Montag 26.11.2018 – Fokus: Offenbarung 1Offenbarung 1,6SCHWZM 14 – Der Christ als Priester

In der Erwartung des Königs aller Könige, als Königssöhne und Priester in Gebet und Tat leben.

Die Faszination: Offenbarung 1,6 Ihm, der uns zu Königen gemacht hat und zu Priestern für seinen Gott und Vater: Ihm sei Ehre und Macht für immer und ewig! Amen.

Wem er der König wurde, dem gibt er eine neue Würde, einen neuen Sinn, eine neue innere Verfassung: er macht ihn zu einem priesterlichen Menschen, der in einer neuen Weise dem lebendigen Gott an seinen Schwestern und Brüdern dienen will. Die priesterlichen Menschen sind die wichtigsten Menschen auf der Erde. Die priesterlichen Menschen sind die gütigen Menschen, sie wollen helfen, sie möchten zu Jesus führen. Es sind die Menschen des Gebets. Wen Jesus zu einem priesterlichen Menschen macht, dem ist der größte Lebensinhalt gegeben, den ein Mensch überhaupt finden kann. Erich Schnepel aus „Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus“ Seite 14

Donnerstag 4.12.2014 - Fokus: Offenbarung 1 - Offenbarung 1,9-11 - SCHWZM 19 - Das Gebet als Hören

Innerlich so still werden wie auf einer einsamen Insel, dass uns fremde aber auch unsere eigenen Stimmen nicht mehr verführen können, allein auf den Geist zu hören.

Die Orientierung: Offb 1,9-11 Ich, Johannes, euer Mitgenosse an der Trübsal und am Reich und an der Geduld Jesu Christi, war auf der Insel namens Patmos, um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses Jesu willen. Ich war im Geist am Tage des Herrn und hörte hinter mir eine gewaltige Stimme, wie von einer Posaune, die sprach: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es den sieben Gemeinden, nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamus und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea!

Wenn Jesus uns etwas offenbaren will, wird er auch die rechte Form finden, in der er uns es sagen kann. Aber es ist die Stille von Patmos dazu nötig. Wenn wir sie nicht von uns aus finden, führt Jesus sie gewaltsam herbei wie bei Johannes. Wir sollten darauf bedacht sein, echte Stille zu finden, dass der Geist Gottes zu uns reden kann. Erich Schnepel aus "Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus" SCHWZM 19 

Montag 5.12.2016 – Fokus: Offenbarung 2 - Offenbarung 2,17 - SCHWZM 56 - Jesus das Brot

Die süße und stärkende Versorgung mit innerer Nahrung durch Jesus Christus selbst immer wieder neu genießen, um nicht von anderen Befriedigungen abhängig zu beleiben oder zu werden. Foto Fotolia

Die Faszination: Offb 2,17 Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich von dem verborgenen Manna zu essen geben und will ihm einen weißen Stein geben und auf dem Stein geschrieben einen neuen Namen, welchen niemand kennt, als wer ihn empfängt.

Das verborgene Manna, das Jesus denen gibt, die die Versuchung überwinden, ist das Gegenstück zur zu der bitteren Speise, die uns die Sünde reicht. An dieser sterben wir; an dem verborgenen Manna, das Jesus gibt, werden wir gesund. Das verborgene Manna ist im Grunde er selbst, der das Brot des Lebens ist, und das er uns in dem verborgenen Umgang mit ihm schenkt – jetzt hier auf Erden und einst in seiner vollendeten Gemeinde. Wenn wir über seinem Wort still werden und mit ihm im verborgenen Zwiegespräch sind, stärkt er uns durch das verborgene Manna. – Das Allerletzte im Verhältnis zwischen Jesus und denen, die ihm verbunden sind, bleibt ein tiefes, heiliges Geheimnis zwischen uns und ihm selbst. Erich Schnepel - Die Zukunft der Menschheit Seite 56

Montag 8.12.2014 – Fokus: Offenbarung 5 - Offenbarung 5,2SCHWZM 93 - Die Geschichte

Des Welträtsels Lösung immer mehr erkennen, um entspannt aufleben und erwarten können, bis es entgültig gelöst wird, wenn Jesus wiederkommt. Foto Fotolia

Die Ermutigung:

Offb 5,2 Und ich sah einen starken Engel, der verkündete mit lauter Stimme: Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen? 

