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Matthäus 14,23 / Epheser 3,16

Donnerstag, den 15.2.2024 – Der Fokus: Matthäus14,22-33 Der Gang von Jesus auf dem See bei Sturm - Matthäus 14,23 / Epheser 3,16Wie Jesus allein mit Gott sein - Charles Cowman COWAQD 234

An Kraft zunehmen am inneren Menschen und sie in der Stille erneuern lernen, dass wir ein wenig mehr das tun können, was Jesus getan hat

Der Lebensstil:

Matthäus 14,23 Nachdem er sich von der Menge verabschiedet hatte, stieg er auf den Berg, um ungestört beten zu können. Beim Einbruch der Dunkelheit war Jesus allein an Land. 

Kraft wächst nicht in Lärm und Krach. Kraft wächst in der Stille. Dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, ... (Epheser 3,16) Der See muss klar und ruhig sein, wenn sich der Himmel darin spiegeln soll. Unser Herr liebte die Menschen, aber wie oft lesen wir, dass er sich für eine gewisse Zeit von ihnen entfernte. Immer wieder zog er sich von der Menge zurück. Besonders abends stahl er sich davon auf einen Berg. Der größte Teil seines Dienstes geschah in den Städten und Dörfern am Ufer des Sees Genezareth, aber die Berge liebte er am meisten. Und oft, wenn die Nacht hereinbrach, suchte er ihre stillen Höhen auf. Das, was wir heute am dringendsten brauchen, mehr als alles andere, ist, dass wir mit Jesus unserem Rabbi abseits gehen und uns in seiner heiligen Gegenwart ihm zu Füßen setzen. O dass wir die Kunst der Stille vor ihm wieder lernten und das Harren auf Gott! Jeder Nachfolger Jesu, der stark sein will, muss in seinem Leben ein Allerheiligstes haben, wo er mit Gott allein ist. Charles Cowman aus „Alle meine Quellen sind in dir“ Seite 234


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Markus 6,48-51

Mittwoch 22.6.2011 - Die Chronik: Der provozierende König - Der Fokus: Markus 6,45-52 Jesus steigt ins Boot der Jünger und stillt den SturmMarkus 6,48-51Mit Jesus in einem Boot - DREMEE 449

In allen Stürmen des Lebens, sich als Jünger mit Jesus gemeinsam in einem Boot wahrnehmen, um täglich in der Ruhe, Kraft für ein tragfähiges Leben zu finden und unsere Gemeinschaften so über Wasser zu halten

Die Faszination:

Mk 6,48-51 Er sah, wie sich seine Jünger beim Rudern abmühten, weil sie gegen den Wind ankämpfen mussten. Zwischen drei und sechs Uhr in der Nacht kam er dann zu ihnen. Er ging über den See, und es schien, als wollte er an ihnen vorüberlaufen. Als die Jünger ihn auf dem Wasser gehen sahen, meinten sie, es sei ein Gespenst, und schrien auf, denn alle sahen ihn und wurden von Furcht gepackt. Sofort rief er sie an: "Erschreckt nicht! Ich bin's! Habt keine Angst!" Dann stieg er zu ihnen ins Boot, und der Wind legte sich. Da gerieten sie vor Entsetzen ganz außer sich,

Das Geheimnis des Seewandels Jesu besteht darin, dass wir selbst in den wenigen Jahren unserer irdischen Existenz nur Bestand haben können, wenn wir aus der Ewigkeit, aus dem Grenzenlosen, uns tragen lassen durch den Strom der Zeit. Das wahre Wunder unseres Lebens ist das einer Begegnung, die trägt über die Endlichkeit hinweg in das Unendliche. In dem Moment, da Jesus in das Boot kommt, legt sich der Wind, und es ist keine Grenze mehr zwischen Dieseits und Jenseits, zwischen dem Leben in der Zeit und dem Leben in der Ewigkeit. Eugen Drevermann aus „Das Markusevangelium Erster Teil“ Seite 449    

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Markus 6,56 / Matthäus 18,20 / Johannes 13,23

Donnerstag 6.2.2025 – Der Fokus: Markus 6,53-56 Jesus heilt Kranke in GenezarethMarkus 6,56 / Matthäus 18,20 / Johannes 13,23In Berührung mit Jesus sein - Holgus 

Uns von unserem Physiotherapeuten Jesus wieder wieder durch und durch berühren lassen, dass wir besser in Berührung mit uns und mit anderen kommen können, um dann sein Heil an uns erfahren zu können

Der Lebensstil:

Markus 6,56 Und wo er in die Märkte oder Städte oder Dörfer einging, da legten sie die Kranken auf den Markt und baten ihn, dass sie nur den Saum seines Kleides anrühren möchten; und alle, die ihn anrührten, wurden gesund. 

Wir sehnen uns danach zärtlich berührt zu werden, schon das allein tut uns sehr gut. Da ist jemand, der in Berührung mit uns kommen will. Berührt zu werden und berühren ist ein menschliches Bedürfnis, nur durch Berührung Missbrauchte schrecken davor zurück oder haben kein Bedürfnis danach. Jesus ist bei uns alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 18,20). Wir können ihn zunehmend erleben, wenn wir ihn durch unsere Wahrnehmung im Glauben berühren lernen, ja sogar in Berührung mit ihm bleiben. Es war sein Jünger Johannes, der die Berührung mit ihm beim Abendmahl suchte und deshalb neben ihm Platz genommen hatte. Einer von seinen Jüngern, den Jesus liebte, lag zu Tisch an der Brust von Jesus (Johannes 13,23). Wir können lernen mit Jesus – ja wahrnehmbar körperlich – durch unseren Geist verbunden zu sein, indem wir ihm nachlaufen, wohin er auch geht oder ihn als unseren Begleiter oder Beschützer hinter uns wahrzunehmen. Der Heilige Geist will uns den persönlichen Umgang mit ihm lehren. Es ist ein langer Prozess. Wir können auch lernen unsere Mitmenschen mit ihm in Berührung zu bringen. Die Verheißung gilt, dass er die heilt, die sich von ihm anrühren lassen oder die ihn anrühren. Wir erfahren immer wieder Unheil, in der Berührung mit Jesus wird es in Heil verwandelt. Holgus