DEIAGD - Reinhard Deichgräber über Bruder Lorenz - All meine Gedanken sind bei dir

Die Bücherstudien

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Mittwoch TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT - 3.10.2012 - Jesaja 1,17-19 / 1.Mose 1,31 - DEIAGD 24 - Die tägliche Arbeit

Lernen Gutes - inspiriert vom Geist Gottes in allen Lebensbereichen - zu tun, zu entwickeln und zu produzieren (wie das Gute Deutschlands bei der Expo 2000 ausgestellt), dass wir weiter voll Anbetung das Gute unseres Landes genießen dürfen.

Der Königsweg: Jes 1,17-19 Lernet Gutes tun, erforschet das Recht, bestrafet den Gewalttätigen, schaffet den Waislein Recht, führet die Sache der Witwe!

Martin Luther hat davon gesprochen, wie gut wir Deutschen es haben, weil in unserer Muttersprache die Worte "Gott" und "gut" aus eine Wortstamm kommen und entsprechend gut zusammenklingen und zusammenstimmen. Gott und Güte, Gott und Qualität, das kann und darf man nicht auseinanderreißen, seit der Schöpfer selbst sein "Und siehe, es war alles sehr gut" 1.Mose 1,31) über sein Werk gesprochen hat. Darum ist die Liebe zu meinem Gott und mein Verlangen nach Qualität, nach der Güte meines Tuns, nicht zweierlei, sondern eins. Reinhard Deichgräber DEIAGD 24

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Montag 12.6.2017 – Die Chronik: Die Verherrlichung des Königs - Der Fokus: Das Glück Gott selbst Psalm 16 - Psalm 16,7-9 - DEIAGD 63 -  Leben in der Gegenwart Gottes

Gott nicht aus den Augen verlieren, seine Gegenwart ununterbrochen wahrnehmen und die guten Nachwirkungen genießen, im Leben nicht mehr zu wanken, sondern in ihm sicher zu leben.

Der Lebensstil:

Psalm 16,7-9 Ich preise Jahwe, der mich immer berät! Auch nachts mahnt mich mein Inneres. Ich habe ihn ständig vor mich gestellt. Und er steht mir bei. So bleibe ich fest. Ich freue mich sehr: Mein Inneres wird von Jubel erfüllt, und auch mein Leib ist geborgen in ihm.

Ach, wenn wir wüssten, wie unentbehrlich die Gnadengaben Gottes und sein Beistand sind, wir würden ihn niemals, auch nicht einen Augenblick lang, aus den Augen lassen. Glauben sie mir, fassen sie  von jetzt an den heiligen und festen Entschluss, dass sie sich niemals mit Absicht hiervon entfernen; dass sie den Rest ihres Lebens  mit dieser heiligen Übung (Leben in der Gegenwart Gottes) zubringen, und dass sie, falls Gott dies als nützlich ansieht, auf alle himmlischen und irdischen Tröstungen um seiner Liebe willen verzichten. Legen sie die Hand ans Werk! Wenn sie es so tun, wie es sich gehört, werden sie bestimmt bald die Früchte sehen. Bruder Lorenz zitiert aus "All meine Gedanken sind in Dir" Seite 63

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Dienstag 15.1.2019 – Die Chronik HesekielFokus: Psalm 86Psalm 86,14DEIAGD 70 - Das Gebet als Gott von Angesicht zu sehen

Sich ununterbrochen von Gott wahrgenommen zu wissen, indem wir seine Aufmerksamkeit suchen und finden.

Der Lebensstil:

Palm 86,14 Gott, es setzen sich die Stolzen wider mich, und Gewalttätige stehen mir nach meiner Seele, und haben dich nicht vor Augen.