Die Weltgeschichte im ganzen ist für die Menschheit aller Jahrtausende ein großes Rätsel. Die gesamte Menschheit hungert nach dessen Auflösung. Manche führen die Fragen und Rätsel der Welt bis in Schwermut und Verzweiflung. Es liegt eine tiefe Trauer über der Menschheit, weil sie durch ihre eigene Geschichte keinen Durchblick hat. Teilausschnitte aus der Geschichte einzelner Völker und Rassen werden wohl niemals verständlich, aber eine Gesamtlösung der Menschheitsgeschichte ist niemandem zugänglich. Und doch brauchen wir diese, um wirklich leben zu können. – In Jesus löschen sich alle Fragen und Schrecken der Weltgeschichte. In ihm kommen wir zur Ruhe. Er gibt uns neuen Durchblick, dass wir Grund für unser Leben bekommen. Erich Schnepel - Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus?  Seite 93 

Mittwoch 10.12.2014 – Fokus: Offenbarung 7 - Offenbarung 7,13-15 - SCHWZM 111 - Jesus der siegreiche Kämpfer

Jetzt schon, vor dem Ende der Zeiten, lernen Jesus an allen Fronten unseres Lebens kämpfen und siegen zu lassen, dass wir eventuell vorbereitet in seinen letzten Kampf mitziehen können.

Die Ermutigung: Offb 7,13-15 Und einer von den Ältesten hob an und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen? Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es! Und er sprach zu mir: Das sind die, welche aus der großen Trübsal kommen; und sie haben ihre Kleider gewaschen und hell gemacht im Blute des Lammes. Darum sind sie vor dem Throne Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Throne sitzt, wird über ihnen wohnen.

Die Kraft all dieser unzählbaren Jünger Jesu, die in der letzten großen Trübsal als sein Eigentum unverletzt bewahrt wurden, stammte nicht aus ihnen selbst. Es war die Kraft des Blutes des Lammes, die sie bewahrt hat, die Siegesmacht dessen, der auf Golgatha für sie starb. - Wir werden immer wieder in der Offenbarung des Johannes beobachten, dass die Gemeinde von Jesus in den schweren, letzten Abschnitten der Menschheitsgeschichte im Grunfe nicht selbst kämpft. Sie kämpft für Christus, indem sie mit ihm und aus ihm lebt und ihn als die Quelle ihres Lebens bezeugt. Erich Schnepel - Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus? Seite 111

Dienstag 4.12.2018 – Fokus: Offenbarung 8Offenbarung 8,6+7SCHWZM 114 – Das letzte Gericht

Feuer und Hagel kommen über die Menschheit, löschen Christen und ihre Botschaft aus.

Der fanatische Hass: Offenbarung 8,6+7 Jetzt machten sich die sieben Engel bereit, die sieben Posaunen zu blasen. Nachdem der erste Engel die Posaune geblasen hatte, prasselten Hagel und Feuer mit Blut vermischt auf die Erde. Ein Drittel der Erdoberfläche und ein Drittel aller Bäume und alles Gras verbrannten.

Zum ersten Mal in der Weltgeschichte bricht nach dem Blasen der ersten Posaune ein so ungeheurer Sturm der Feindschaft gegen die Gemeinde von Jesus los, dass ein Drittel der bewohnten Erde davon ergriffen wird. Die Feindschaft gegen Christus ist dargestellt unter dem Hagelwetter, das über die Gemeinde von Jesus niedergeht. Das Feuer bedeutet, dass diese Feindschaft mit einem fanatischen Hass verbunden ist, der wie Feuer brennt. Dass der Hagel mit Blut vermengt ist, will ausdrücken, dass viele ihre Liebe zu Jesus mit dem Tod bezahlen müssen. Erich Schnepel – Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus? - Seite 114

Montag 13.12.2010 - Fokus: Offenbarung 9 - Offenbarung 9,1-3 - SCHWZM 117+121 - Dämonische Einflüße

Dämonische Vernebelungen und Vergiftungen jetzt schon, erst recht am Ende der Zeit voll wahrnehmen, um uns in Christus bergen und schützen zu können.

Die Orientierung:

Offenbarung 9,1-3  Nachdem der fünfte Engel die Posaune geblasen hatte, sah ich einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gestürzt war. Dieser Stern erhielt den Schlüssel zum Schacht in den Abgrund und öffnete ihn. Da quoll Rauch heraus wie von einem riesigen Schmelzofen und verdunkelte die Luft und die Sonne. Aus dem Rauch kamen Heuschrecken hervor, die wie Skorpione stechen konnten, und schwärmten über die ganze Erde aus.

