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Mittwoch 11.2.2015 – Lesung: Matthäus 14,1-21 - Matthäus 14,13 - ROHDAB 44 - Gebet als Zeit mit Gott - Jesus als Sohn

Jeden Tag, in der Zeit mit Gott, seine Atmosphäre in uns aufnehmen und innerlich zutiefst gesättigt werden, um anschließend zunehmend so leben zu können wie er. Foto Fotolia

Die Orientierung: Mt 14,13 Als aber Jesus das hörte, entwich er von dort in einem Schiff abseits an einen einsamen Ort. Und als die Volksmenge es vernahm, folgte sie ihm aus den Städten zu Fuß nach.

Menschen die sehr aktionsorientiert sind, mögen sich fragen, weshalb Jesus das tut. Immer wieder erzählen die Evangelien, wie er sich zurückzieht, um allein zu beten. – Solche Leute begreifen nicht, dass die Kraft, im Reich Gottes zu leben, und die Kraft, dieses Reich an andere weiter zu vermitteln, aus dem Einssein mit Gott kommt. Wenn man den Kontakt mit Gott nicht ständig wieder herstellt und wenn man keine Energie von Gott empfängt, kann man nichts tun. Richard Rohr ROHDAB 44 
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Markus 6,31+32

Dienstag 23.2.2021 – Der Fokus: Markus 6,30-32 Die Jünger regenrieren bei und mit Jesus - Markus 6,31+32Präsent sein im Regenerieren und Agieren - DREMEE 425

Den ganzen Tag im harmonischen Schwingen zwischen Alleinsein und in der Bewährung in Gottes Gegenwart verbringen, um ganz präsent sein zu können, was Gott durch uns gestalten will

Die Orientierung:

Markus 6,31+32 Und er sprach zu ihnen: Lasset uns besonders an eine wüste Stätte gehen und ruht ein wenig. Denn ihr waren viele, die ab und zu gingen; und sie hatten nicht Zeit genug, zu essen. Und er fuhr da in einem Schiff zu einer wüsten Stätte besonders. 

Etwas Wahres kann sich nur formen in den Stunden, in denen wir bei uns selber sind und im Alleinsein mit uns selbst nahe bei Gott. Unser Leben gestaltet sich, wenn wir es wahr vollziehen, in einem harmonischen Schwingen zwischen Abgrenzung und Verschmelzung, zwischen Eigenständigkeit und Gemeinsamkeit, zwischen Ich und Du, in einem ständigen Wechsel von Ebbe und Flut, von Stille und Sprache, von Sammeln und Säen, von Einkehr und Mitteilung. Von Bei-sich-Selber-Sein und Zuwendung, in einem Pendelschlag der Zeit zwischen Kommen und Gehen, Warten und Erfüllung, Sehnsucht und Ergänzung. Deshalb kommt alles darauf an, in beiden Phasen unseres Lebens wirklich  und ganz zu sein, und vielleicht ist kein Schaden größer, als wenn wir von außen her, künstlich und gewaltsam, diesen natürlichen Rhythmus zwischen Ein- und Ausatmen, zwischen Sein und Handeln, zwischen Bewahrung und Bewährung des Lebens zerschneiden. Eugen Drevermann aus „ Das Markusevangelium – Erster Teil „ Seite 425


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Markus 6,37+38+41

Mittwoch 24.2.2021 – Der Fokus: Markus 6,33-44 Jesus organisiert für fünftausend Menschen Essen - Markus 6,37+38+41Selig sind die Armen / Der Samariterdienst - DREMEE 439

Unsere Armut in vieler Hinsicht erkennen, sie Gott mit dem wenigen was wir haben anbieten und unseren Blick in den Himmel richten, um zu erleben, wie er unsere und die Bedürfnisse anderer überreich erfüllt

Die Faszination: 

Markus 6,37+38+41 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir denn hingehen und für zweihundert Groschen Brot kaufen und ihnen zu essen geben? Er aber sprach zu ihnen: Wie viel Brot habt ihr? Geht hin und seht! Und da sie es erkundet hatten, sprachen sie: Fünf, und zwei Fische. - Und er nahm die fünf Brote und zwei Fische, sah zum Himmel auf und dankte und brach die Brote und gab sie den Jüngern, dass sie ihnen vorlegten; und die zwei Fische teilte er unter sie alle.

