Das hohepriesterliche Gebet von Jesus und sein Vermächtnis - Johannes 17,1-26 - Apr.30 nach Christus

Johannes 17,20+21 - LUBAES 32 - Die Einheit unter Christen

Johannes 17,24Leben in der Ewigkeit - Samuel Keller

Johannes 17,25+26 / Johannes 5,20Jesus als Sohn Gottes -  Kerstin und Ulrich Wendel

Freitag 2.5.2014 - Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Joahannes 17,1-26Johannes 17,20+21 - LUBAES 32 - Die Einheit unter Christen

Den Heiligen Geist innere Verbindungen zwischen uns schaffen lassen, dass unsere Einheit untereinander, Gott verherrlichen kann

Die Herausforderung:

Johannes 17,20+21 Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.

Wer sein Leben auf die Einheit ausrichtet, hat das tiefste Anliegen Gottes erfasst. - Alle sind wir Brüder und Schwestern, aber oft gehen wir achtlos aneinander vorbei. Das geschieht auch unter Christen. Sicher, es gibt die Gemeinschaft der Heiligen, den Mystischen Leib; aber die Beziehungen zwischen den Gliedern des Leibes sind oft wie dunkle Gänge. Die Kraft sie zu erleuchten, ist vorhanden; denn in vielen Menschen ist die Gnade lebendig. Doch letzteres allein entspricht noch nicht dem Anliegen von Jesus, das in seine Bitte an den Vater zum Ausdruck kommt. Er wollte "erleuchtete Gänge“, einen Himmel auf Erden: die Einheit aller mit Gott und untereinander. Er wollte gegenwärtig sein in allen Beziehungen, nicht nur in jedem einzelnen. Das ist sein Vermächtnis, der brennenste Wunsch Gottes, der sein Leben für uns gegeben hat. Chiara Lubich aus "Alle sollen eins sein" Seite 32 

Ja Vater im Himmel, erhöre das Gebet Deines Sohnes heute, auch weil ich mit aller Intensität dazu ja sagen kann. Du kannst allein innere Verbindungen schaffen, die beziehungstragend sind. Ja das möchte ich mit meinen Nächsten erleben, nicht nur mit Christen und Nichtchristen, dass diese so auch zum Glauben kommen können. Jesus löse Du Dich nun noch mehr in mir auf und mache mich in mir eins, dass ich mit anderen eins sein kann. Vater setze mich in deinen Unternehmungen ein, dass Du Dich auch so über mich freuen kannst.

Johannes 17,24

Mittwoch 20.5.2020 – CHRISTI HIMMELFAHRT – Der Predigttext: Johannes 17,20-26Johannes 17,24Leben in der Ewigkeit - Samuel Keller

Zunehmend von der Herrlichkeit von Jesus Christus leben, die in uns Christen ist und uns verbindet, bis wir sie im Himmel voll erleben werden  

Die Faszination:

Johannes 17,24 Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen nämlich meine Herrlichkeit sehen können, die du mir gegeben hast, weil du mich geliebt hast - schon vor Erschaffung der Welt.

Hat uns der Heilige Geist innerlich das Zeugnis gegeben, dass das wirklich uns gilt: "die du mir gegeben hast", dann soll das "Wo" des Heilands auch unser "Wo" werden. Seine Bitte klingt an dieser Stelle so eigentümlich befehlend: "Ich will", dass wir den Eindruck bekommen, als bitte er jetzt nicht mehr, sondern zeige nur an, was er beschlossen hat. Und diese feste Tatsache bezieht sich auf unser Glück, dass wir nahen, lebendigen Anteil bekommen sollen an Jesu ewiger Herrlichkeit. Wir können uns das nicht vorstellen, unsere stärkste Phantasie hat keine Farben, das Bild zu malen, und doch können wir uns darauf freuen, weil wir Zutrauen zu Jesus haben und wissen, was wir an ihm haben. Samuel Keller aus Evangeliums.net

Ja Vater, vom Verstand her ist mein Christsein, ein Geschenk von Dir an mich. Wenn Du uns nicht zu Jesus geführt hättest, immer wieder neu, dann hätten wir wohl nicht bei Dir bleiben können. Wir sind darauf angewiesen, dass wir nicht mehr von ihm weichen. Ich lasse das heute Morgen wieder neu zu. Schön dass der Geist dabei ist, das mich wieder neu zu lehren. Ja Deine Herrlichkeit, die Du in mir verwirklichst, soll andere Menschen anziehen. Benutze Du mich mehr, mit Dir zusammen zu arbeiten, Menschen zu Christus zu führen.

Johannes 17,25+26

Freitag 8.5.2020 – Die Artikelstudie: „Vom Glück des Loslassens“ Johannes 17,25+26 / Johannes 5,20 Jesus als Sohn Gottes -  Kerstin und Ulrich Wendel

Von der Liebe vom Vater zu seinem Sohn Jesus genauso erfüllt werden wie er, um zunehmend so leben zu können wir er  

Die Faszination:

Johannes 17,25-26 Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht, aber ich kenne dich; und diese hier haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde das auch weiterhin tun. Ich tue das, damit die Liebe, die du zu mir hast, auch sie erfüllt und ich selbst in ihnen bin."

Warum kann Jesus sich Gott so vollkommen überlassen? Weil er ihm rückhaltlos vertraut. Vertrauen ist der Schlüssel für ein Leben des Loslassens. Doch  wie entsteht Vertrauen? Bei Jesus kam es daher, dass er tief in sich wusste, wer der Vater für ihn ist. Als er davon spricht, wie viel Gott ihm gegeben hat und wie sehr er Gottes Willen sucht, erwähnt er auch, was er vom Vater empfängt: Johannes 5,20 Der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles was er selbst tut. – Jesus ist was das Liebes-Quantum angeht, nicht sein exklusiver Lieblingssohn. Dasselbe Maß schüttet er über uns aus. Wie wir da so sicher sein können? Jesus selbst hat diesen atemberaubenden Satz gesagt: Johannes 17,26b … damit die Liebe, die du zu mir hast, auch sie erfüllt und ich selbst in ihnen bin." Die Liebe zwischen Gott und Jesus wird also in voller Breite auf uns übertragen. Das ist mehr als wir zu träumen wagen. Kerstin und Ursula Wendel aus dem Artikel „Vom Glück des Loslassens“.

Ja Vater im Himmel, wenn es möglich ist, dass Deine Liebe zu Deinem Sohn mich erfüllen kann und er so in mir sein kann, dann öffne ich mich dafür, um es zu empfangen. Ja ich möchte auch von Bruder Lorenz lernen, ihn dann in mir aufzusuchen und Gemeinschaft mit ihm zu haben. Ja und zudem möchte ich sehen, was Du gerade dabei bist zu tun. Es tut gut, das gerade an mir – wenigstens kurz – geschehen zu lassen.