Mittwoch 11.10.2017 – Fokus: Jeremia 40-42Jeremia 42,3+7MURWAG 54 – Gottes Rat suchen Der Wille Gottes -  Bei jedem Schritt himlische Führung

Gottes guten Willen erfragen und unter himmlischer Leitung zunehmend bleiben, dass er auf Erden wie im Himmel geschieht.

Die Orientierung: Jer 42,3 Der HERR, dein Gott, soll uns den Weg zeigen, den wir gehen sollen, und uns sagen, was wir zu tun haben! - Jer 42,7 Aber nach zehn Tagen empfing Jeremia das Wort des HERRN. 

Gott arbeitet stets nach dem Ratschluss seines Willens; je mehr dieser gesucht, gefunden und geehrt wird, mit desto größerer Sicherheit und Macht wird Gott sein Werk für uns und durch uns vollbringen. Die Gefahr ist groß, dass wir unser Vertrauen auf den Besitz der Bibel, vergangene Erfahrungen der Führung Gottes, unser fundiertes Glaubensbekenntnis und den aufrichtigen Wunsch, Gottes Willen zu tun setzen und nicht bemerken, dass wir bei jedem Schritt himmlische Führung brauen und haben können. Und während wir meinen, die Macht Gottes für das, was wir erwarten dürfen, zu kennen und ihr zu vertrauen, behindern wir ihn vielleicht, weil wir ihm keine Zeit einräumen und die Gewohnheit des Wartens aus Seinen Rat nicht wirklich entwickeln. Andrew Murray - Warten auf Gott - S.54

Montag 20.4.2020 – SONNTAG QUASIMODOGENITIDer Predigttext: Jesaja 40,26-31 - Jesaja 40,28+31Den Sieg in allen Kämpfen erleben Die Meilensteine - MURWAG 72

Sich jeden Tag in die Gegenwart Gottes in seiner Kraft hinaufschwingen lernen, um dann die Übersicht zu behalten und jedes Werk der Liebe und der Arbeit - wie ein Adler seine Beute – zu finden und souverän zu bewältigen  

Die Ermutigung:

Jesaja 40,28-31 Weißt du es denn nicht, oder hast du es noch nie gehört? Jahwe ist ein ewiger Gott, der die ganze weite Erde schuf. Er wird nicht müde, seine Kraft lässt nicht nach und seine Weisheit ist unerschöpflich tief. Er gibt dem Müden Kraft, und die Schwachen macht er stark. Die Jungen werden müde und matt, junge Männer stolpern und brechen zusammen. Doch die auf Jahwe hoffen, gewinnen neue Kraft. Wie Adler breiten sie die Flügel aus. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt.

Der Adler ist der König der Vögel, er schwingt sich am höchsten in den Himmel auf. Gläubige sollten ein himmlisches Leben in der direkten Gegenwart der Liebe und Freude Gottes. Sie sollen leben, wo Gott lebt. Um dorthin aufzusteigen brauchen sie Kraft. Sie wird denen gegeben, die auf ihn warten. – Jeder weiß, wie man ein Adler wird; nur auf eine Weise: indem man als Adler geboren wird. Du bist aus Gott geboren, Du besitzt die Flügel eines Adlers. Vielleicht wusstest Du es noch nicht und hast sie noch nie benutzt; aber Gott kann und will dich lehren, sie einzusetzen. Andrew Murray aus „Warten auf Gott“ Seite 72

Ja danke Vater, dass Du mich zu einem Adler gemacht hast. Jesus Christus hat mich zu einem Adler gemacht und befähigt mich ein vollwertiger Adler zu werden, der im Himmel seine Kreise zieht und dann ganz genau jeden Tag weiß, was es auf der Erde zu tun gibt. Er erkennt, das Werk was zu tun ist wie eine Beute und erlegt sie mustergültig. Ja befähige mich heute Adler zu sein, der Dir Ehre macht und nicht wie ein verrücktes Huhn den Tag zu verbringen, das eigentlich nur in der Lage ist auf Futter Ausschau zu halten, es dann zu fressen, wenn es dies gefunden hat oder laut unzufrieden zu quacken.

Der Meilenstein: Das Christsein leben wie ein ausgewachsener und fähiger Adler

Ja das ist eine Ermutigung heute Morgen, das Bild des Adlers für das Christsein aufzunehmen und durch den Tag zu fliegen, in der Gegenwart Gottes durch den Aufwind des Geistes leben und dann von oben im Himmel erkennen, was unten zu tun ist.

Lukas 2,25 / Römer 6,11

Mittwoch 30.12.2020 – Der Fokus: Lukas 2,25-38 Anbetung und Prophetie Simeons und HannasLukas 2,25 / Römer 6,11Jesus der Erlöser - MURWAG 91/90  

Die Erlösung durch Jesus Christus erwarten, wie Simeon damals, dass sie in mir und auf der Erde ganz konkret Gestalt gewinnt

Die Orientierung:

Lukas 2,25 Damals lebte in Jerusalem ein gerechter und gottesfürchtiger Mann namens Simeon. Er wartete auf die Ankunft des Messias, der Israel Trost und Rettung bringen würde. Der Heilige Geist ruhte auf ihm / Römer 6,11 Haltet euch selbst dafür, dass ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebt in Christus Jesus, unserem Herrn!

