4.Mose 6,12b

Montag 16.11.2020 – Die Lesung: 4.Mose 5+6 - Der Fokus: 4.Mose 6,1-21 Regeln für die Gottgeweihten - 4.Mose 6,12bDas tägliche Leben aus Gott empfangen - Frederick B.Meyer

Sich jeden Morgen vom Geist Gottes inspirieren lassen, um an jedem Tag durch unseren Dienst Gott in dieser Welt – durch die Gelegenheiten - ein besonderes Gesicht zu geben

Der Lebensstil:

4.Mose 6,12b Aber die vorigen Tage fallen dahin, weil seine Weihe verunreinigt worden ist. 

Wie viele Tage unseres Lebens sind schon vergeblich gewesen. Tage, an denen wir keinen Fortschritt in der Erkenntnis Gottes gemacht haben, keinen Zugang zu Ihm hatten, keine hilfreiche Tat vollbracht, kein liebevolles Wort zarter Teilnahme gesprochen haben. Es ist überaus wichtig, dass auch unsere Tage der Ruhe von tätiger Arbeit, Tage sind, an denen wir tiefere Blicke tun, und Neues empfangen aus der Fülle unseres Gottes. - Jeder neue Tag wird uns von Gott dargereicht, einem weichen Metalle gleich, dem wir unsere Schrift aufdrücken sollen; oder dem geschmeidigen Ton gleich, aus dem wir irgend ein Gefäß zur Zierde oder zum nützlichen Gebrauch bilden können. Jeden Morgen wird uns die Tafel übergeben, auf die wir schreiben, die Leinwand, die wir bemalen sollen. Aber nur zu oft verlieren wir unsere guten Gelegenheiten, und alles, was wir vorweisen können, ist ein verworrenes, beflecktes und verunstaltetes Bild. - Willst du dies vermeiden, so lass dir von Gott den Tagesplan machen; folge der Leitung Seines Geistes; tue alles, was dir in die Hände kommt, mit aller Macht und zu Seiner Ehre; lege jede erkannte Sünde ab und scheide alles Böse aus; lerne in allen Dingen dich Seiner Führung zu ergeben und dich Seiner treuen Bewahrung zu überlassen. Dann wird jeder Tag etwas Bleibendes vorweisen können und gleich sein einem Kelch, der bis an den Rand gefüllt ist, mit heiligem Dienst. Frederik B.Meyer aus Evangeliums.net

Ja abba Vater, ich habe Dir auch mein Leben geweiht, so weihe ich Dir diesen Tag, dass Du in und durch mich zur Wirkung kommst. Meine Liebe zu Dir, zum Nächsten, ja letztlich auch zu mir selbst, soll zum Ausdruck kommen. Der Geruch Deiner Wirkungen durch mich, sollen wahrnehmbar sein.