Das Sterben von Jesus am Kreuz und sein Begräbnis - Matthäus 27,45-66 / Markus 15,33-16,1 / Lukas 23,44-565 / Johannes 19,28-42 / Psalm 31- April 30 nach Christus

Markus 15,33-41 Das Sterben von Jesus am Kreuz 

Markus 15,36-39 / Lukas 23,46 / Johannes 19,30 – In den Schrei von Jesus bei seinem Sterben einstimmen - SCHEVA 497+498

Markus 15,42-47 Das Begräbnis von Jesus 

Markus 15,42-44 Römer 6,8  -  Der Tod von Jesus am Kreuz / Jesus als Sohn Gottes DUVEZA 354

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Markus 15,36-39 / Lukas 23,46 / Johannes 19,30

Dienstag 6.4.2021 – KARFREITAG - Der Fokus: Markus 15,33-41 Das Sterben von Jesus am Kreuz - Markus 15,36-39 / Lukas 23,46 / Johannes 19,30In den Schrei von Jesus bei seinem Sterben einstimmen - SCHEVA 497+498

Mit allem Schreien über Ungerechtigkeit in den letzten Schrei von Jesus einstimmen, der sie für alle Menschen auf sich nimmt und für die Erlösung von ihr durch seine Auferstehung sorgt

Die Faszination: 

Markus 15,36-39 Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus und starb. In diesem Augenblick riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Als der Hauptmann, der vor dem Kreuz stand, Jesus so sterben sah, sagte er: "Dieser Mann war wirklich Gottes Sohn." 

Es hat etwa besonderes auf sich mit dem letzten Schrei. Es muss ein Schrei von ganz besonderer Gewalt gewesen sein. Zuerst einmal im Sinne ungebrochener Leibesstärke. Dann aber auch im Sinne geistlicher Mächtigkeit. Es war darin etwas enthalten, ein Wort, ein letztes, das hart vom Jenseits der großen Grenze schon herüberklang, in dem schon Auferstehungsgewalten zitterten, die auch den Vorhang des Tempels zerriß. Es war ein Reden nicht mehr mit irdischen Zungen. Es war charismatisch geredet, was da laut wurde, ähnlich der Pfingstrede der Jünger oder der Missionare Zinzendorfs, die den Indianern, ohne ihre Sprache zu kennen, predigten und verstanden wurden. Die Überlieferung, die Lukas bietet, sagt: Und Jesus rief laut und sprach: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt, verschied er. Lukas 23,46 Dieses Gebet hat den lauten Schrei begleitet, diesen Akt der Übergabe. Das griechische Wort sagt mehr als “befehlen“. Es drückt die Handlung aus, in der man eine Kostbarkeit in die Hände eines anderen legt. Der Text fährt fort: Und als er das gesagt hatte verschied er. Bei Johannes heißt das letzte Wort von ihm: Es ist vollbracht. Johannes 19,30 Er spricht es aus, neigt das Haupt und verscheidet. Nach unserem Text ist es die charismatische Gewalt des letzten Christuslauts, die den heidnischen Hauptmann überwältigt. Da er sah, dass er mit „solchem Geschrei“ verschied, sprach er: Wahrlich dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen. Markus 15,39 - Es gibt Darstellungen des Gekreuzigten, und zwar sehr alte, die das Königtum dieses freien Sterbens, die des Auferstehenden schon ahnen lassen. Es ist der wahre Christus, wie ihn der Glaubende nur immer sehen kann: als den Auferstehenden. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 497+498

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Markus 15,42-44 / Römer 6,8

Freitag 7.6.2013 – Der Fokus: Markus 15,42-47 Das Begräbnis von Jesus - Markus 15,42-44 / Römer 6,8  - Der Tod von Jesus am Kreuz / Jesus als Sohn Gottes - DUVEZA 354

Den gestorbenen Christus auf uns wirken lassen und mit ihm sterben, um ihn noch tiefer als wahren Sohn seines Vaters im Himmel zu erkennen

Die Faszination: 

Markus 15,42-44 Da wagte es Josef aus Arimathäa, zu Pilatus zu gehen und ihn um den Leichnam von Jesus zu bitten. Er war ein angesehenes Mitglied des Hohen Rates und einer von denen, die auf das Kommen des Reiches Gottes warteten. Pilatus war erstaunt zu hören, dass Jesus schon tot sein solle. Er ließ den Hauptmann kommen und fragte ihn, ob Jesus wirklich schon gestorben sei. Als der das bestätigte, überließ er Josef den Leib.

Die tiefe Botschaft, die Markus damit verbindet, ist die, dass man Jesus zuletzt und zutiefst erst am Kreuz als den Sohn Gottes erkennen kann. Vielleicht wurde auch Josef von Arimathäa unter dem Kreuz urplötztlich von dieser Erkenntnis getroffen wie von einem Blitz. Dann wären er, der Jude, und der Hauptmann die ersten Vorboten eines neuen Glaubens an Jesus, den Christus und Gottessohn. – Freilich wussten beide zu diesem Zeitpunkt noch nichts von seiner Auferstehung. Darum konnten sie nicht viel mehr tun, als dem toten Jesus die Ehre erweisen. Für einen Glaube, der darüber hinausging, fehlte ihnen noch ein wichtiges Puzzleteil. Und vielleicht sollten wir nicht zu schnell österlich   werden in unserem Glauben. K.Douglass und F.Vogt aus „Expedition zum Anfang“  Seite 354

Römer 6,8 Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, …