2.Mose 21,23-25

Mittwoch 30.9.2020 – Der Fokus: 2.Mose 21,12-36 Das Urteilen bei persönlichem Unrecht - 2.Mose 21,23-25Auslegungen des Gesetzes Gottes für das Volk Israel / Allgemein gültige Gesetze Gottes - ERF-Medien-Glaube

Die Urteile Gottes über die Wiedergutmachung von persönlichen Vergehen voll akzeptieren, um Gnade dafür in vollem Umfang zu empfangen und heutiges Recht richtig einzuschätzen

Die Orientierung:

2.Mose 21,23-25 - Ist aber ein weiterer Schaden entstanden, dann muss gegeben werden: Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme. 

Gott gibt dem Menschen Regeln, um ihn in dieser gefallenen Welt vor sich selbst zu schützen. Wenn Gott sagt: Auge um Auge, Zahn um Zahn, dann ist das zum Einen ein Schutz vor Eskalation. Die Vergeltung wird auf das Maß der Tat begrenzt. Gleichzeitig ist diese Handlungsweise zutiefst menschlich: Vergeltung in dem Maß wie Schuld entstanden ist. Es entspricht dem Gerechtigkeitsempfinden des Menschen, so zu handeln. Selbst die moderne Justiz hat die sogenannte angemessene Vergeltung zu einer Grundlage der Entscheidung gemacht: Wenn ich am Auto eines anderen einen Schaden verursache, dann muss ich diesen Schaden in voller Höhe ersetzen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Aus den ERF-Medien Das alte Testament besser verstehen