Von Simeon aber auch von Hanna kann jeder Christ eine Lektion lernen. Es war für sie unmöglich, irgendetwas zur großen Erlösung beizutragen, zur Geburt von Jesus Christuas oder seinem Tod. Es war Gottes Werk. Sie konnten nichts tun als warten. Wir sind ebenso hilflos im Hinblick auf die Offenbarung von Jesus Christus in uns. Gott erwirkte nicht die große Versöhnung in Christus als Ganzes und überließ dann uns ihre Anwendung im Detail. – Die tägliche Offenbarung von Jesus Christus in jedem einzelnen Gläubigen – Schritt für Schritt und Augenblick für Augenblick – ist genauso ein Werk der Almacht Gottes, wie die Geburt oder Auferstehung von Jesus Christus. – Mein Leben in Christus oben im Himmel und sein Leben in mir auf der Erde – diese beiden ergänzen einander. Je mehr mein Warten auf GFott von dem lebendigen Glauben „ich in Christus“ gekennzeichnet ist, desto mehr dürstet das Herz nach Christus in mir und beansprucht ihn. Andrew Murray aus „Warten auf Gott“ Seite 91/90

Freitag 25.7.2014 - Hosea 12-14 - Hosea 12,6 - MURWAG 99 - Die Arbeit Gottes zulassen

In vollkommener Abhängigkeit, das Wirken Gottes zu seiner Verherrlichung ununterbrochen erwarten, dass sich so seine Verheißungen an uns erfüllen können. Foto Fotolia

Die Orientierung: Hosea 12,6 Darum wende Dich zu deinem Gott; übe Barmherzigkeit und Recht und warte beständig auf Deinen Gott.

Wenn das Herz gelernt hat wie absolut machtlos es ist, sich auch nur für einen Augenblick zu bewahren oder Gutes hervorzubringen, wenn es gelernt hat, wie sicher und wahrhaft Gott es bewahren will, wenn es in Selbstverzweiflung Gottes Verheißungen angenommen hat, das Unmögliche zu tun, dann lernt es in Gott zu ruhen und kann inmitten von Beschäftigungen und Versuchungen stetig warten. – Dein geistliches Leben ist in keinerlei Hinsicht dein eigenes Werk; ebenso wie du es angefangen hast, kannst du es fortsetzen. Andrew Murray MURWAG 99 

Sacharja 2,17 / Habakuk 2,20

Mittwoch 8.8.2012 – Der Fokus: Sacharja 2,10-17 Die neue Zeit für Israel und die Völker - Sacharja 2,17 / Habakuk 2,20Das Gebet als Stille - MURWAG 84

Nicht nur in besonderen Momenten still werden, um Gott wahrzunehmen, sondern alle unsere Sehnsucht ihn erwartend in der Stille ihm hinhalten, dass er in uns wirken kann

Der Lebensstil:

Sacharja 2,17 Ihr Menschen, seid still vor Jahwe, denn er tritt aus seiner heiligen Wohnung hervor! – Habakuk 2,20 Aber Jahwe ist in seinem heiligen Palast. Alle Welt schweige vor ihm! 

Das Wort Gottes gibt in reichem Maße Zeugnis, wie uns der bloße Gedanke an Gott in seiner Majestät und Heiligkeit zum Schweigen bringen sollte. Solange man das Warten auf Gott hauptsächlich als Mittel für wirksameres Beten und die Erlangung unserer Bitten ansieht, wird der Geist völliger Stille nicht erreicht. Aber wenn man erkennt, dass das Warten auf Gott, in sich selbst unaussprechliches Glück bringt, eine der höchsten Formen der Gemeinschaft mit dem Heiligen darstellt, wird die Anbetung Gottes in Seiner Herrlichkeit, die Seele notwendigerweise in heilige Stille demütigen und dabei den Weg vorbereiten, dass Gott spricht und sich offenbart.  Andrew Murray aus „Warten auf Gott“ Seite 84

Donnerstag 1.9.2011 - Fokus: 1.Korinther 10 - 1.Korinther 10,31 - MURWAG 100 -  Das Evangelium

Als Diener Gottes spürbar erkannt werden, indem ich ihn durch mein ganzes Leben zur Wirkung kommen lasse, zu seiner Ehre und zum Nachdenken für Menschen. 

Der Königsweg. 1.Kor 10,31 Aber wesentlich ist doch nur eins: ob ihr nun eßt oder trinkt oder sonst etwas tut, sorgt dafür, dass man um euch her begreift: Hier ist Gott am Werk! Diese Menschen gehören Gott an.

Nimm Dir Zeit, bis das Bild deines ständig, ohne einen Moment Unterbrechung handelnden Gottes Dein Dasein erfüllt. Dein stetiges Warten wird sich dann von selbst einstellen. Voller Vertrauen und Freude wird die heilige Gewohnheit der Seele sein. Auf Dich warte ich den ganzen Tag. Der heilige Geist wird dich immer in einer Haltung ständigen (Er)Wartens bewahren. Andrew Murray MURWAG 100