Der von der Liebe belebte und vom Geist inspirierte Organismus von Jesus Christus - 1.Korinther 12,1-31

Montag 18.5.2020 – SONNNTAG ROGATE – Der Predigttext: Matthäus 6,5-15 Das Vater unser - Matthäus 6,9 / 1.Korinther 12,3Unser Vater - Söhne und Töchter des Vaters im Himmel - KELVAT 157

Von der Liebe des göttlichen Vaters leben, dass wir als seine Söhne und Töchter diese Liebe verkörpern können, auch gegenüber unseren Kindern und Geschwistern

Die Orientierung:        

Matthäus 6,9 Ihr sollt vielmehr so beten: Unser Vater im Himmel!

Eine apostolische Gemeinde ist eine Gemeinde, die mehr an Liebe hat. Paulus hat im 1.Korintherbrief nach dem wunderbaren Kapitel 12, wo er von den Geistesgaben spricht und dem Gewaltigen, was Gott zum Aufbau der Gemeinde für uns bereit hat – gesagt: „Ich zeige euch noch einen besseren Weg.“ 1.Korinther 12,31 – Dieser höhere Weg ist die Liebe! Die leidenschaftliche Liebe zuerst zu Gott, unserem Vater, aber auch die Liebe zu unseren Schwestern und Brüdern. Wenn wir eine apostolische Gemeinde sein woillen, wird diese Gemeinde ausgezeichnet sein durch die Liebe des Vaters und des Sohnes, die durch uns hindurch fließt und nicht durch seelische Liebe. Geri Keller aus „Vater“ Seite 157

Ja abba Vater, ich finde immer wieder heraus aus Deiner Liebe, die durch mich zu den Menschen, insbesondere zu den Brüdern und Schwestern des Glaubens fließen will. Ohne Vaterschaft – insbesondere die göttliche - scheinen wir Menschen wirklich verloren zu gehen. Danke Vater, dass ich eine Tochter und einen Sohn habe. Gut ist dass sie sich abgenabelt haben, von ihren Eltern. Deine Vaterliebe soll bei jeder Begegnung durch mich zu ihnen fließen. Deine Vaterliebe soll aber auch bei jedem Kontakt zu Brüdern und Schwestern im Glauben fließen können. Ja abba Vater, vertiefe weiter die Beziehung zwischen uns und untereinander, lass wieder apostolische Gemeinden entstehen.

Mittwoch 19.8.2020 – Der Fokus: Epheser 4,1-10 Unsere Berufung in Einheit lebenEpheser 4,6 / 1.Korinther 12,6Gott als Vater / Söhne und Töchter des Vaters im Himmel - KELVAT 91

Verbunden mit dem göttlichen Vater, unsere Einheit feiern und ihn durch uns zur Wirkung kommen lassen

Die Faszination:

Epheser 4,6 Und über allen ist der eine Gott, der Vater von allen, der durch alle und in allen wirkt. / 1.Korinther 12,6 es gibt verschiedene Kräfte, doch nur ein und denselben Gott, der alles in allen wirkt.

Wie müssen in der Vaterschaft gegründet sein. Man spürt einer Gemeinde an, ob sie in der Ruhe oder in der Unruhe ist. Sie muss in Gott ruhen, zur Ruhe gekommen von eigenen Werken. Nur so kann sie dann in die Werke Gottes hineinkommen, wo ihre eigene Salbung liegt, ihr eigentlicher Auftrag. Jesus war in der Ruhe Gottes seines Vaters. Aus der Ruhe Jesus heraus kam das Kreuz von Golgatha. Aus der Ruhe von Jesus heraus kam wieder Hoffnung, dass wir eine Zukunft im Reich Gottes haben. Einer, der Jesus repräsentiert, kann viel „Ströme lebendigen Wassers“ weitergeben, einfach weil Jesus in ihm ist. Geri Keller aus „Vater“ Seite 91f

Ja Vater, bei Dir will ich immer wieder ankommen und im Sekundenschlaf zur Ruhe kommen. Lehre uns das auch als Gemeinde, dass Du durch uns zur Wirkung kommen kannst. Dann erleben wir Einheit und Wirksamkeit, die Du aus uns heraus wirkst.

