Der Gebetskampf im Garten Getsemane - Mat. 26,36-46 - Mar.14,32-42 - Luk.22,39-46 - Joh.18,1 - Apr.30 nach Christus

Mittwoch 9.12.2015 - Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Lukas 22,39-46 - Lukas 22,42 - BÜRILH 67-69 - Dein Wille geschehe

Den Willen Gottes tun zu wollen proklamieren, um ihn dann vertrauensvoll an uns geschehen zu lassen, bis wir es genießen oder erleiden können ihn ununterbrochen - auch als Paar - zu erleben.

Die Orientierung:

Lukas 22,42 Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

Gehorchen ist nicht eine schwere Leistung, sondern ein leichtes gewähren, ist nicht eine kraftvolle Willensanstrengung, sondern ein Geschehenlassen. „Dein Wille geschehe.“ Gehorchen wollen ist noch lange nicht dasselbe wie gehorchen. – Wir dürfen dem Kampf, der dem Gehorsamsschritt vorausgeht, nicht verwechseln mit dem Gehorsam selbst. Solange wir nicht bereit sind zum Gehorsam, stehen wir in einem entsetzlichen Kampf; wir sind unter einem Zwang, der uns zu zerstören droht. Doch wenn wir bereit werden, dann weicht der Zwang unserer Freiwilligkeit, wie der Nebel der Sonne, und im Lichtglanz der Liebe Gottes strahlt unser ungeteiltes Ja auf. Wir frohlocken im Geist. - Der Gehorsam ist ein stilles Geschehen, bis der Mensch sich vertrauend dem Willen Gottes öffnet, bis er erfüllt ist von dem freien Ja der Liebe: Mir geschehe nach deinem Wort. Hans Bürki aus "Im Leben herrschen" Seite 67-69

Ja abba Vater, ich steige ein in den Zug deines Willens und ich setze mich fest, ich steige nicht bei der erstbesten Gelegenheit wieder aus. Ich möchte noch mehr die Fahrt des Geschehenlassens Deines Willens genießen oder auch erdulden, wenn es durch Tunnels während der Fahrt geht. Mir geschehe wie Du gesagt hast!