Ohne Bild bedeutet dies: die dämonischen Gedankengebilde überfluten in solch unheimlicher Kraft und Ausdehnung die Welt, dass sie wie der dunkle Rauch eines riesigen Ofens die Sonne, Jesus, völlig verfinstern und die ganze Luft, die geistige Atmosphäre der Menschheit, durch ihre Ideen so dunkel gestalten, dass niemand mehr den Heimweg zu Jesus finden kann. Die dämonischen Mächte stehen unter einer einheitlichen, zielbewussten Führung. Wir müssen immer damit rechnen, dass wir das Ziel solcher zielbewussten, geistigen Angriffe sind. Die Form ist oft sehr harmlos. Der Giftstachel ist oft sehr verborgen; aber alles, was mich von Jesus trennen will, ist Gift. Denn Jesus ist das Leben. Erich Schnepel SCHZUM 117 + 121

Mittwoch 15.12.2010 - Fokus: Offenbarung 11,1-14 - Offenbarung 11,3+4 - SCHWZM 131 - Der Mensch als Baum

Aufwachsen als wunderbarer Ölbaum, der ausgereifte Früchte bringen oder ein Zeuge von Gottes Gericht werden kann!

Die Faszination:

Offb 11,3+4 Und ich will meinen zwei Zeugen verleihen, daß sie weissagen sollen tausendzweihundertsechzig Tage lang, angetan mit Säcken. Das sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen. 

Die Zeugen sind wie zwei Ölbäume. Öl war immer das Bild des heiligen Geistes. Er ist ihnen in Vollmacht gegeben. Sie wirken mit ihrer Botschaft von Christus, wie zwei hell brennende Fackeln. Sie beugen sich vor keinem Menschen. Sie stehen nur vor ihrem Herrn, dem Herrn der Welt und empfangen von ihm ihre Befehle. Erich Schnepel - Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus? Seite 131

Montag 10.12.2018 – Fokus Offenbarung 14Offenbarung 14,2-5SCHWZM 164 – Der Christ als Braut

In der Erwartung der Hochzeit, zunehmend erfüllt von der Liebe von Jesus, sich ganz auf den großen Moment vorbereiten, auch im Zeitalter des Antichrist.

Der Königsweg:

Offenbarung 14,2-5 Dann hörte ich vom Himmel her ein Geräusch, das wie das Tosen einer mächtigen Brandung und wie ein gewaltiges Donnerrollen klang, sich aber gleichzeitig wie Gesang von Harfespielern anhörte. Dieser große Chor sang ein neues Lied vor dem Thron, den vier mächtigen Wesen und den Ältesten. Und niemand außer den 144.000 Erlösten, die Gott aus der Menschheit freigekauft hat, konnte dieses Lied lernen. Sie hatten sich dem Lamm gegenüber durch keinerlei Untreue schuldig gemacht, sondern sich wie eine Braut unberührt und rein gehalten, und sie folgen dem Lamm, wohin es auch geht. Als Erstlingsgabe waren sie für Gott und das Lamm freigekauft worden. Sie sind ohne Tadel. Keine Falschheit kann ihnen vorgeworfen werden.

Das Wesen der Nachfolge Jesu besteht darin, dass wir in der Lebenslage in der wir stehen, mit ungeteiltem Herzen an Jesus hängen und unsere ganze Liebe ihm zuwenden. Diese ungeteilte jungfräuliche Liebe, wie sie eine Braut zu ihrem Bräutigam hat, ist das charakteristische Merkmal, das mit als Kennzeichen der Gemeinde Jesu ausgesprochen wird. Es wird das Merkmal der Gemeinde Jesu der Endzeit sein dass sie ihrem Herrn mit ungeteiltem Herzen inmitten der Verfolgung gehört. Wer nicht mit ungeteiltem Herzen anhängt, kann nicht durchhalten, sondern wird zur Verleugnung gedrängt. Erich Schnepel – Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus? Seite 164

Dienstag 11.12.2018 – Fokus: Offenbarung 15Offenbarung 15,2+3SCHWZM 185 - Groß und wunderbar ...

Das Ja zu den kleinen, aber auch zu großen Gerichtshandlungen Gottes mit dem Lied sagen, Groß und wunderbar sind alle Deine Werke.