Das Wunder der Brotvermehrung in der Nähe von Jesus beginnt damit, dass wir gemeinsam den Blick von unseren Armseligkeiten weg hinaufheben in den Himmel. Diese wunderbare Fähigkeit besitzen wir, das Leben des anderen zu berühren wie ein anvertrautes Geschenk und es zu segnen mit der Gnade des Himmels oder, tiefer noch, es selbst zu entdecken als einen Segen in dem wir die Gnade des Himmels wiederfinden. – Jedes Menschenleben vermag sich aus seiner Armut in den Reichtum Gottes zu wandeln, so dass unser Herz weit wird im Glück seiner Begnadigung. An sich lässt sich bei einem solchen Wunder der Verwandlung nichts zählen, nichts verrechnen, und doch erscheint am Ende selbst im Bereich des Zählbaren und Sichtbaren womöglich alles von Grund auf reicher, schöner, fruchtbarer und nützlicher als vorher. Eugen Drevermann aus „Das Markusevangelium – Erster Teil“ Seite 439

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Freitag 13.3.2020 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Mar.6,33-44 Jesus organisiert für fünftausend Menschen Essen - Markus 6,40-42Die Verwandlung - SCHEVA 293

Die Chronik: Coronavirus - Winziger Partikel, große Wirkung Sars-CoV-2 ist eine Herausforderung für die Gesundheitssysteme und die Wirtschaft in aller Welt. Ein Überblick.

In zunehmender Berührung mit Jesus, in großer Freiheit, dieselben Lösungen wie er in unseren Umfeldern anregen und so ihn verherrlichen

Die Orientierung:

Markus 6,40-42 Als sie sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig zusammengesetzt hatten, nahm Jesus die fünf Brote und die zwei Fische in die Hand. Er blickte zum Himmel auf und dankte Gott dafür. Dann brach er die Fladenbrote in Stücke und gab sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter alle verteilen. Und alle aßen sich satt.

Die alten Ordnungen, die die Welt zusammenhalten, die lösen sich jetzt, verlieren ihre Dichtigkeit und werden durchlässig. Sie verlieren ihre Starrheit und werden willig. Sie verlieren den Knechtszwang und beseelen sich mit helfender Freiheit. Nur dort begibt sich dieses Lösen, wo er mit seinem Finger daran rührt. Und dieses Lösen ist so, dass da nicht der Sturz in die Tiefe folgt wie überall dort, wo wir Menschen uns an diese Ordnungen zu rühren vermessen. Sie löst sich in die Fülle, in die Seligkeit, sie löst sich aus der Klammer der toten Form in Gottes freie Schöpferhand hinein. Auch der Raum verliert seine Starre. In der Verwandlung wird alles wieder flüssig. – In dem kleinen Raum der fünf und zwei wächst jetzt das Brot aus dem Himmel. Er wächst über die Fünftausend hinaus und kommt in zwölf Körben wieder zurück zu dem, von dem es ausging. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 293

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Lukas 9,13

Freitag 4.2.2022 – Der Fokus: Lukas 9,10-17 Die Speisung der Fünftausend - Lukas 9,13Watchman NeeJesus der Wunder tut - Denn Du bist groß … 

In persönlichen und globalen Nöten, das Wenige das wir haben Jesus an ihn glaubend und zu ihm betend hinhalten, dass er daraus ein Wunder kreiert, dass Menschen körperlich, aber auch seelisch satt macht.

Die Mahnung: 

Lukas 9,13 Aber Jesus erwiderte: "Gebt ihr ihnen doch zu essen!" - "Wir haben aber nicht mehr als fünf Fladenbrote und zwei Fische", entgegneten sie. "Sollen wir wirklich losgehen und für dieses ganze Volk Essen kaufen?" 

Als Jesus sagte: "Gebt ihr ihnen zu essen", tat er es nicht, weil er erwartete, dass seine Jünger einen Plan hätten, sondern er wollte, dass sie ein Wunder erwarteten. Gleich uns wählten sie aber den leichteren Weg, den Weg, der keine praktische Anwendung des Glaubens oder Gebets erfordert. Sie wollten "hingehen und kaufen". Ein solcher Vorschlag war ihrer, der Jünger, nicht würdig; er hätte eher zu Pharisäern oder sogar zu Sadduzäern gepasst. Aus ihm sprach kein Glaube, kein Vertrauen auf Jesus. Wie aus der Parallelstelle bei Johannes hervorgeht, dachten die Jünger an das, was sie in der Tasche hatten. Sie hatten nicht genug Geld! - Wir sehen nur, was wir tun können. Vor Gott und seinen unerschöpflichen Mitteln verschließen wir die Augen. Aber an uns kann Gott nicht gemessen werden. Was wir vermögen oder nicht vermögen, spielt keine Rolle; er wartet darauf, uns seine Wunder zu zeigen. Watchman Nee aus Evangeliums.net