Matthäus 11,17-19

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Mittwoch 4.7.2018 – Lesung: Matthäus 11,2-19Matthäus 11,17-19HOLGUS 140115 - Jesus der Unterhalter

Zur fetzigen oder traurigen Musik von Jesus oder des Alltags vor Gott in Bewegung bleiben und die Lebendigkeit tanzen, die er schenkt.

Die Faszination: Matthäus 11,17-19 Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben geklagt, und ihr habt nicht geweint! Denn Johannes ist gekommen, der aß nicht und trank nicht; da sagen sie: Er hat einen Dämon! Des Menschen Sohn ist gekommen, der ißt und trinkt; da sagen sie: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und Sünder Freund! Und die Weisheit ist durch ihre Kinder gerechtfertigt worden. - Für viele ist heute der Gottesdienst und die Gemeinde der Dreh‐ und Angelpunkt ihres Glaubens, wo sie Impulse für ihr Glaubensleben bekommen. Wie lange sind wir aber in unserer stillen Ecke, in unserer Kammer, um Gott allein und persönlich zu begegnen? Ich möchte das damit vergleichen, wie ich tanzen gelernt habe. Ich fand Musik die mich faszinierte, damals Songs von den Beatles, von Ten Years After und Chicago. Da konnte ich dann nicht mehr sitzen bleiben, sondern tanzte vor einem Glasschrank, so dass ich mich sehen konnte und bewegte mich nach der Musik, nach meinem ganz persönlichen Stil. Die Musik ist heute noch in mir und deshalb tanze ich gerne frei, wenn ich die Gelegenheit habe. In der Einsamkeit muss das Feuer brennen und die Musik spielen, die mich in Bewegung bringt. Das Feuer, das Gott in uns entzündet hat, muss täglich geschürt und Holz nachgelegt werden. Unseren ganz besonderen Tanz einzuüben, unsere Berufung als Christ und als einzigartiges Individuum zu leben, muss aus uns selbst kommen, das kann uns niemand lernen, außer Gott allein, weil er uns durch und durch kennt. Richard Foster der Autor des Buches Nachfolge feiern hält das tägliche Studium der Bibel, die Anschauung ihrer Akte in der Kontemplation, als wichtige Übungen zu einem ansteckenden Christsein. HOLGUS 140115

Ja abba Vater, mein Leben soll zum Tanz werden, zu der Musik mit der Du aufspielst. Du spielst aber nicht nur durch Dein Wirken in der Vergangenheit durch Dein Wort insbesondere durch Jesus auf, sondern auch durch Dein Wirken heute. Ich möchte nicht mehr passiv sitzen bleiben, wenn Du aufspielst. Wie wunderbar war doch das Bibliodrama gestern zu der Geschichte von Zachäus. Er fand in den Tanz hinein, als Jesus in seinem Leben aufspielte. Der Jesuslauf ist mein Tanztraining und ich möchte Deine Musik wahrnehmen und so gut wie möglich dazu tanzen lernen.