Die Ermutigung:

Dazu sah ich etwas wie ein Meer, durchsichtig wie Glas und leuchtend wie Feuer. An seinem Ufer sah ich die stehen, die dem Tier standgehalten hatten - alle, die sein Bild nicht angebetet und die Zahl seines Namens nicht angenommen hatten. Sie hatten von Gott Harfen bekommenund sangen das Lied von Mose, dem Diener Gottes, und das Lied vom Lamm. "Groß und wunderbar sind deine Werke, / Herr, du allmächtiger Gott! / Gerecht und wahrhaftig ist alles, was du planst und tust, / du König aller Völker! 

Im Urtext steht nicht „die überwunden haben“, sondern, die die gegenwärtig überwinden“. Das will doch wohl besagen, dass nicht die Märtyrergemeinde, die sich in der Ewigkeit befindet, das „Ja“ zu den Plänen Gottes ausspricht, sondern dass die Märtyrergemeinde auf der Erde, die im schwesten erleben steht, ein volles „Ja“ zu den Gerichtsplänen Gottes hat, die sie noch auf Erden miterlebt. Während die Gerichte über die Menschheit ergehen, ist die Märtyrergemeinde, so arm sie äußerlich ist, innerlich reich und in ihrem Herrn geborgen. Sie kann noch singen und ihr „Ja“ zu den Plänen Gottes aussprechen. Mitten im schwersten Leid sind sie Sieger. Erich Schnepel – Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus. Seite 185

Montag 19.12.2016 – Fokus: Offenbarung 16 - Offenbarung 16,4 - SCHWZM 191 - Gemeinsam ein Strom des Geistes werden

Als Christen erfrischender und flüssiger werden und bleiben, dass wir unsere nächsten Beziehungen und unsere Umfelder liebevoll aufmischen können, bis wir eines Tages im Tod oder am Ende der Zeit verdampfen.

Die Orientierung:

Offb 16,4 Und der dritte goß seine Schale aus in die Flüsse und in die Wasserquellen, und sie wurden zu Blut.

Die Flüsse bezeichnen die geistigen Strömungen in der Völkerwelt und die Quellen die Ideen, aus denen die Geistesbewegung entspringen. Diese Geistesströmungen und Ideen sind nur gesund, wenn sie sich in Übereinstimmung mit dem sittlichen Grundgesetz Gottes und in Kontakt mit ihm selbst befinden. – Eine Geistesströmung, die die absolute Bindung an die Wahrhaftigkeit vernichtet, zersetzt das Leben der Menschen. In jenem Zeitpunkt wird diese Auflösung auf der ganzen Linie erfolgen. Da die Bindung an Christus mit Gewalt gelöst ist, verliert auch das Gewissen seine bisherige Bindung. Die sittlichen Grundlagen des Zusammenlebens der Menschen hören auf. Das gesamte Geistesleben nimmt einen Zersetzungs- und Verwesungsgeruch an. Erich Schnepel - Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus? Seite 191 

Ja abba Vater, danke dass Du mich hinein geführt hast in Deine Geistesströmung durch die Zeit. Ich will darin ein lebendiger, reiner und flüssiger Teil davon sein, der jede Möglichkeit Deinen Einfluss zu vergrößern nutzen möchte, jeden Spalt, jeden Hohlraum, jede Möglichkeit in meinen Beziehungen durch Liebe, aber auch durch Wahrheit, am Besten mit beidem gleichzeitig. Deine Geistesströmungen sollen nicht versiegen, bis sie aufgehen in der Glut am Ende der Zeit, in der sie wie Wasser verdampfen. Erfrische mich neu, mache mich beweglicher, dass ich durch den Tag fließen kann und mich nicht quälen muss. Wenn ich mich quäle, dann ist etwas nicht in Ordnung. Ja lass uns Christen, Deine Kinder wieder ineinander wirken, dass Strömungen entstehen, die unseren Ländern, Regionen und Städten gut tun.

Dienstag 20.12.2016 – Fokus: Offenbarung 17 - Offenbarung 17,14 - SCHWZM 216+218 -  Der Christ als geistlicher Krieger

Erkennen, wie Jesus das Lamm, sein Heer für die letzte Schlacht ausbildet, dass jeder aus seiner Kraft seinen Sieg mitgestaltet.

Die Orientierung:

Offb 17,14 Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen - denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige - und mit ihm die Berufenen, Auserwählten und Getreuen.

