Matthäus 2,9-11

Freitag 10.1.2020 – Die Chronik: Gotte wird MenschDer Fokus: Matthäus 2,1-12 Der Besuch der Weisen aus dem MorgenlandMatthäus 2,9-11Die lebenslange Reise bis zum Ziel - GRÜWZL 33

Der Sehnsucht nach der Offenbarung Gottes Raum geben, um dann den Stern zu entdecken, ihm unter allen Umständen zu folgen und dann ihn aufleuchten zu sehen, um dann Gott in seiner Offenbarung anzubeten

Die Faszination:

Matthäus 2,9+10 Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie bei seinem Aufgang beobachtet hatten, zog vor ihnen her, bis er schließlich genau über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war. Als sie den Stern sahen, kam eine sehr große Freude über sie.

Die Frage bleibt wer sucht den Stern, der sich bewegt am Himmel, - Nicht statisch leuchtet in der Nacht, sondern zeigt den Weg für immer. - Denn wer von ihm alleine fasziniert, dessen Leben wird zu einer Reise, - Er weiß genau was ist zu tun, wenn er ihm folgt allein auf Gottes Weise. Autor unbekannt

Wie die Magier folgen wir dem Stern unserer Sehnsucht, der am Horizont unseres Herzens aufgeht. Er führt uns oft verschlungene Wege, bis wir ans Ziel kommen, zu dem Haus, in dem die Mutter mit dem Kind ist, zu dem Haus, in dem wir wahrhaft zu Hause sein können. Die Magier werden in der Legende zu drei Königen, einem jungen, einem alten und einem dunkelhäutigen. Alle Bereiche des Menschen müssen sich auf den Weg machen, um in der Krippe das Kind zu finden und es anzubeten. Wenn die Könige das Kind anbeten, sind sie am Ziel ihrer Pilgerschaft, da sind sie wahrhaft daheim, weil sie vor dem Geheimnis niederfallen. Anaelm Grün aus „Jesus, Wege zum Leben“ Seite 33

Ja Du bist mein König lieber Rabbi! Die Offenbarung Deiner Wunder will ich erleben, von einer bis zur nächsten. Das Höchste meines Lebens ist, Dich und Deine Wirkungen zu erleben. Danke dass ich das heute Morgen ganz still erlebe. Du wirkst im Verborgenen und in der breiten Öffentlichkeit. Jesus Dein Licht füll dies Land mit des Vaters Liebe …

Donnerstag 18.10.2018 – Studie: Kostbare Erde von Jörg Zink 11.Die Weisen aus dem MorgenlandMatthäus 2,9-11 / Jesaja 60,1+2 – ZINKOE 79+81 – Gott ist Licht in der Finsternis – Licht- und Finsternisreligion – Himmel und Erde

Gott Licht durch uns Licht sein lassen auf der Erde, dass erkannt wird, dass die Erde sein ist, seine Schöpfung.

Die Orientierung: Matthäus 2,9-11 Und als sie den König gehört, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen, ging vor ihnen her, bis er kam und über dem Orte stillstand, wo das Kindlein war. Da sie nun den Stern sahen, wurden sie sehr hoch erfreut und gingen in das Haus hinein und fanden das Kindlein samt Maria, seiner Mutter. Und sie fielen nieder, beteten es an, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gaben, Gold, Weihrauch und Myrrhen.

Jes 60,1+2 Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN erglänzt über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. 

Die Magier – inspiriert durch ihre Licht- und Finsternisreligion - fanden nicht einen Lichtgott in der Wiege einer Königsfamilie, sondern ein Kind, das ganz und gar Teil jener unteren Welt war, die sie dem Dunkel und dem Widergöttlichen zugeordnet hatten, und eben diese untere Welt wird ihnen transparent für das Licht. Der Stern spiegelt sich nicht in seinem Lichtrepräsentanten auf der Erde, sondern beleuchtet eine dunkle Szene. Der Stern zeigt etwas an, das er eigentlich nicht anzeigen kann, nämlich eine Offenbarung Gottes mit den Mitteln der Dunkelheit. Eine Offenbarung des Lichts, ohne dass irgendwo Licht sichtbar wäre.

Die Geschichte von den Magiern aus dem Morgenland sagt: Gott ist nicht der feindselig verschlossene, sondern der freundlich Offene. Auf der Erde unten ist nicht der Fluch, sondern der Weg. Himmel und Erde sind aufeinander bezogen, so, dass die Erde von Gott erfüllt ist wie der Himmel, dass die dunkelste Höhle  Ort Gottes ist ebenso wie der Glanz der Sterne. Jörg Zink ZINKOE 79+81

Ja mein Gott, Du bist nicht nur im Himmel, sondern Du bist auch auf der Erde, meist an unscheinbaren Orten. Dort wirst Du verherrlicht und nicht dort, wo wir uns auf das Licht, auf das Schöne und Helle, auf das Erfolgreiche und Ehrenvolle fixieren. Du wohnst nicht in Tempeln und Kirchen, sondern in Menschen, die Dich in ihr Leben, das dunkel war, hereingelassen hast. So will es nun in uns wie ein Licht aufleuchten und Finsternis erhellen. So mache ich mich heute wieder auf Licht zu sein, flackere durch mich auf, wie alle auf der Welt die Dich lieben.