Der Lebensauftrag

Freitag 11.9.2020 – Der Fokus: 2.Timotheus 3,1-13 Paulus und Timotheus, im Kampf und Leiden vereint - 2.Timotheus 3,10 / Philipper 3,12+13Der Lebensauftrag - BÜRZTI 89

Paulus als Vorbild nachfolgen, wie sein Sohn Timotheus, indem seine Lehre und sein Leben verinnerlicht und durch uns ausgelebt werden

Der Lebensstil:

2.Timotheus 3,10 Doch du bist meiner Lehre gefolgt, du hast dich an meinem Verhalten und meinen Lebenszielen ausgerichtet. Du hast dir meinen Glauben, meine Geduld und meine Liebe zum Vorbild genommen. Du kennst meine Standhaftigkeit.

Lehre und Leben sind verinnerlicht, vereinigt, vom Willen aufgenommen und umfasst, darum echt und überzeugend geworden. Und so entstand der Entschluss im Herzen des Timotheus, diesem Mann und seinem Rabbi nachzufolgen. Lebenslehre, Lebensführung und Lebensziel sind in diesem Mann eins geworden; auch da nicht absolut, nicht letztlich, endgültig, aber in großer Entschiedenheit und Klarheit. Philipper 3,12+13 Ich will nicht behaupten, das Ziel schon erreicht zu haben oder schon vollkommen zu sein; doch ich strebe danach, das alles zu ergreifen, nachdem auch Christus von mir Besitz ergriffen hat.Nein, ich bilde mir nicht ein, es schon geschafft zu haben, liebe Geschwister; aber eins steht fest: Ich vergesse das Vergangene und schaue auf das, was vor mir liegt. Hans Bürki aus " Der zweite Brief des Paulus an Timotheus" Seite 89

Dienstag 5.5.2020 – Der Fokus: 1.Chronik 28,1-21 David gibt Salomo Anweisungen für den Tempelbau1.Chronik 28,20Der Lebensauftrag - Frederick Brotherton Meyer

Die kleinen Aufgaben, aber auch das Lebenswerk erkennen und Gott durch uns verwirklichen lassen

Die Ermutigung:

1.Chronik 28,20 Dann sagte David zu seinem Sohn Salomo: Sei mutig und stark! Geh ans Werk! Fürchte dich nicht und verzage nicht! Denn der Herr, mein Gott, wird mit dir sein. Er wird dich nicht erlahmen lassen und dich nicht im Stich lassen, bis alle Arbeiten für den Dienst des Hauses des Herrn zu Ende geführt sind.

Es ist sehr tröstlich, wenn wir diese Worte auf uns anwenden; besonders wenn wir sie verbinden mit dem Vorhergehenden, wo von dem Vorbild zum Tempel die Rede ist. Einem jeden von uns ist in ein Vorbild, ein Ideal, ein Plan vorgestellt, je nach den verschiedenen Verhältnissen, die Gott für uns verordnet hat. Jesus ist das vollkommene Ideal allen menschlichen Lebens. Gehe hin und folge seinem Beispiel nach und verwirkliche Gottes Plan in seinem Sinn!

Aber mitten im Lauf unsers Lebens kann es zuweilen vorkommen, dass Leib und Seele verzagen. - Er, der unseren Vätern bis ans Ende hindurchgeholfen hat, wird auch uns helfen; Er, der sie getragen hat, wird uns niemals verlassen, noch versäumen, bis der ganze, von Ihm geplante Zweck unseres Lebens vollendet ist. Wahrscheinlich wirst du von jetzt an bessere und nachhaltigere Arbeit ausrichten, als in den Tagen Deiner jugendlichen Kraft, wenn du Gott durch dich wirken lässt, Du brauchst nicht zu verzagen, Gott genügt dir. Wir können es zu Herzen nehmen: Gott lebt; Gott ist hier, Gott entspricht jedem Bedürfnis; Gott hat begonnen, Er wird es auch vollenden. Gott hat verheißen, dass Er uns niemals verlassen noch versäumen wird, darum können wir getrost sagen: „Der Herr in mein Helfer, ich will mich nicht fürchten; was sollte mir ein Mensch tun?“ Frederick Brotherton Meyer etwas verändert aus Evangeliums.net