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Johannes 5,17+19-21

Donnerstag 3.11.2016 – Die Chronik: Der provozierende König – Der Fokus: Johannes 5,17-24 Die Beziehung zwischen Jesus und Gott seinem Vater - Johannes 5,17+19-21 / Epheser 2,10Die Arbeit Gottes zulassen - ENGGOA 21

Wie Jesus die Werke sehen, die Gott tut und für uns vorbereitet hat, dass wir dort auftauchen, wo sie getan werden sollen, um si so zu tun, wie Gott sie tun würde

Die Orientierung:

Johannes 5,17+19-21 Doch Jesus sagte ihnen: "Mein Vater ist ständig am Werk, und deshalb bin ich es auch."  - Der Sohn kann nichts von sich aus tun; er tut nur, was er den Vater tun sieht. Was der Vater tut, das genau tut auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selber tut. Und er wird ihm noch viel größere Dinge zu tun zeigen - Dinge, über die ihr staunen werdet.

Weil Jesus unser Vorbild ist, wollen wir den Inhalt dieser Aussage genau verstehen und die Schlussfolgerungen für die Seelsorge ziehen. „Mein Vater wirkt bis jetzt“ gilt auch heute noch. Ich kann also davon ausgehen, dass Gott im hilfesuchenden Gegenüber bereits am Wirken ist. - Ich erkenne an, dass ich nichts aus mir selbst heraus tun kann, was Gottes Willen entspricht. Deshalb vertraue ich darauf, dass Gott mir als seinem Mitarbeiter zeigt, wo und wie er in meinem Gegenüber am Werk ist. – Dort, wo Gott wirkt, lege auch ich Hand an und versuche, mich dabei ganz von seinem Geist leiten zu lassen. – Hingabe an Gott und Liebe zu ihm, sind die Grundlagen für die Mitarbeit am göttlichen Werk. Manfred Engeli aus Gottes Angebote“ Seite 21

Johannes 5,19

SONNTAG 21.7.2013 - Jesus erklärt sein Wirken: Johannes 5,17-46 - Johannes 5,19 - Jesus und das Leben mit seinem Vater - SCHDKL 142

In großer Abhängigkeit und Demut, die Bestimmung interpretieren, die Gott für uns komponiert hat. Foto Fotolia

Die Faszination: Wir sollen durch unser Leben zu Interpreten Gottes werden. Unsere Demut soll sein, die Intentionen Gottes herauszuarbeiten. Denn seine Ideen sind besser als die eigenen. Das aber muss aus einem tiefen Verständnis kommen. Jesu Leben war von der Demut durchdrungen, die Intentionen Gottes herauszuarbeiten. Diese Demut war zugleich seine Vollmacht. So sagte er: „Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleichweise auch der Sohn“ Johannes 5,19 – Wenn wir eigensinnige und misstrauische Wege gegen Gott gehen, werden wir das Heilige verletzen, zu dem wir berufen sind. Frere Roger, der Gründervater der Gemeinschaft von Taize, sagt: „Eines fasziniert an Gott: Die Demut seiner Gegenwart. Jede herrschsüchtige Geste würde sein Antlitz entstellen.“ Martin Schleske SCHDKL 142

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Johannes 15,19+20

Dienstag 7.7.2020 – Der Fokus: Johannes 5,17-24 Die Beziehung zwischen Jesus und Gott seinem VaterJohannes 15,19+20Die Nachfolge - ENGGOA 240 – Der Meilenstein: Gottes Mitarbeiter sein

Jesus nachfolgen, indem wir wie er am Vater hängen, uns in alles einweisen lassen, um in seinem Sinn, die Werke tun und die Beziehungen leben, die er gestaltet

Der Lebensstil:

Johannes 15,19+20 Der Sohn kann nichts von sich aus tun; er tut nur, was er den Vater tun sieht. Was der Vater tut, das genau tut auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selber tut. Und er wird ihm noch viel größere Dinge zu tun zeigen - Dinge, über die ihr staunen werdet.

Um Mitarbeiter Gottes zu werden, braucht es eine persönliche Berufung in den Dienst. Viele Menschen sind kürzere oder längere Zeit mit Jesus herumgezogen, aber einige hat er klar bereufen: Komm folge mir nach! Was heißt nachfolgen? Es bedeutet auf seinen Ruf antworten; Jesus voraus gehen und den Weg bestimmen lassen; ihn als Lehrer und Modell wählen; in seine Sicht- und Denkweise eintreten; seinen Lebensstil übernehmen; sich nicht mehr auf die eigenen materiellen oder wissensmäßigen Reichtümer verlassen; in die Grundhaltung der Abhängigkeit vom Vater eintreten; ihm freiwillig und aus Liebe dienen, indem man ihm als ganzer Mensch zur Verfügung steht. Manfred Engelie aus „Gottes Angebote“ Seite 240

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Johannes 5,20

Freitag 8.5.2020 – Die Artikelstudie: „Vom Glück des Loslassens“ Johannes 17,25+26 / Johannes 5,20 Jesus als Sohn Gottes -  Kerstin und Ulrich Wendel

Von der Liebe vom Vater zu seinem Sohn Jesus genauso erfüllt werden wie er, um zunehmend so leben zu können wir er  

Die Faszination:

Johannes 17,25-26 Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht, aber ich kenne dich; und diese hier haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde das auch weiterhin tun. Ich tue das, damit die Liebe, die du zu mir hast, auch sie erfüllt und ich selbst in ihnen bin."