Alle Andachten und Gebete, zu denen ich nicht verpflichtet bin, habe ich aufgegeben. Ich beschäftige mich nur noch damit, dass ich mich stets in seiner heiligen Gegenwart halte. In ihr verharre ich durch ein einfältiges Aufmerken und ein ständiges liebevolles Aufsehen auf Gott. Dies könnte ich als „tatsächliche“ (aktuelle) Gegenwart Gottes bezeichnen, oder, besser gesagt, ein stilles, heimliches Gespräch der Seele mit Gott, das fast gar nicht mehr aufhört. Bruder Lorenz – All meine Gedanken sind bei Dir Seite 70

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Mit Jesus schweigend oder redend möglichst ununterbrochen in Beziehung bleiben und dabei seine vollkommene Freundschaft zu uns erleben.

Dienstag 19.12.2017 – Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Lukas 11,53-12,21 - Lukas 12,4 / Johannes 13,23 - DEIAGD 80 - Die Bilder von Jesus: Jesus der Freund 

Die Faszination:

Lukas 12,4 Ich sage aber euch, meinen Freunden: - Ich  bitte sie, denken Sie an das, was ich ihnen empfohlen habe: dass sie bei Tag und Nacht, bei allen ihren Beschäftigungen, Andachten und sogar bei ihren Vergnügungen oft an Gott denken. Er ist stets bei ihnen: lassen sie ihn nicht allein. Ist es nicht unhöflich, einen Freund, der sie besucht, allein zu lassen? Warum wollen Sie sich dann von Gott entfernen und ihn allein lassen? Darum vergessen Sie ihn nicht! Denken Sie oft an ihn, beten Sie ihn ohne Unterlass an, leben sie mit ihm und sterben sie mit ihm. Das ist die schönste Beschäftigung eines Christen; mit einem Wort: das ist unser Handwerk, und falls wir es nicht können, dann müssen wir es eben lernen. Ich will Ihnen dabei mit meinem Gebet helfen, und bin in unserem Herrn. Bruder Lorenz zitiert in DEIAGD Seite 80 – Beim Abschiedsmahl liegt Johannes „an der Seite Jesu“ Joh.13,23. Die Kunst hat diese Szene  die sogenannte Johannesminne daraus gemacht. Der Lieblingsjünger sitzt auf dem Schoß Jesu. Es ist ein vertrautes Miteinander, das Urbild von Freundschaft. In diesem Bild haben Künstler ihren Traum von Freundschaft ausgedrückt: Einer trägt den anderen. Zwischen beiden fließt die Liebe hin und her. Anselm Grün - Jesus, Wege zum Leben Seite 43 

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Montag 19.1.2018 – Die Chronik: Die Gründungszeit des ersten Staates Israel - Der Fokus: Der Herr befreit die Seinen / Psalm  34 - Psalm 34,9 - DEIAGD 100 - Leben in der Gegenwart Gottes 

Gott immer wieder, mal länger oder nur einen Augenblick wahrnehmen und ihn in seiner Vielfalt zunehmend schmecken lernen

Der Lebensstil:

Psalm 34,9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist; wohl dem, der auf ihn traut!  

Wir müssen während unserer Arbeit und bei anderen Beschäftigungen, auch beim Schreiben und Lesen (selbst von geistlichen Inhalten), ja sogar bei äußeren Andachtsübungen und mündlichen Gebeten, hin und wieder, so oft wir nur können, einen ganz kleinen Augenblick innehalten, um Gott im Grunde unseres Herzens anzubeten und ihn dort, wenn auch nur im Vorübergehen und ganz heimlich, zu schmecken. – Was kann Gott angenehmer sein, als dass wir so tausend- und abertausendmal den Tag über alle Geschöpfe verlassen, um in unser Inneres einzukehren und uns dahin zurückzuziehen und ihn dort anzubeten. Bruder Lorenz zitiert aus  "All meine Gedanken sind bei dir" von Reinhard Deichgräber Seite 100

