Das Ende des Unglaubens und die Macht des Glaubens - Matthäus 21,12-22 - Markus 11,12-26 - Lukas 19,45-48 - Apr.30 nach Christus

Matthäus 21,15+16 - BARMTZ 232 - Jesus der Kinderfreund

Markus 11,15-19 Jesus reinigt den Tempel 

Markus 11,17 Jeremia 7,11 – Die Gemeinde als Gebetshaus - SCHEVA 398 

Foto Fotolia

.

Mittwoch 22.2.2017 – Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Matthäus 21,12-22 - Matthäus 21,15+16 - BARMTZ 232 - Jesus der Kinderfreund

Wie Kinder Jesus erkennen und sich von ihnen erziehen lassen, um von ihnen wie Jesus respektiert und angenommen zu werden.

Die Faszination:

Matthäus 21,15+16 Als aber die Hohenpriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder hörten, die im Tempel schrieen und sprachen: Hosianna dem Sohne Davids! wurden sie entrüstet und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Jesus aber sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr noch nie gelesen: «Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du ein Lob bereitet»?

Wenn Kinder jemanden mögen, dann handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen guten Menschen; wenn Kinder vor jemandem zurückschrecken, dann handelt es sich möglicherweise um einen bedeutenden, ganz gewiss aber nicht um einen christlich gesinnten Menschen. – Wer dem klaren Blick eines Kindes standhält und seiner einfältigen Prüfung, ist ein wirklich guter Mensch. Es war nur natürlich, dass die Kinder Jesus erkannten, nicht aber die Gelehrten Israels. William Barclay aus "Auslegung des Matthäus-Evangeliums II" Seite 232 

Foto Pixabay

.

Markus 11,17 / Jeremia 7,11

Donnerstag 18.3.2021 – Der Fokus: Markus 11,15-19 Jesus reinigt den TempelMarkus 11,17 / Jeremia 7,11Die Gemeinde als Gebetshaus - SCHEVA 398 

Die Ökumene, die Kirche, die Gemeinde, unsere Gemeinschaften, unsere Wohnung, mein Leben als Tempel Gottes, als Gebetshaus verwandeln lernen, indem alle Motive und aller Betrieb durch das Gebet durchdrungen wird 

Der Lebensstil:

Markus 11,17 Jesus rief: "In der Schrift heißt es: Mein Haus soll ein Ort des Gebets für alle Völker sein. Aber ihr habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“ – Jeremia 7,11 „Ist denn dieses Haus, das meinen Namen trägt, für euch zu einer Räuberhöhle geworden? - Gut, dann sehe ich es auch so an“, spricht Jahwe. 

Ein Bethaus nennt Christus das Gotteshaus. „Proseuche“ heißt das Gebet, welches mit emporgerichtetem Antlitz zu Gott verrichtet wird. So heißt auch der Ort selbst, an dem so gebetet wird. Das soll eine Kirche sein: Ort der „Proseuche“. Hier sagt er uns, was die Seele der Kirche sei, die „Proseuche“. Es gibt Augenblicke, in denen die Dinge zu härtester Entscheidung aufeinanderprallen. Und wo die Entscheidung fällt, einfach und hart. Was sind alle Begriffsbestimmungen der Kirche, die wir Theologen dem Christuswort hinterher getragen haben! Das ist die Kirche: Ort des Gebets. Ja sie ist, wie wie es der alte Sprachgebrauch weiß, das Gebet selbst. Ich gehe in die Kirche, das heißt, ich gehe in das Gebet. Das also ist der Urbegriff der Kirche. Nach ihm ist alles auszurichten, was in der Christenheit von der Kirche gelehrt wird. Was auch sonst alles an Wort und Werk in ihr leben mag, in dieser „Proseuche“ kommt alles andere zur Vollendung. Sie ist die höchste Gestalt all dessen, was geschehen mag. In der Christenheit. Hier in den betenden Händen faltet sich alles zusammen, was in der Kirche – von unten und oben einander entgegengetragen – eines wird. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 398