Dienstag 21.1.2020 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Markus 1,1-8 Johannes der Täufer ruft zur Umkehr den Weg dem Messias zu ebnenMarkus 1,7 / 1.Johannes 4,4Die Taufe nachvollziehen - Samuel Keller

Untergetaucht mit der Ohnmacht meines Lebens im Wasser der Taufe, immer wieder erfrischt durchatmen in der Stärke des Lebens, das nur Christus gibt

Die Ermutigung:

Markus 1,7 Und er predigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der stärker ist als ich, für den ich nicht gut genug bin, gebückt seinen Schuhriemen aufzulösen.

Gott sei Dank, dass Jesus stärker ist als Johannes, der Bußprediger! Denn, was würde mir im Augenblick, wo ich leiblich und seelisch wie zerschlagen am Boden liege, ein Besuch des Mannes im härenen Prophetenmantel nützen. Soviel Prophet bin ich selbst, dass ich mich selbst richten kann und aus meiner Schwachheit mir selbst Untergang weissagen kann. Jesus ist stärker: er kann auch lösen, was Johannes gefesselt, erlösen, was unsere Sünden gefangen halten. Ja, Jesus ist stärker als ich! – 1.Johannes 4,4 Der in Euch ist größer, als der in der Welt ist. - Neigt er sich heute abend zu mir, weht seines Geistes Kraft mich an, dann ist's mit dem schwächlichen Nachgeben gegen die Stimmung vorbei. Sagt er nicht: Was mein ist, ist dein? Dann muss seine Kraft sich gerade heute meiner so tief empfundenen Schwäche mitteilen. Dann fasse ich im Glauben seine Nähe, und es wird schon ganz still, wo eben noch Schmerzen mich betäuben und lähmen wollten. Jesus ist stärker als meine Schuld, als das Verhängnis meiner Verfehlungen, stärker als die Anfechtungen aus der Tiefe. Gott sei Dank, Jesus ist stärker als ich! - Jetzt will ich mich in deine Kraft hüllen lassen, Jesus, wie in eine warme Schutzdecke. Ich vertraue deiner Stärke! Ich schließe meine Augen, denn du wachest über deinem schwachen Kind. Wie wohl ist mir im Glauben an deine starke Nähe. Lob und Preis sei dir. Amen. Samuel Keller etwas verdeutscht aus Evangeliums.net

Donnerstag 9.5.2019 – Die Chronik: Die Verherrlichung des KönigsDer Fokus: Die Herrschaft des ewigen Königs Psalm 2Psalm 2,6 - Samuel KellerDer König Jesus

Jesus als König regieren lassen, sich seiner unsichtbaren Regentschaft anvertrauen und die Aufträge durchführen zu denen er bevollmächtigt

Die Faszination:

Psalm 2,6 Ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.

Wie die Feinde Gottes toben mögen, wie weit es auch mit der Bosheit Satans kommen wird - sie können kein Reich gestalten, das Bestand hat, zu keiner ordentlich und natürlich wachsenden, einheitlichen Herrschaft. Das Durcheinander, die Regellosigkeit, die Unordnung ist bezeichnend für das Böse. Gott aber hat seinen König, Jesus Christus, eingesetzt auf seinem heiligen Berg Zion. Wir haben einen und denselben König seit bald zwei Jahrtausenden. Das System wechselt nicht, das Grundgesetz des Reiches bleibt dasselbe, die Wirkungen dieses Königs halten seine Herrschaft heute gerade so lebendig, durch 400 Millionen Christen die auf dem Erdball zerstreut leben, wie damals, als er die elf ersten Untertanen in seinen Dienst nahm. Bei anderen Staaten mag mal ein besonderer König drei Jahrzehnte lang viel bedeuten - bei uns bedeutet unser König seit bald zwei Jahrtausenden alles! - Soll ich da nicht heute lernen, mein Alltagsgeschick mit allen Schmerzen und Sorgen diesem großen König vorzutragen, der jeden seiner Untertanen stündlich hört bei Tag und Nacht? Samuel Keller aus Evangeliums.net

Donnerstag 13.9.2018 – Fokus: 1.Korinther 41.Korinther 4,3-5Samuel KellerDer gütige Umgang ohne Richten

Die Orientierung: 1.Korinther 4,3-5 Doch was mich betrifft, so ist mir völlig gleichgültig, ob ich von euch oder irgendeinem menschlichen Gericht beurteilt werde. Ja ich maße mir nicht einmal selbst ein Urteil über mich an. Ich bin mir zwar keiner Schuld bewusst, aber dadurch bin ich noch nicht gerechtfertigt, denn der Herr ist mein Richter. Verurteilt also nichts vor der von Gott bestimmten Zeit, wartet bis der Herr kommt! Er wird das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und die geheimen Motive der Menschen offenbaren. Dann wird jeder das Lob von Gott erhalten, das er verdient.

Bis dahin nicht richten! Oh, wie wäre das so schön! Und doch ist das nicht nur so ein frommer Wunsch des Apostels, wie wenn ein Kind seufzt: "Ach, dass doch alle Tage Sonnenschein wäre!" sondern es ist eine berechtigte Mahnung. Jetzt ist die Zeit zum Einladen und Werben; wenn Jesus wiederkommt, ist die Zeit zum Richten. Er wird solches Gericht vollziehen; was mischst du dich in sein Vorrecht, indem du jetzt über deinen Bruder zu Gericht sitzest, ob er "entschieden" oder "mit dem Geist getauft" sei? Dein Urteilsspruch hat so viel Kraft wie das Lallen unmündiger Kinder; wozu belastest du mit einer solchen unnützen Sache dein Gewissen und des Bruders Herz. Lehrer und Führer der Unmündigen müssen freilich wachen, ob sich nicht eine seelengefährliche Lehre einschleichen will. Aber davon ist hier nicht die Rede, sondern von dem unberufenen, lieblosen Aburteilen über den Nächsten, worin viele ihre vornehmste Stärke haben. Wenn wir Gläubigen frei wären von solcher üblen Unart des Richtens, brauchte der Herr nicht so manche Demütigung über uns kommen zu lassen. Wollen wir schon durchaus richten, so lasset uns ein jeder sich selbst richten. Das hat eine Verheißung. Samuel Keller nach Evangeliums.net