Die vorbereiteten Werke Gottes ausführen

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Richter 8,22+23

Montag 4.11.2013 - Der Fokus: Richter 8,22-27 Gideon lehnt die Königswürde ab - Richter 8,22+23Die vorbereiteten Werke Gottes ausführen - Leonhard Ragaz RAGBDI 64

Sich von Gott in jeder Lage beauftragen und fruchtbar gebrauchen lassen, ohne in der Aufgabe die Beziehung mit Gott zu verlieren, sondern nach deren Abschluss sich wieder zurückziehen zu können

Die Faszination: 

Richter 8,22+23 Die Israeliten sagten zu Gideon: "Du sollst unser Herrscher sein, du, dein Sohn und dein Enkel, denn du hast uns von den Midianitern befreit." 23 Doch Gideon erwiderte: "Ich will nicht über euch herrschen, und auch mein Sohn soll es nicht; Jahwe soll euer König sein! 

Das Heldentum des wirklichen Gottes besteht in der Treue gegen den Auftrag Gottes. Er gilt nicht dem eigenen Ruhm, sondern der Sache Gottes, welche auch die Sache der Menschen ist. Er tritt aus der Unmittelbarkeit unter Gott hervor, auf Gottes Ruf und in seinem Auftrag, und tritt nach vollendeter Tat in sie zurück. Dieses Heldentum allein ist reines Heil, und es ist dies umso mehr, als es aus Gott allein strömt und auch das Schwert nicht mehr braucht – als es, um das Höchste zu sagen, Kreuz wird. Es tritt aber aus der Unmittelbarkeit unter Gott wirklich hervor. Es gibt ein Heldentum Gottes. Gottes Sache kann nicht bestehen ohne es. Leonhard Ragaz aus „Die Bibel eine Deutung – Die Geschichte Israels / Die Propheten“ Seite 64 

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Lukas 1,66

Mittwoch 23.12.2020 – Der Fokus: Lukas 1,57-66 Johannes der Täufer wird geboren und bekommt seinen Namen - Lukas 1,66Die Hand Gottes / Die vorbereiteten Werke Gottes ausführen - Holgus

Gottes Hand in unserem Leben wahrnehmen lernen, wie sie uns berührt und führt, dass wir in der Lage sind, die Werke zu tun, die er für uns vorgesehen hat

Die Faszination:

Lukas 1,66 Und alle, die es hörten, nahmen es sich zu Herzen und sprachen: Was wird wohl aus diesem Kindlein (Johannes) werden? Denn die Hand des Herrn war mit ihm.

Eine Hand kann uns berühren, drücken, umarmen, wunderbar massieren, führen und vor allem segnen. Es ist gut zu wissen, dass Gott auch eine Hand hat, die uns durch unser Leben begleitet. Erst recht gut ist es zu wissen, dass sie uns auch berühren, drücken, umarmen, wunderbar massieren, führen und segnen will. Es wäre gut zu wissen, wie diese Hand mit Johannes dem Täufer verfahren ist. Es begann schon während seines Heranwachsens im Bauch seiner Mutter, er nahm unbewusst wahr, dass Jesus in seiner Nähe ist und musste dabei außer sich geraten. Sie war bei seiner Namensnennung, die ungewöhnlich war. Mehr wissen wir nicht, bis er am Jordan auftauchte, die Israeliten zur Umkehr aufforderte und zu taufen begann. So können wir auch wir dieser Hand vertrauen und sie wahrnehmen, sie suchen, bis wir sie fühlen und wahrnehmen können. Apostelgeschichte 17,27