Mit Bedacht wird Jesus hier das Lamm genannt. Es ist nach menschlichen Begriffen wehrlos. Seine Macht stammt aus den Stunden, da er sich als das Lamm Gottes opferte. Merkwürdig, dass ein Lamm über diese enorme, zusammengeballte Macht der Welt siegen kann. Aber seit der Stunde von Golgatha ist er der Herr der Herren und der König der Könige. – Der verborgene Herr der Welt ist Jesus allein, obwohl er niemand nötig hat, der ihm helfen müsste. Aber er beteiligt in allen Stücken seines Handelns immer seine Gemeinde, auch bei dieser letzten Auseinandersetzung mit der antichristlichen Front. Es ist kaum fassbar, dass diese arme, verfolgte, gehetzte, in sich oft so schwierige Schar von Jesus zu Überwindern gebraucht werden kann. – Seine Gemeinde hat keine Waffen, um die Weltmächte zu erledigen. Ihre einzige Waffe ist Jesus. Im Glauben an ihn liegt ihre Kraft. Erich Schnepel - Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus Seite 216

Das Zeitalter der Masse hat auch die Gemeinde Jesu schon angesteckt. Die zwei oder drei die im Namen Jesu zusammenkommen, gelten oft nicht viel. Es müssen Massen sein. Und doch wiegt in Jesu Auge der eine, der sich zu ihm hält, eine ganze Welt auf. Nicht Quantität sondern Qualität gilt im Reich Gottes. Jeder Mensch, der sich Jesus öffnet, tritt in eine ganz persönliche Beziehung zu ihm und wird dadurch Persönlichkeit. Die Hingabe an Jesus ist die einzige Möglichkeit, um nicht in der Masse unterzugehen, sondern ein selbstständig, geprägter Mensch mit geistigem Eigenleben zu bleiben. Erich Schnepel - Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus Seite 218

Freitag 21.12.2012 - Fokus: Offenbarung 18 - Offenbarung 18,3+4 - SCHWZM 223+224 - Eine Gegenkultur zur Babylonkultur bilden

Die Zeichen der Zeit erkennen und umkehren, die Kultur des Reiches Gottes gemeinsam konsequenter gestalten und so ein Zeichen gegen die Babylonkultur setzen. 

Die Orientierung:

Offb 18,3+4 Denn von dem Wein ihrer grimmigen Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Wollust reich geworden. Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget!

Aus dem Entwicklungsprozess der µmodernen Kultur kann sich niemand lösen. Es geht um die Frage, wie man inmitten dieses ganzen wirtschaftlichen Zusammenhanges dennoch ein freier Mensch bleibt, der sein Leben unter Christus lebt. Es ist eine Erfüllung dieses Wortes, wenn man sich heute ernsthaft bemüht, den Willen Gottes für die verschiedenen Lebensbereiche zu erkennen. - Wenn ein Mensch nichts weiter leistet, als dass er seinen persönlichen Lebenszusammenhang mit Christus bewahrt und unter seinen Augen lebt, so wir er dadurch eine innere Präsenz empfangen, die ihn bedeutungsvoll für seine ganze Umgebung macht. Erich Schnepel - Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus? Seite 223+224

Dienstag 18.12.2018 – Fokus: Offenbarung 20Offenbarung 20,6SCHWZM 243 - Die erste Auferstehung

Voller Respekt und voller Hoffnung mit Jesus leben und sterben, dass er uns auferwecken kann zum ewigen Leben.

Die Orientierung:

Offenbarung 20,6 Alle, die an dieser ersten Auferstehung teilhaben dürfen, sind glücklich zu preisen. Sie gehören zu Gottes heiligem Volk und der zweite Tod wird keine Macht über sie haben. Sie werden Gott und Christus als Priester dienen und die tausend Jahre zusammen mit Christus regieren.

Es ist gut, dass wir nicht an einer einfachen Tabelle ablesen können, wer an der ersten Auferstehung teilhat, sondern dass allein das Urteil von Jesus darüber entscheidet. Dadurch wird uns jede falsche Sicherheit genommen. Es bleibt das ernste Fragen, ob wir persönlich dabei sein werden. Dieses bange Zittern erhält unser Leben mit Jesus gesund. Obwohl es ein wirkliches Bangen ist, hebt es dennoch merkwürdigerweise unsere Heilsgewissheit und Freude an unserem Herrn nicht auf. Für unser natürliches denken schließen sich diese beiden Linien aus. Im Leben mit Jesus liegt in der Spannung dieser Linien die Bewahrung eines gesunden, echten Lebens unter Christus. Erich Schnepel – Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus? Seite 243

Mittwoch 28.12.2016 – Fokus: Offenbarung 20 - Offenbarung 20,15 / Joh. 5,24 - SCHWZM 248 - Das letzte Gericht

Im ununterbrochenen Hören auf Gott, in seinem Leben entspannen, um sein Wort in unserem Leben  erfüllen zu können, um dann viele Menschen vor dem letzten Gericht zu bewahren.

