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Lukas 22,42

Donnerstag 10.12.2009 – Der Fokus: Lukas 22,39-46 Jesus betet am Ölberg Lukas 22,42 Der Wille Gottes / Dein Wille geschehe - Chiara Lubich

Vor Gott allein - besonders bei schweren Entscheidungen - in seinem Tempel still werden, zuerst auf seine Stimme allgemein und dann zu jedem Lebensbereich hören, bis sich die Botschaft herauskristallisiert und die Umsetzung klar ist

Die Orientierung: 

Lukas 22,42 Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe! 

Im gegenwärtigen Augenblick ist es nicht schwer zu erkennen, was Gott will. Wenn du in dich hineinhorchst, kannst du eine leise Stimme vernehmen. Vielleicht hast du sie oft überhört und nimmst sie deshalb kaum noch wahr. Doch höre hin! Es ist die Stimme Gottes. Sie sagt dir etwa, dass jetzt Zeit zum Lernen ist oder jemandem deine Liebe zu schenken, der dich braucht; Zeit zu arbeiten, eine Versuchung zu überwinden oder einer Pflicht als Christ oder als Staatsbürger nachzukommen. Diese Stimme lädt dich ein, auf jemanden zu hören, der im Namen Gottes zu dir spricht oder mutig schwierige Situationen in Angriff zu nehmen. - Höre gut hin! Bringe jene Stimme nicht zum Schweigen, denn sie ist dein kostbarer Schatz! Es lohnt sich, ihr zu folgen. Chiara Lubich Wort des Lebens

Ja abba Vater, wir sollen uns an Dir freuen wenn wir angefochten werden, aber nicht in Anfechtung fallen. Wenn wir uns durch  Anfechtungen hindurchbeten, dann geschehen die größten Wunder. Vater vergib mir, dass ich zu wenig auf die innere Stimme Deines Geistes gehört habe. In der Vergangenheit wurde ich eher durch solche Stimmen verführt. Heute morgen möchte ich mich aber wieder neu – durch die Ermahnung Deiner großartigen Tochter Chiara – auf diese Stimme einlassen. Ich befehle: Dein Wille geschehe zunehmend in meinem Leben, auch heute während des ganzen Tages. 

Die Kontemplation zu Lukas 22,42

Im Tempel Gottes Jesus voll Lob, Preis und Danke eingetreten, angekommen und geschützt, werden wir still bis unser Körper die Stille spürt. Ich nehme nun Gott wieder als meinen Vater an, dessen Name geheiligt, dessen Reiich kommen soll und dessen Wille geschehen soll. Nun vertraue ich darauf, dass in mir die Stimme Gottes durch den Heiligen Geist da ist. Dann frage ich, was er mir allgemein zu sagen hat und verweile vor ihm darüber, wenn er nichts sagt, gehe ich zu einem Lebensbereich über, den Wichtigsten zuerst und gehe dann die anderen nacheinander durch. Wenn ich etwas gehört habe, dann lasse ich es mir ein zweites Mal sagen und dann höre ich weiter, wie ich es umzusetzen habe.