Christus in uns

Dienstag 19.3.2019 – Die Chronik: Die Passion des KönigsDer Fokus: Mat.22,41-23,39Matthäus 23,25+26HolgusChristus in uns

Unserem Innenleben größere Aufmersamkeit schenken, als dem Äußeren, indem wir Jesus Raum geben sich in uns einzurichten und wir so mit uns im Reinen sein können.

Die Orientierung:

Matthäus 23,25+26 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reiniget; inwendig aber sind sie voller Raub und Unmäßigkeit! Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch das Äußere rein werde!

Gut erzogen achten wir gerne auf unser Äußeres, um durch unsere Erscheinung andere Menschen positiv zu beeinflussen. Viele Menschen legen aber zu viel Wert auf ihr Äußeres, entweder um nicht wegen schlechter Kleidung oder wegen Körpergeruch aufzufallen, aber auch um die Aufmerksamkeit anderer Menschen zu bekommen. Viel höher zu bewerten ist aber ein Mensch, der mit sich selbst im Reinen ist. Er findet ein Ja zu sich selbst und zu seinem Leben. Im Reinen mit sich selbst kann man werden, wenn Jesus in unserem Leben Ordnung schaffen und sich wohlfühlen kann. Nur durch ihn – durch seine Vollkommenheit - finden wir ein Ja zu uns. Wenn wir uns mit ihm immer mehr vereinigen, dann werden wir mit ihm, aber auch mit uns selbst eins. Dann können wir ganz selbstverständlich dieses Leben authentisch zum Ausdruck bringen. Unser Handeln und Sprechen steigt dann in uns auf und tut uns und anderen Menschen gut oder macht sie zumindest nachdenklich. Wenn wir Jesus Raum und Zeit geben, dann entwickelt sich zunehmend das Leben aus einem Guss, wie wir es von ihm kennen. Holgus 19.3.2019

Donnerstag 3.1.2019 – Fokus: Hesekiel 10-12Hesekiel 11,19+20 – Matthias Krieser – Christus in uns

Uns unseres neuen Herzens zunehmend mehr bewusst werden und bleiben, dass Christus in unser Leben umfassender gestalten kann.  

Die Ermutigung:

Hesekiel 11,19+20 Ich werde ihnen ein einiges Herz geben und einen neuen Geist, und ich entferne das versteinerte Herz aus ihrer Brust und gebe ihnen ein Herz aus Fleisch und Blut, damit sie nach meinen Weisungen leben und meine Gebote beachten und befolgen. Sie sollen mein Volk werden, und ich, ich werde ihr Gott sein.

Ich habe mal einen Bericht von einem herzkranken Arzt gelesen. Sein Herz funktio­nierte so schlecht, dass er sich für eine Herz­transplan­tation vormerken ließ. Nach längerem Warten kam es zu der Operation. Als er auf der Intensiv­station erwachte, traute er seinen Augen nicht: Der Herz-Monitor zeigte einen wunderbar gleichmäßigen und ruhigen Puls. Er dachte: Das kann doch nicht mein Herz sein; so einen gesunden Herzschlag hatte ich noch nie! Er vermutete, dass man ihm zur Beruhigung das Monitorbild von jemand anders einspielte. Aber nein, das gesunde Signal kam tatsächlich von seinem eigenen neuen Herzen. Er konnte es kaum glauben, aber hatte wieder ein gesundes Herz! - Wie diesem Arzt geht es vielen Christen: Gott hat ihnen ein neues Herz geschenkt, aber sie können es kaum glauben. Deshalb trauen sie diesem neuen Herzen wenig zu und verhalten sich so, als ob sie immer noch ein krankes Herz hätten. Liebe Brüder und Schwestern in Christus: Traut euch, als Leute zu leben, die gesunde Herzen haben! Macht ernst damit, dass ihr geistlich kerngesund seid und ewig leben werdet! Aus einer Predigt von Pfarrer i. R. Matthias Krieser 

Mittwoch 12.9.2018 - Studie: Kostbare Erde von Jörg Zink09 Das Wort das den Frieden bringt - Lukas 2,13+14 -  Christus in uns

Die Kraft in uns Christus erleben, dann erst können wir über den Problemen, die Lösungen erkennen und umsetzen, die den Menschen Frieden bringen.

