1.Mose 32,9-11

Dienstag 17.9.2019 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: Genesis / 1.Mose 32,2-22 Jakob bereitet sich auf die Begegnung mit Esau vor1.Mose 32,9-11Die Demut - Carl Eichhorn

Sich durch Gott demütigen lassen, um unsere Hoffnung nur allein auf ihn zu setzen und alles von ihm zu erwarten

Die Lebensschule:

1.Mose 32,9-11 denn er sagte sich: "Wenn Esau auf das eine Lager trifft und alles erschlägt, kann doch das andere entkommen." Dann betete Jakob: "Jahwe, Gott meines Vaters Abraham und Gott meines Vaters Isaak! Du hast zu mir gesagt: 'Kehr in deine Heimat und zu deiner Verwandtschaft zurück; ich werde es dir gut gehen lassen!' Ich bin zu gering für alle Barmherzigkeit und Treue, die du an mir, deinem Sklaven, erwiesen hast. Denn nur mit meinem Stab bin ich über diesen Jordan gegangen, und nun bin ich zu zwei Lagern geworden. 

Wahre Frömmigkeit hat zum Kennzeichen innere Beugung und herzliche Demut. Wer bin ich, ruft David aus, dass du mich bis hierher gebracht hast? Diese herablassende Güte seines Gottes ist ihm unbegreiflich. - Alle Wege Gottes mit den Menschen zielen dahin ab, ihn klein zu machen. Jakob nahm er in eine zwanzigjährige Demutsschule bei seinem geizigen und lieblosen Onkel Laban. Da wurde er nicht verhätschelt, vielmehr hart gehalten und ausgenutzt. Das wirkte dämpfend für sein ehrgeiziges und hochstrebendes Wesen. Er wurde innerlich zermürbt, doch nicht verbittert. Die Barmherzigkeit und Treue seines Gottes wurde ihm erst recht groß gegenüber menschlicher Härte und Treulosigkeit. Sein Gott überschüttete ihn mit Gnadenerweisungen und hielt ihm Wort. Dies beugte ihn. Die innere Bescheidenheit und ungeheuchelte Demut machen einen Menschen anziehend und liebenswürdig für alle, die noch ein edles Empfinden haben. Carl Eichhorn aus Evangeliums.net

Ja Vater, danke für die persönliche Lebensschule, in der Du mich gestaltet hast. Wie wohltuend ist es doch ganz unten, im Nichts anzukommen, weil Du erst dann aus uns etwas machen kannst, wenn wir geistlich arm und bedürftig sind. Wir müssen uns auf wohl auf Deine Verheißungen einlassen müssen, um sie zu erfahren. Vorher, wenn es uns gut geht, bedeuten sie uns nicht viel.

Heute Nacht entwickelte sich im Traum eine Dichte, in der meine Geschichte wie von Dir gemacht schien. Ja ich vertraue mich heute wieder Deiner Führung an, Deiner Regie an und lasse es zu, dass Du in den nächsten Tagen handelst. Wie schön wäre doch eine Versöhnung der Brüder, wie zwischen Esau und Jakob. Danke für die gute Vorbereitung des Textes heute Morgen.