Die Orientierung:

Offb 20,15 Und wenn jemand nicht im Buche des Lebens eingeschrieben gefunden ward, wurde er in den Feuersee geworfen. – Jesus sagt in Johannes 5,24: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgegangen.“

Damit ist klar ausgesprochen, wer im Buch des Lebens steht und an dem letzten Gericht nicht teilnimmt. Wer sich aber Jesus entzog und darum nicht im Buch des Lebens steht, der wird dem Feuersee übergeben. Wir können nicht entscheiden, was mit diesem unheimlichen Bild gemeint sein soll. Doch sieht es fast so aus, als  wenn alle, die Jesus nicht angehören, der Vernichtung überantwortet werden. Doch wir wissen es nicht. Deutlich ist nur, dass dieses Gericht endgültig ist. Erich Schnepel SCHZUM 248

Montag 30.12.2014 - Fokus: Offenbarung 22 - Offenbarung 22,4 - SCHWZM 257 - Die Umgestaltung

Jetzt schon an der Freude über unsere Umgestaltung zunehmen, in der Erwartung der Vollendung unseres Lebens, in der ungetrübten Gemeinschaft mit Jesus in der Ewigkeit.

Die Faszination:

Offb 22,4 Und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.

Wir werden ihn unmittelbar von Angesicht zu Angesicht sehen. Der Umgang mit ihm ist durch nichts mehr unterbunden. Wir werden ganz direkt aus ihm leben können. Darum wird das Leben und Arbeiten eine solche Leichtigkeit haben und eine solche Freude werden. Alles bahnt sich jetzt schon in dem Leben mit Jesus an. - Je tiefer wir heute schon diesen unmittelbaren Umgang mit Jesus erfassen, desto mehr enthält die Gegenwart schon den Vorgeschmack der kommenden Vollendung. Das Erleben heute eint nur die, auf deren Stirn der Name „Jesus“ geschrieben steht. Das bedeutet ohne Bild, dass Jesus das Wesen eines Menschen bestimmt. Darum können an der neuen Welt Gottes nur die teilhaben, die sich jetzt schon Jesus so erschließen, dass er seinen Namen ihnen aufprägen kann. Erich Schnepel - Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus? Seite 257 

Montag 30.12.2014 - Fokus: Offenbarung 22 - Offenbarung 22,4 - SCHWZM 257 - Die Umgestaltung

Jetzt schon an der Freude über unsere Umgestaltung zunehmen, in der Erwartung der Vollendung unseres Lebens, in der ungetrübten Gemeinschaft mit Jesus in der Ewigkeit.

Die Faszination:

Offb 22,4 Und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.

Wir werden ihn unmittelbar von Angesicht zu Angesicht sehen. Der Umgang mit ihm ist durch nichts mehr unterbunden. Wir werden ganz direkt aus ihm leben können. Darum wird das Leben und Arbeiten eine solche Leichtigkeit haben und eine solche Freude werden. Alles bahnt sich jetzt schon in dem Leben mit Jesus an. - Je tiefer wir heute schon diesen unmittelbaren Umgang mit Jesus erfassen, desto mehr enthält die Gegenwart schon den Vorgeschmack der kommenden Vollendung. Das Erleben heute eint nur die, auf deren Stirn der Name „Jesus“ geschrieben steht. Das bedeutet ohne Bild, dass Jesus das Wesen eines Menschen bestimmt. Darum können an der neuen Welt Gottes nur die teilhaben, die sich jetzt schon Jesus so erschließen, dass er seinen Namen ihnen aufprägen kann. Erich Schnepel - Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus? Seite 257 

Ja lieber Rabbi, ich bringe Dir meine mich irritierenden Träume der letzten Nacht. Unser Leben bleibt Stückwerk, aber in Dir löst sich dieses Stückwerk zunehmend auf, schlussendlich wenn Du kommst. Ja Herr Jesus komme bald. Durchdringe Du wieder mich, meinen ganzen Tag und das nächste Jahr, so tief wie möglich. Danke dass ich in meinem gestrigen Jahresrückblick mit mir und meiner Geschichte Frieden schließen konnte.