Die Orientierung: Lukas 2,13+14 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Die heutige Aufgabe kann nur erfüllt werden, wenn der Mensch mit Überlegung und Gelassenheit gleichsam über den Problemen bleibt. Denn wer sich ohnmächtig fühlt, wird kaum fähig sein, diese unheimliche Welt zu lieben, ihre Bedrohtheit zu bedenken und mit freier Phantasie etwas zu ihrer rettung zu tun. - Denn nu wer Kräfte fühlt, wird dem anderen Menschen mit dem Friedensgruß begegnen können, statt mit dem Vernichtungswunsch. - Nicht in Bethlehem allein, in dir selbst muss Christus Gestalt gewinnen. - Der Geist des Menschen lebt in der Vorstellung, es komme darauf , "aufzusteigen". Der Geist Gottes bewegt sich unablässig "abwärts". Das ist der Unterschied, Weihnacxhten aber ist das Urfest der herabkunft Gottes in den geist des Menschen, in seine Seele, seinen Leib, in den Kosmos, die Erde, das Tier, die Pflanze und den Stein. Gott wendet sich der Welt zu und erklärt seinen Frieden. Jörg Zink ZINKOE 66f

4.SONNTAG NACH TRINITATIS 1.7.2012 - 1.Petrus 3,8-17 - Christus in uns

Jesus es als Herrn in uns gut gehen lassen, bis seine gute Laune auf uns abfärbt und wir voll Hoffnung leben und in seinem Sinne agieren können.

Der Königsweg: 1.Petrus 3,14-16 Wenn ihr aber trotzdem leiden müsst, weil ihr tut, was Gott will, dann dürft ihr euch glücklich preisen. Habt keine Angst vor Menschen; lasst euch nicht erschrecken! Christus allein ist der Herr; haltet ihn heilig in euren Herzen und weicht vor niemand zurück! Seid immer bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand fragt, warum ihr so von Hoffnung erfüllt seid. Antwortet taktvoll und bescheiden und mit dem gebotenen Respekt – in dem Bewusstsein, dass ihr ein reines Gewissen habt. Dann werden alle beschämt sein, die euch verleumden, wenn sie sehen, was für ein einwandfreies Leben ihr in Verbindung mit Christus führt.  Fred Ritzhaupt Bibelübersetzung Willkommen Daheim

Mittwoch 24.8.2011 - Fokus: 1.Korinther 3 - 1.Korinther 3,16 - LUBAES 94 - Christus in uns - Jesus will uns baun zu einem Tempel

Durch zunehmende Einheit Gottes Tempel werden, in dem er wohnen, sowie unsere Arbeit inspirieren und befruchten kann.

Die Faszination: 1.Kor 3,16 Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? 

Wenn wir untereinander ganz eins sind, dann finde ich sehr oft Dich Herr. Kehre ich zurück in den Tempel meiner Seele, begegne ich Dir; oder Du lädst mich ein, kaum dass mir ein Augenblick der Ruhe gegeben ist, und ziehst mich sanft, aber entschieden in Deine göttliche Gegenwart. Dann herrschst nur Du in mir und um mich herum. Deine Gegenwart ist Liebe, aber eine Liebe, die die Welt nicht kennt. Die Seele ist eingetaucht in diesen köstlichen Nektar. Die Seele ist ein einziges schweigendes Lied, dass Du allein kennst: Eine Melodie, die Dich erreicht, weil sie von Dir ausgeht und Du sie komponiert hast. Chiara Lubich LUBAES 94