1.Korinther 12,18

Freitag 24.5.2019 – Die Chronik: Die Mission GottesDer Fokus: Die Glieder des Leibes Christi und ihre Dienste 1.Korinther 12,12-311.Korinther 12,18 – KOLHEA 59 - HOLGUS 190524 - Sich als Glied des Leibes Christi wahrnehmen - Hauskreisstudien HKFO190523

Die Faszination:

1.Kor 12,18 Nun aber hat Gott die Glieder, jedes Einzelnen von ihnen, so am Leibe gesetzt, wie er gewollt hat.

Alle Gaben und Bedürfnisse einer Gemeinschaft finden ihren Platz durch das permanente Geschehen eines Integrationsvorgangs ("Shalom" könnte man von seiner sprachlichen Wurzel her zutreffend auch mit den Begriffen Intergration, Ganzheit, Unversehrtheit und Heil übersetzen). Es entsteht beim Friedensprozess dieser art eine jeweilig, neue Gestalt des Hier und Jetzt, in welcher nichts unterdrückt wird, wohl aber von fall zu fall ein Charisma zurücktreten kann, wenn ein anderes dran ist, so wie die Solisten einer jazzgruppe vor- und zurücktreten und sich gegenseitig bewundern und unterstützen, wenn ein Einzelner sein nach abgesprochenen Chroustakten begrenztes Solo frei gestaltet. Es ist dynamischer "Friede" im Sinn eines abgesprochenen Wetteiferns. Dietrich Koller aus "Heilige Anarchie" Seite 59

Das ist das Werk Gottes, dass er überall auf der Welt die Glieder seines Leibes einsetzt und von seinem Haupt Christus her regieren will. Die Frage ist, ob wir das als Glieder Christi vorbehaltlos annehmen, sein Vorgehen mit uns annehmen und uns auf die Bewegungsabläufe seines Leibes einlassen. Es ist wunderbar wahrzunehmen, dass jeder Christ ein Teil dieses Leibes ist und sich selbst auch so sehen kann. Gott will unsere Stärken als Glieder benutzen, aber besonders auch unsere Schwächen, besonders wenn wir sie so annehmen können und nicht den Starken heraushängen müssen. Holgus 24.5.2019


Ja mein lieber Vater, wie wunderbar war doch der gestrige Hauskreis, dessen Dynamik ich jetzt so verstehen kann, wie eine mehr oder weniger gute Jazzgruppe. Das war gestern auf jeden Fall ein Fortschritt im Zusammenwirken, als eine Frau des Hauskreises die Glieder als eine Zutat von vielen für ein Essen morgen verstand, die vor ihr auf dem Tisch lagen und mit denen sie Morgen eine gute Speise kochen wollte. Meine Erkenntnis war, dass jeder in der Runde gebraucht wird, mit allen Stärken und Schwächen, ja besonders mit seinen Schwächen und da gab es gestern Abend besonders viele anzunehmen. Das schönste war, dass ich meine Rollen im Leib Christi bzw. in den gemeinden in der Vergangenheit, aber auch in der Gegenwart zum ersten Mal so annehmen konnte und nicht unzufrieden mit ihnen sein musste.