet genauso für den Herrn wie ich.

Paulus hat sich auf der Gnade nicht zur Ruhe gesetzt, sondern sie genutzt bis zum Äußersten, so wie ein guter Segler den Wind aufs geschickteste in seine Segel einfängt. Paulus vergleicht sich, was seine Arbeit anbetrifft, ohne große Ängstlichkeit mit den anderen und stellt fest, dass er mehr gearbeitet hat als sie alle. Alle haben denselben Wind, den Heiligen Geist der Gnade, und dieselbe Bootsart, ihr Lebensgefäß. Warum kommt der eine besser vorwärts, als der andere? Nicht weil er schneller rudert, sondern weil er den Wind besser ausnützt, gelangt er rascher voran. Hans Bürki BÜRILH 119