GRÜBUA - Anselm Grüne - Bete und arbeite

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Montag 31.1.2011 - Lesung: Matthäus 7,15-29 - Matthäus 7,16 - GRÜBUA 107 - Die Arbeit

Ununterbrochen als Quelle lebendiges Wasser durch unsere Arbeit bzw. unser Wirken fließen lassen und Fruchtbarkeit hervorbringen.

Die Orientierung: Mt 7,16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?

Heute stellen manche Firmen bewusst Arbeitssüchtige als Führungskräfte ein. Sie brauchen die Arbeit um sich zu bestätigen. Sie haben aber keine Zeit für kreative Augenblicke. Bei ihnen fließt die Arbeit nicht. Vielmehr versteckt sich der Süchtige hinter seiner Arbeit. Die benedektinische Devise befreit uns von dem Zwang, uns in unserer Arbeit beweisen oder uns hinter unserer Arbeit verstecken zu müssen. Sie befähigt uns vielmehr, aus der inneren Quelle des heiligen Geistes heraus zu arbeiten, das zeigt sich an den Früchten. Die Arbeit, die aus der Quelle des heiligen Geistes strömt, wird Wachstum erzeugen, Lebendigkeit, Phantasie, Kreativität. Um so einen Menschen herum blüht etwas auf. Anselm Grün GRÜBUA 107