Warum kann Jesus sich Gott so vollkommen überlassen? Weil er ihm rückhaltlos vertraut. Vertrauen ist der Schlüssel für ein Leben des Loslassens. Doch  wie entsteht Vertrauen? Bei Jesus kam es daher, dass er tief in sich wusste, wer der Vater für ihn ist. Als er davon spricht, wie viel Gott ihm gegeben hat und wie sehr er Gottes Willen sucht, erwähnt er auch, was er vom Vater empfängt: Johannes 5,20 Der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles was er selbst tut. – Jesus ist was das Liebes-Quantum angeht, nicht sein exklusiver Lieblingssohn. Dasselbe Maß schüttet er über uns aus. Wie wir da so sicher sein können? Jesus selbst hat diesen atemberaubenden Satz gesagt: Johannes 17,26b … damit die Liebe, die du zu mir hast, auch sie erfüllt und ich selbst in ihnen bin." Die Liebe zwischen Gott und Jesus wird also in voller Breite auf uns übertragen. Das ist mehr als wir zu träumen wagen. Kerstin und Ursula Wendel aus dem Artikel „Vom Glück des Loslassens“.

Ja Vater im Himmel, wenn es möglich ist, dass Deine Liebe zu Deinem Sohn mich erfüllen kann und er so in mir sein kann, dann öffne ich mich dafür, um es zu empfangen. Ja ich möchte auch von Bruder Lorenz lernen, ihn dann in mir aufzusuchen und Gemeinschaft mit ihm zu haben. Ja und zudem möchte ich sehen, was Du gerade dabei bist zu tun. Es tut gut, das gerade an mir – wenigstens kurz – geschehen zu lassen.

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Johannes 5,24

Mittwoch 28.12.2016 – Fokus: Offenbarung 20 - Offenbarung 20,15 / Joh. 5,24 - SCHWZM 248 - Das letzte Gericht

Im ununterbrochenen Hören auf Gott, in seinem Leben entspannen, um sein Wort in unserem Leben  erfüllen zu können, um dann viele Menschen vor dem letzten Gericht zu bewahren.

Die Orientierung:

Offb 20,15 Und wenn jemand nicht im Buche des Lebens eingeschrieben gefunden ward, wurde er in den Feuersee geworfen. – Jesus sagt in Johannes 5,24: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgegangen.“

Damit ist klar ausgesprochen, wer im Buch des Lebens steht und an dem letzten Gericht nicht teilnimmt. Wer sich aber Jesus entzog und darum nicht im Buch des Lebens steht, der wird dem Feuersee übergeben. Wir können nicht entscheiden, was mit diesem unheimlichen Bild gemeint sein soll. Doch sieht es fast so aus, als  wenn alle, die Jesus nicht angehören, der Vernichtung überantwortet werden. Doch wir wissen es nicht. Deutlich ist nur, dass dieses Gericht endgültig ist. Erich Schnepel SCHZUM 248

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Johannes 5,28 / Psalm 73,13-26

Freitag 29.1.2021 – Der Fokus: Johannes 5,25-30 Jesus der Richter der Menschheit - Johannes 5,28 / Psalm 73,13-26Jesus der Richter Gottes / Eintritt in das ewige Leben - Carl Olof Rosenius

In Erwartung des großen Tages leben, an dem wir zum ewigen Leben auferweckt werden, indem wir nur allein Gott haben wollen

Die Orientierung:

Johannes 5,28+29 Ihr müsst euch darüber nicht wundern, denn es wird die Stunde kommen, in der alle Toten in den Gräbern seine Stimme hörenund herauskommen werden. Diejenigen, die das Gute getan haben, werden zum ewigen Leben auferweckt werden, und diejenigen, die das Böse getan haben, zu ihrer Verurteilung. 

Es ist also erforderlich, auf die Hoffnung der Seligkeit fest gegründet zu sein, wenn unser Weg durch dieses Leben nur finster und öde ist, wenn ein Christ schließlich seltener etwas von der Nähe und der Lieblichkeit Gottes empfindet und zuweilen von Überdruss und Ungeduld angefochten wird. - Welch ein Trost und welch eine Kraft wäre es dann, wenn sein geistliches Auge genügend geöffnet würde, in den geheimen, aber treuen Ratschluss des Wunderbaren hineinzublicken! Dann würde er sehen, dass sein Glück und seine Freude keineswegs verscherzt, sondern nur auf eine andere Zeit, auf eine andere Welt aufgehoben sind; dort wird es besser glücken. Schon durch dieses Bewusstsein würde er mit Gott und dessen wundersamer Haushaltung so vergnügt werden, dass er sich nur Ihn allein wünschen würde und so höchst glücklich und reich wäre mit seinem "Gott allein".

Wir haben hierfür ein Beispiel im 73. Psalm. Da bekennt Asaph zuerst, wie geplagt er dadurch war, dass er sah, wie der Gottlose Glück und Wohlergehen hatte, während es ihm und den Gerechten übel erging. Er sagt: "Ich hätte schier gesagt wie die Gottlosen: Soll es denn umsonst sein, dass mein Herz unsträflich lebt und ich meine Hände in Unschuld wasche?" (Psalm 73,13) Beachte aber, wie er aus dieser Versuchung herauskam! Er sagt: "Ich dachte ihm nach, dass ich es begreifen möchte; aber es war mir zu schwer, bis dass ich ging in das Heiligtum Gottes und merkte auf ihr Ende. Wie werden sie so plötzlich zunichte! Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken! Aber Du leitest mich nach Deinem Rat und nimmst mich endlich mit Ehren an." (Psalm 73,16+24) Dadurch wurde sein Herz so vollauf vergnügt mit "Gott allein", dass er in die Worte ausbricht: "Wenn ich nur Dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachten, so bist Du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil." (Psalm 73,25+26) Carl Olof Rosenius