Dienstag 15.8.2017 – Lesung: 2.Samuel 11-12 - 2.Samuel 11,27+12,1 / 1.Korinther 12,10 - BITBSS 79 - Die Gabe der Prophetie 

Von Gottes Wirken durch Menschen und durch den Heiligen Geist immer wieder oder auch grundlegend durchschaut werden, um umkehren zu können.

Die Umkehr: 2.Sam 11,27 Doch die Trauer ging vorüber, und David sandte hin und ließ sie in sein Haus holen, und sie ward sein Weib und gebar ihm einen Sohn. Aber die Tat, welche David verübt hatte, mißfiel dem HERRN. - 2.Sam 12,1 Und der HERR sandte den Propheten Natan zu David. Als dieser zu ihm kam, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in einer Stadt, der eine reich, der andere arm.

Wenn wir selbst unsere Sünden nicht mehr erkennen können – und das kann durchaus auch bei Christen der Fall sein – dann kann es geschehen, dass Gott von außen her die Sünden aufdeckt. – Bei David spricht er ein prophetisches Wort durch einen Menschen. Nathan hat die Fähigkeit bekommen, die Zusammenhänge zu durchschauen und den eigentlichen Kern des Versagens und der Sünde bloßzulegen. – Dass es in der Gemeinde Gottes die Gabe der diagnostischen Prophetie gibt, wird nicht nur im Alten Testament bezeugt, sondern ist auch eine Erfahrung, die im Verlauf der Geschichte der Gemeinde Jesu immer wieder gemacht wurde und gemacht wird. Die diagnostische Prophetie ist ein Charisma besonders deutlich bei Jesus z.B. Joh.2,24f; 4,16 f. Im 1.Korintherbrief spricht Paulus in Kap.14 davon, dass in der Gemeindeversammlung Propheten sind, die das Verborgene des Herzens offenbaren und zwar mit der Absicht, Menschen zu Gott zu führen. Arnold Bittlinger BITBSS 79 

Ja abba Vater, erforsche mich, bis ins letzte Detail meines Lebens. Du sollst Dich an mir freuen können und sollst kein Missfallen finden können an meinem Leben. Selbstvertrauen und Selbstsicherheit entlarvst Du, indem wir ans Ende ihres Lateins kommen. Sie sind die Folge einer Art Müßiggang, wie sie David befällt, als er König und Herrscher wurde. Wenn wir den Kampf mit dem Fleisch in und um uns aufgeben, dann enden wir im Müßiggang oder in der Verzweiflung. Ich möchte mich neu durchsieben lassen von Dir in allen Lebensbereichen.

Dienstag 31.7.2018

Ja abba Vater, wie viel muss Dir in unserem Leben auch in der Gemeinde missfallen. Wie hältst Du das eigentlich aus, wenn wir keine Einheit mehr zustande bekommen. Ja schütte Du die Gabe der Prophetie wieder aus, dass wir überführt werden und umkehren können. Danke für die zunehmende Sehnsucht nach Umkehr in meinem Leben und der Christenheit allgemein.

Donnerstag 27.6.2013 - Fokus: 1.Korinther 12 - 1.Korinther 12,13 - ROHREL 130 - Der Leib Christi

Sich wieder neu und tiefer tränken lassen vom Heiligen Geist, dass wir zunehmend miteinander zusammen fließen können, den ewigen Flusslauf hinunter.

Die Faszination: 1.Kor 12,13 Denn wir wurden alle in einem Geist zu einem Leibe getauft, seien wir Juden oder Griechen, Knechte oder Freie, und wurden alle mit einem Geist getränkt.

Der Heilige Geist ist der Aspekt Gottes, der weitgehend von innen heraus und „heimlich“, auf „der tiefsten Ebene unseres Sehnens“ arbeitet, wie es so viele Mystiker bezeichnet haben. Daher musste die mystische Tradition auf so subtile Methaphern wie Wind, Feuer, herabgleitende Tauben oder fließendes Wasser zurückgreifen, um den Geist zu beschreiben. Mehr als alles andere hält uns der Geist verbunden und sicher innerhalb eines schon vorhandenen Flusses, wenn wir es nur zulassen. Wir können den Geist weder schaffen noch verdienen; wir entdecken diese innere Präsenz, wenn wir lernen, aus unserem tiefsten inneren Leben zu schöpfen. Dieses vollkommen einheitliche Feld ist immer gegeben, wie Annie Dillard sagte. Richard Rohr ROHREL 130

