Das Sprechen

Bibelstellen

Ps 17,3 Du hast mein Herz geprüft, mich des Nachts besucht, du hast mich durchforscht, nichts gefunden, daß ich mich mit meinen Gedanken oder mit meinem Munde vergangen hätte.

Ps 34,13+14 Wer hat Lust zum Leben und möchte gern gute Tage sehen? Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, daß sie nicht trügen;

Ps 90,9 Denn alle unsre Tage sind dahingeschwunden durch deinen Zorn, wir haben unsre Jahre zugebracht wie ein Geschwätz.

Zitate

Dank der Sprache gehört uns die Welt von ihrem Anfang bis an ihr Ende. Mit jedem Satz der uns anspricht, werden wir in die Geschichte der Schöpfung eingesetzt. Mit jedem Satz, den wir aussprechen, bestimmen wir ihren Gang. Eugen Rosenstock Huessy RODSDM 59

Gott spricht nicht in Worten, sondern in Gestalten. Eines Tages dürfen auch wir vielleicht ein Wort aus seinem Munde sein, dann nämlich, wenn unser Mund sich Herz und Nieren, Lunge und Kopf eingegliedert hat und sie alle sein Wort leiblich bezeugen. RODSDM 116

Das Ich bekommt erst im Du Kontur. Es geht nicht um die einzelne Stimme eines lauten Ichs, sondern um die "charismatische Stimme", die erst im Du ihren Klang findet. Martin Schleske SCHDKL 318

Freitag 22.6.2018 -  Prediger: Alles hat seine Zeit - Prediger 3,7Das SprechenGottes Gegenwart erleben - MEYTST 176

Im stillen Schweigen Gottes Gegenwart wahrnehmen, wenn sie uns zum Sprechen und zur Weisheit ermutigen will, um Kommunikationsblockaden auflösen zu können.

Der Königsweg: Pred 3,7 Zerreißen hat seine Zeit, und Flicken hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit; - Schlechte Erfahrungen beim Versuch, ihre Meinung zu äußern, gehören zu den Hauptgründen für mangelnde Kommunikation. Zwischen Menschen. Oft klappt ein Meinungsaustausch nicht, weil man den falschen Zeitpunkt wählt und nicht sensibel für Gottes Leitung ist. Lernen sie zu warten, bis sie die Gegenwart Gottes verspüren, die das Herz der Person, mit der sie kommunizieren müssen, vorbereitet. – Der richtige Zeitpunkt ist extrem wichtig für gute Kommunikation. Wenn Sie ein Gespräch mit jemandem anfangen, der seufzt und wegsieht, dann liegen sie wohl richitig in der Vermutung, er wolle das, was sie zu sagen haben, nicht hören oder er sei im Moment zu abgelenkt, um aufmerksam zuzuhören. Wir können es uns selbst schwer machen, wenn wir nicht den richtigen Zeitpunkt zum Reden wählen. Prediger 3,7 drückt aus, es gibt eine Zeit für Schweigen und eine Zeit für Reden. – Schweigen Sie, wenn sie zornig sind, wenn sie müde sind und schweigen sie wenn sie unter Druck sind. Joyce Meyer MEYTST 176

Dienstag 31.1.2017 – Lesung: Matthäus 7,1-6 - Matthäus 7,6 - RAGDBJ 162Das Sprechen - Die Wahrheit

Perlen durch den Heiligen Geist in uns entstehen lassen und dann zu Gott gegebener Zeit Menschen durch Wort und Tat verschenken.

Der Königsweg: Mt 7,6 Gebet das Heilige nicht den Hunden und werfet eure Perlen nicht vor die Schweine, damit sie dieselben nicht mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.

Jesus will durch dieses Wort ausdrücken, dass nicht nur die Anderen uns heilig sein sollen, sondern auch wir uns selbst. Und vor allem unser Verhältnis zu Gott. Wir dürfen und sollen es nicht ohne Not oder Gebot preisgeben. Wir dürfen die Wahrheit nicht am falschen Ort, zur falschen Zeit, in falscher Lage und vor den falschen Menschen anbringen, weder für sie, noch gegen sie. Wir sind den Menschen Wahrheit schuldig aber auch Gott. Sie gehört in erster Linie ihm. Und wir sind damit, wie in allem, in erster Linie ihm heilig. Wir haben dieses Eigentum zu ehren und zu hüten. Wehe uns, wenn wir das nicht tun, wenn wir auf falsche Weise die Wahrheit anbringen! Wenn wir sie preisgeben, dann gibt sie uns preis; wir verlieren sie selbst. Schon das viele Reden davon ist gefährlich. Preisgabe des Heiligsten ist Selbstwegwerfung. Wahrung des Heiligsten die heiligste Form der Keuschheit. Sie erst macht das Heilige heilig. – Wie soll das Bekenntnis sein? Wie es Ort, Zeit, Lage, Mitmenschen erfordern. Es kann ein kurzes Wort sein; es kann ein Schweigen sein. Es ist am besten eine Tat, oder die Tat, eine Existenz, oder die Existenz. Leonhard Ragaz RAGDBJ 162