04. Die 1.Missionsreise von Barnabas und Paulus führen über Zypern und Perge nach Antiochia zurück: Apostelgeschichte 13,1-50 - 37 nach Christus

Apostelgeschichte 13,46-49 - PRIDEC 92 - Die Bekehrung

Dienstag 3.12.2013 - Kursstudie: Der erste Christ von Alois Prinz: Kapitel 6 Von Zauberern und falschen Götzen S.87-94 – Apostelgeschichte 13,46-49 - PRIDEC 92 - Die Bekehrung

Sich von Christus ergreifen lassen und endlich in ihm wir selbst werden, um als Freier in unseren Beziehungsfeldern leben zu können.

Die Faszination: Apg 13,46-49 Da sprachen Paulus und Barnabas freimütig: Euch mußte das Wort Gottes zuerst gepredigt werden; da ihr es aber von euch stoßet und euch selbst des ewigen Lebens nicht würdig achtet, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden. Denn also hat uns der Herr geboten: «Ich habe dich zum Licht der Heiden gesetzt, daß du zum Heil seiest bis an das Ende der Erde!»Als die Heiden das hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und es wurden gläubig, soviele ihrer zum ewigen Leben verordnet waren.

Jesus war aber kein Zauberer, das will Lukas mit seiner Geschichte sagen. Er hat zwar auch Wunder gewirkt, doch das war die Folge einer inneren Verwandlung, die Menschen widerfahren ist, als sie Jesus begegnet sind – Obwohl Gott Menschen so nahe ist, dass Paulus sagen kann, er ist in ihnen, zwingt er ihnen nicht seinen Willen auf, sondern verhilft ihnen dazu, sie selbst zu sein. Das geschieht paradoxerweise gerade dadurch, dass sie nicht auf ihrer Eigenständigkeit beharren, sondern sich öffnen, sich ergreifen lassen. Das ist die Erfahrung, die Paulus mit diesem Gott gemacht hat: Er wurde von sich selbst erlöst. Alois Prinz PRIDEC 92

Ja abba Vater, danke dass Du uns in Christus von uns selbst zu unserem wahren Selbst befreist. Das ist das Evangelium, das zu wenig verkündet wird und das wir Christen auch nur wenig leben. Ich will mich von Dir Heiliger Geist ergreifen lassen und mich dahin führen lassen, wo sich Dein Einfluss vergrößern kann. Es ist wirklich paradox, wenn Du uns ergreifen kannst und wir uns fügen, werden wir frei wie dein Sohn Vater, der auch zutiefst von Dir sich ergreifen hat lassen. So lasse ich mich heute und in der Zukunft von Dir ergreifen und dorthin führen lassen, wo Du mich gebrauchen kannst.