Montag Tag der Arbeit 1.5.2017 – 1.Thess. 5,17 - DEIAGD 100

Mit Gott zunehmend dauernd auch während unseren Beschäftigungen im Gespräch bleiben, um ihn verkörpern zu können. Foto Fotolia

Die Herausforderung: 1.Thess 5,17 Betet ohne Unterlaß! – Die heiligste, gewöhnlichste und nötigste Übung im geistlichen Leben ist die Wahrnehmung der Gegenwart Gottes: dass man an ihr seine Lust hat und sich an die Gemeinschaft mit Gott gewöhnt; dass man demütig  zu ihm spricht und sich mit liebevoller Zuneigung des Herzens mit ihm unterhält, und zwar zu jeder Zeit, ja in jedem Augenblick, ohne Regel und ohne Maß, besonders aber zur Zeit der Versuchung, zur Zeit von Schmerzen, der Dürre, des Überdrusses, ja auch mitten in unserer Untreue und Sünde. - Wir müssen uns jederzeit darum bemühen, dass alle unsere Beschäftigung ohne Unterschied kleine Gespräche mit Gott sind; aber nicht gekünstelt, sondern so, wie sie aus Reinheit und Einfalt des Herzens kommt. Wir müssen alle unsere Werke mit Würde und mit Maß tun, nicht ungestüm und übereilt. Ungetüm und Eile sind ja Zeichen eines zerstreuten Gemüts. Wir müssen unsere Arbeit mit Gott verrichten, zärtlich, ruhig und liebevoll, und ihn bitten, dass er uns zu unserem Tun die Zustimmung gibt. Bruder Lorenz zitiert in DEIAGD 100

Ja abba Vater das will ich noch lernen und erleben, mit Dir in allen und durch alle Beschäftigungen mit Dir im Gespräch zu sein. Danke für alles Wollen, schenke Du nun das Vollbringen!

Mittwoch 13.6.2018

Danke Vater, dass Du auf meine Bitten nun eingehst, meinen Willen steigerst, aber auch mein Vollbringen.

Jesus heilt einen Aussätzigen: Matthäus 8,2-4 - Markus 1,40-45 - Lukas 5,12-16

Donnerstag 14.6.2018 - Jesus heilt einen AussätzigenLukas 5,16DEIAGD 101 - Jesus als Sohn

Im Rückzug von den Menschen, das Alleinsein mit dem Vater im Himmel einüben und sich von seinem Geist bis zum Überfließen erüllen lassen. Foto Fotolia

Die Entspannung: Lk 5,16 Er aber hielt sich zurückgezogen an einsamen Orten und betete. – Was kann Gott angenehmer sein, als dass wir tausend- und abertausendmal den Tag über alle Geschöpfe verlassen, um in unserem Inneren einzukehren, uns dahin zurückzuziehen, um für einen einzigen Augenblick den Schöpfer zu genießen und ihn dort anzubeten? Ganz nebenbei wird auf diese Weise die Eigenliebe ausgerottet. Sie kann ja nur bestehen, wenn wir uns an die Geschöpfe verlieren. Das häufige, wiederholte Einkehren zu Gott wird uns von dieser Abhängigkeit allmählich los und frei machen, ohne dass wir es selber merken. Bruder Lorenz zitiert von Reinhard Deichgräber DEIAGD 101

Ja abba Vater, heute Morgen habe ich besonders viel Rückzug gebraucht und nur langsam konnte Dein Einfluss zunehmen. Ja ich möchte von Dir gesättigt sein und mich nicht von Menschen sättigen lassen. Wenn Dein Einfluss zunimmt, dann ordnet sich mein Leben und wird von deinem Geist erfüllt, um dann in die Begebenheiten des Tages einzufließen. Ja wenn wir Dich genießen können, dann können wir auch unser Leben genießen und das was Du uns jeden Tag zur Verfügung stellst. Unser Leben kann sich von der Enge unserer Selbstbezogenheit lösen und übergehen in die unermessliche Weite Deiner Größe.