Mittwoch 8.7.2020 – Der Fokus: Prediger 9,7-10 Das Geschenk des Lebens auspacken und nutzen – Prediger 9,8+10Die tägliche Arbeit - Dora Rappard / Blaise Pascal

Kleine und große Arbeit die der Tag mit sich bringt, aber auch die Werke die Gott vorbereitet hat, mit ganzem Einsatz und allen Möglichkeiten ihm zur Ehre verwirklichen

Der Lebensstil:

Prediger 9,8+10 Trag immer freundliche und frische Kleidung und salbe dein Gesicht mit gutem Öl. / Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tue mit deiner ganzen Kraft; denn im Totenreich, dahin du gehst, ist kein Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit!

Das Christsein ist etwas außerordentlich Praktisches. Das neue Leben, das Gott gibt, muss sich in Geist, Seele und Leib ausdrücken. Ja, gerade durch den Körper wird das offensichtlich, was in der Tiefe des Geistes und der Seele gewirkt worden ist. Man erkennt den Baum an seiner Frucht. - Was unser Wort heute anregt, gehört mit zu den Früchten, die man mit Recht bei Töchtern und Söhnen Gottes sucht. Es spricht von der Treue zur Pflicht und gutem Eifer. Was deine Hand vorfindet in deinem alltäglichen Beruf, das nimm freudig auf, als deine dir von Gott verordnete Arbeit, tue es so gut du nur kannst, "mit deiner ganzen Kraft". Es ist so schön und dient zur Ehre Gottes, wenn wir die uns gestellten Aufgaben, ob groß oder klein, mit Lust und darum mit Erfolg erfüllen. Es ist ein großer Unterschied, ob man tut, was man gern möchte, oder ob man gerne tut, was man tun soll. Blaise Pascal sagt: "Tue kleine Dinge, als ob es große wären, um der Größe des Könis Jesus Christus willen, der in dir wohnt. Tue große Dinge, als ob sie ganz klein und leicht wären, um seiner Vollmacht willen." Dora Rappard

Freitag 26.6.2020 – 3.SONNTAG NACH TRINITATIS – Der Predigttext: Micha 7,18-20Micha 7,18+19 / Jeremia 50,26 – Gott als VergeberDora Rappert – Das Lied: Wo ist solch ein Gott …

Wer ihn zum Gott hat, dessen Sünden haben sich im Meer aufgelöst und er kann umgekehrt völlig befreit leben und sterben

Die Faszination:

Micha 7,18+19 Wer ist solch ein Gott wie du, der die Sünden vergibt und erlässt die Schuld seines Volkes, der an seinem Zorn nicht ewig festhält denn er ist barmherzig Er wird niedertreten unsere Schuld! Ja, du wirfst all unsere Sünden / in die Tiefen des Meeres hinab. - Wo ist solch ein Gott so wie Du, der die Sünden vergibt und erlässt die Schuld seines Volkes, der an seinem Zorn nicht ewig festhält denn er ist barmherzig, wo ist solch ein Gott so wie Du. Lei, lei, lei, … Denn Jahwe ist barmherzig, und er ist von großer Kraft, vor dem jeder Mensch schuldig ist. Lied von Bruce Clewett  

Von einem Meer spricht die vor uns liegende Stelle. Es ist das Meer, das alle unsere Sünden so völlig verschlingt, dass sie nicht mehr da sind. "Man wird die Sünde Judas suchen", spricht der Herr an einer anderen Stelle, "aber es wird keine gefunden werden; denn Ich will sie vergeben (Jer. 50, 26)." So vollkommen, so göttlich ist die Vergebung, die Jesus Christus uns erworben hat. - Curt von Knobelsdorff lag im Sterben. Schmerzen zerwühlten seinen Leib, aber mit leuchtendem Antlitz sagte er: "Mir ist so wohl! Mit meinen Sünden habe ich gar nichts zu tun; die hat der Herr alle ins Meer geworfen." Selig, selig im Leben und Sterben ist, wer dies weiß. Wenn die Sünde tief innerlich erkannt, wenn sie dem Herrn, und, wo es nötig ist, auch den Menschen offen bekannt wird, da nimmt sie Gott in seine allmächtige erbarmende Hand und wirft sie auf ewig in die Tiefe des Meeres. Das ist gewisslich wahr! - Hallelujah! Welche Höhen, Welche Tiefen seiner Gnad! Wenn wir dem ins Herz sehen, der uns so geliebt hat. Dora Rappard aus Evangeliums.net

Dienstag 17.3.2020 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Joh.6,45-59 Jesus das Lebensmittel vom Himmel - Johannes 6,55+56Versorgt von Jesus - Dora Rappard

Von Jesus, durch den Genuss von ihm, leben und sich ernähren, wie von ganz besonderen Speisen, die er uns durch sein Wort vorsetzt

Die Faszination:

Johannes 6,55+56 Denn mein Fleisch ist wirkliche Speise und mein Blut wirklicher Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt innerlich mit mir verbunden und ich mit ihm.

Dies tiefinnerliche Wort unseres göttlichen Meisters bezieht sich nicht allein auf das Heilige Abendmahl, wiewohl es in jener gesegneten Handlung gleichsam ein Gewand anzieht, durch welches wir es fassen und geistlich verstehen lernen. Essen und Trinken bedeutet die völligste Vereinigung, die sich denken lässt. Was ich esse und trinke, nehme ich völlig in mich auf. Es wird ein Teil meiner selbst. Jesu Fleisch essen und sein Blut trinken heißt, ihn selbst im Glauben so innig umfassen, aus seinem Leben so wahrhaftig schöpfen, dass sein Geist und Wesen in uns übergeht. - Das muss die  tägliche Übung von Kindern Gottes sein, wenn das Leben frisch und gesund bleiben soll. Sagt doch der Heiland: Wie ich lebe durch den Vater, also wer mich isset, der wird auch leben durch Mich. So wenig wir physisch leben können ohne Nahrung und Luft, so wenig können wir geistlich leben ohne Verbindung mit Jesus. - Dies wird uns, wie oben gesagt, im Heiligen Abendmahl ganz besonders veranschaulicht. Wenn wir das gesegnete Brot essen und vom heiligen Kelche trinken, spricht der Glaube: Ich nehme Dich auf, o Jesu; ich geniese Dich. Du bist in mir und ich bin in Dir. Dora Rappard aus Evangeliums.net