Ja Heiliger Geist, Du möchtest noch mehr in mich eindringen und mich durchdringen, sowie mich mit Anderen innerlich verbinden. Ich will Dir wieder mehr Raum geben, wo es in mir und zwischen uns Christen stockt. Du fließt überall hinein, wo wir Dir Raum geben und sensibel für Dich sind. Vergib dass ich und wir Dich immer wieder betrüben und dadurch unser Leben klar ausgerichtet und aufeinander bezogen nicht fließen kann, dass Du uns nicht in die Kontemplation und ins konkrete Gebet hineinführen kannst. Wir sind Organismen und ein großer Organismus, vernetze Du uns ganz natürlich, auch im Jesuslauf. Je mehr wir miteinander verbunden sind überwinden wir alle Hindernisse, die sich Deinem Einfluss in den Weg stellen wollen. Lass Du uns zu einem Fluss werden, der sich in Richtung Meer, Ewigkeit und Gott bewegt.

Freitag 24.5.2019 – Die Chronik: Die Mission GottesDer Fokus: Die Glieder des Leibes Christi und ihre Dienste 1.Korinther 12,12-311.Korinther 12,18 – KOLHEA 59 - HOLGUS 190524 - Sich als Glied des Leibes Christi wahrnehmen - Hauskreisstudien HKFO190523

Die Faszination:

1.Kor 12,18 Nun aber hat Gott die Glieder, jedes Einzelnen von ihnen, so am Leibe gesetzt, wie er gewollt hat.

Alle Gaben und Bedürfnisse einer Gemeinschaft finden ihren Platz durch das permanente Geschehen eines Integrationsvorgangs ("Shalom" könnte man von seiner sprachlichen Wurzel her zutreffend auch mit den Begriffen Intergration, Ganzheit, Unversehrtheit und Heil übersetzen). Es entsteht beim Friedensprozess dieser art eine jeweilig, neue Gestalt des Hier und Jetzt, in welcher nichts unterdrückt wird, wohl aber von fall zu fall ein Charisma zurücktreten kann, wenn ein anderes dran ist, so wie die Solisten einer jazzgruppe vor- und zurücktreten und sich gegenseitig bewundern und unterstützen, wenn ein Einzelner sein nach abgesprochenen Chroustakten begrenztes Solo frei gestaltet. Es ist dynamischer "Friede" im Sinn eines abgesprochenen Wetteiferns. Dietrich Koller aus "Heilige Anarchie" Seite 59

Das ist das Werk Gottes, dass er überall auf der Welt die Glieder seines Leibes einsetzt und von seinem Haupt Christus her regieren will. Die Frage ist, ob wir das als Glieder Christi vorbehaltlos annehmen, sein Vorgehen mit uns annehmen und uns auf die Bewegungsabläufe seines Leibes einlassen. Es ist wunderbar wahrzunehmen, dass jeder Christ ein Teil dieses Leibes ist und sich selbst auch so sehen kann. Gott will unsere Stärken als Glieder benutzen, aber besonders auch unsere Schwächen, besonders wenn wir sie so annehmen können und nicht den Starken heraushängen müssen. Holgus 24.5.2019


Ja mein lieber Vater, wie wunderbar war doch der gestrige Hauskreis, dessen Dynamik ich jetzt so verstehen kann, wie eine mehr oder weniger gute Jazzgruppe. Das war gestern auf jeden Fall ein Fortschritt im Zusammenwirken, als eine Frau des Hauskreises die Glieder als eine Zutat von vielen für ein Essen morgen verstand, die vor ihr auf dem Tisch lagen und mit denen sie Morgen eine gute Speise kochen wollte. Meine Erkenntnis war, dass jeder in der Runde gebraucht wird, mit allen Stärken und Schwächen, ja besonders mit seinen Schwächen und da gab es gestern Abend besonders viele anzunehmen. Das schönste war, dass ich meine Rollen im Leib Christi bzw. in den gemeinden in der Vergangenheit, aber auch in der Gegenwart zum ersten Mal so annehmen konnte und nicht unzufrieden mit ihnen sein musste.