Donnerstag 29.8.2019 – Aktuelle StudieDer Fokus: Joh.15,9-17 Bleiben in der Liebe von JesusJohannes 15,11-14 / 1.Johannes 1,3+4BARWNT 80 – Die Gemeinschaft unter Christen / koinonia

Zunehmend intimere Freundschaft mit Jesus leben, indem wir auf seine Anliegen eingehen, dann entsteht christliche Gemeinschaft mit voller Freude automatisch

Die Faszination:

Johannes 15,11-14 Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt. Ja, eure Freude soll vollkommen sein! Ich gebiete euch, einander genauso zu lieben, wie ich euch liebe. Die größte Liebe beweist der, der sein Leben für die Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. – 1.Johannes 1,3+4 Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft (Koinonia) mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Wir schreiben dies, damit unsere Freude vollkommen ist.

Es gibt im christlichen Leben eine koinonia, die Freundschaft bedeutet und ein Verbleiben in der Gesellschaft anderer (Apg.2,42 / 2.Kor. 6,4). Es ist sehr interessant zu erfahren, dass diese Freundschaft auf gemeinsame Erkenntnisse der Christen gegründet ist (1.Joh.1,3). Nur diejenigen, die Freunde Christi sind, können in Wirklichkeit auch Freunde untereinander sein. William Barclac aus „Aus dem Wortschatz des neuen Testaments“ Seite 80

Dienstag 3.7.2018 – Lesung: Lukas 7,11-17 - Lukas 7,12+13 - BARLUE 100 - BARWNT 117 - Das Mitgefühl von Jesus

Das Mitgefühl Gottes durch Jesus zunehmend mehr wahrnehmen, um davon zu leben und es weitergeben zu können.

Die Faszination: Lk 7,12+13 Wie er sich aber dem Stadttore näherte, siehe, da wurde ein Toter herausgetragen, der einzige Sohn seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie. Und als der Herr sie sah, erbarmte er sich ihrer und sprach zu ihr: Weine nicht! – Jesus war bis ins Herz betroffen und „es jammerte ihn derselben“. Das ist der stärkste Ausdruck im griechischen Text für Mitleid und Mitgefühl. Wir stoßen in den Evangelien immer wieder aus dieses Wort im Zusammenhang mit Jesus. Das muss für die damalige Zeit etwas Überwältigendes gewesen sein. Die Menschen wurden Zeugen der erstaunlichen Auffassung, dass jemand der Sohn Gottes war und zugleich bis ins Innerste seines Wesens von dem Leid anderer betroffen war. William Barclay BARLUE 100 – Splagchna bezeichnet im klassischen Griechisch die innersten Teile eines Menschen, die der Sitz der tiefsten Gefühle sind. Aus diesem Gedanken formte sich im späteren Griechisch das Verb Splagchnizesthai – von Mitgefühl bewegt werden. An seiner Abstammung können wir erkennen, dass es kein oberflächliches Bedauern bezeichnet, sondern ein Gefühl, das den Menschen bis ins tiefste Innere erschüttert. Es ist das stärkste griechische Wort für Mitgefühl. William Barclay BARWNT 117